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Ausbildung soll besser werden

Ausbildung soll besser werden Weitze
Führungskräfte der Feuerwehren der Region Hannover tagen in der Rudolf-Harbig-Halle

„Wir können die Einsatzkräfte von heute nicht mit den Mitteln von gestern auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten“, hat Jörg Schallhorn am Sonnabend bei der Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr gesagt. Die etwa 330 Funktionsträger in der Berenbosteler Rudolf-Harbig-Halle haben den Worten des Landesbranddirektors nur zu gern zugestimmt. „Es ist wichtig, gut ausgebildete und gut funktionierende Feuerwehren in allen Kommunen zu haben“, sagte die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde bei ihrer kurzen Begrüßung. Um das auch in Zukunft zu gewährleisten, plant das niedersächsische Innenministerium die Einrichtung einer Akademie für Brand- und Katastrophenschutz. Das Trainingszentrum soll auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände in Celle, der Kaserne Scheuen, entstehen. Brandhäuser und Bahnanlagen sollen eine möglichst realistische Ausbildung ermöglichen. „Eine Grundfinanzierung wäre mit der Feuerschutzsteuer möglich“, sagte Schallhorn. Die „Sicherstellung des Brandschutzes unter besonderer Berücksichtigung des demografischen Wandels in Niedersachsen“ ist ein weiteres Projekt des Innenministeriums und des Landesfeuerwehrverbandes, über das der Landesbranddirektor die Führungskräfte informierte. Arbeitsschwerpunkte seien außer der Förderung des Ehrenamtes auch die Nachwuchsgewinnung und die Integration. In den derzeit 211 freiwilligen Feuerwehren der Region stellen rund 10?000 Aktive den Brandschutz sicher. „Durch das schnelle und umsichtige Eingreifen unserer Feuerwehren wurde auch in den vergangenen Monaten erheblicher Schaden an Leib und Leben unserer Mitbürger verhindert“, sagte der Regionsbrandmeister Bernd Keitel. „Darauf können wir stolz sein.“ Außer dem Regionsausbildungsleiter Detlev Köllenberg und dem Regionssicherheitsbeauftragten Udo Reiche gab auch der Regionsnotfallseelsorger Friedrich Kanjahn einen Einblick in seine Arbeit. „Die Verbesserung der Ausbildung von Notfallseelsorgern und die Erarbeitung eines Konzeptes für die Nachbesprechung mit Feuerwehrleuten nach psychisch belastenden Einsätzen, sind unsere Herausforderungen für das Jahr 2010“, sagte der Pastor aus Dollbergen.

Weitere Informationen

  • Quelle: Leine-Zeitung, 23.11.2009
  • Von: Sabrina Friedrich
Gelesen 797 mal Letzte Änderung am Sonntag, 24. Februar 2013 13:27

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