Entstehungsbrand an Güterzugachse
ba2 - Mittelbrand außerortsBrandeinsatz
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Presseinformation
Heißgelaufene Bremse löst Böschungsbrand aus
Am Dienstagmorgen, um 10:50 Uhr, meldete der Lokführer eines aus Kesselwagen bestehenden Güterzuges einen Entstehungsbrand an einem der Wagons. Er stoppte den Zug auf freier Strecke in Höhe der Werftstraße in Lohnde. Da der betroffene Kesselwagen mit der Chemikalie Phenol beladen war, wurden sofort die Ortsfeuerwehren aus Seelze, Lohnde und Letter zum Einsatzort alarmiert.
Bei Phenol (UN 2312) handelt es sich um einen hoch brennbaren und giftigen Stoff.
Durch die ersten Einsatzkräfte wurde zusammen mit dem Lokführer festgestellt, dass es an dem betroffenen Wagon zu einem Defekt der Bremsanlage gekommen war und sich die Bremsen dadurch stark erhitzt hatten. Ein Brand war jedoch noch nicht ausgebrochen, so dass die insgesamt 35 Feuerwehrkräfte nicht eingreifen mussten. Der Zug wurde im Anschluss dem Notfallmanager der Deutsche Bahn AG übergeben.
Kurz vor diesem Einsatz war die Ortsfeuerwehr Lohnde gegen 10:39 Uhr bereits zu einem Vegetationsbrand an der Hafenstraße alarmiert worden. Hier brannten ca. 20 qm Bahndamm. Als Ursache wird nun davon ausgegangen, dass die heiß gelaufenen Achsen des Güterwagens ursächlich dafür waren.
30.06.2026, Jens Köhler (Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Stadt Seelze)
Erschienen in der UMSCHAU am 04.07.2026
Am Dienstagvormittag wurde die Ortsfeuerwehr Seelze zusammen mit der Ortsfeuerwehr Lohnde und Letter um 10:51 Uhr mit dem Alarmstichwort "ba2 Entstehungsbrand am Güterzug, Gefahrgut" an die Strecke 1750 zwischen den Betriebsstellen Gümmerwald und Seelze Rbf alarmiert. Ein Güterzug, welcher aus 24 Kesselwagen beladen mit Phenol (UN-Nummer 2312) bestand, wurde am Einfahrsignal Seelze, welches sich in Höhe der Werftstraße befindet, durch den Infrastrukturbetreiber aufgrund einer Bremsstörung am 13. Wagen gestellt. An dem betroffenen vierachsigen Kesselwagen löste die selbsttätige Druckluftbremse nicht mehr aus, was zu einer thermischen Überbeanspruchung des Laufwerks führte. Aufgrund der dauerhaften Hitzeentwicklung gerieten die Komposit-Bremsklotzsohlen des Kesselwagens in Brand und entzündeten einige Kilometer zuvor die trockene Vegetation entlang des Gleises.
Die Maßnahmen der Ortsfeuerwehren Lohnde, Letter und Seelze konzentrierten sich am stehenden Güterzug auf die Kontrolle des schadhaften Wagens. Hierbei konnte mittels Wärmebildkamera eine Temperatur von 550 Grad Celsius im Bereich der Drehgestelle festgestellt werden. Da am betroffenen Kesselwagen kein Feuer mehr zu verorten war und eine Gefährdung für das geladene Gefahrgut ausgeschlossen werden konnte, wurde die Einsatzstelle kurze Zeit später an den Notfallmanager des Infrastrukturbetreibers DB InfraGo übergeben, welcher weitere Maßnahmen mit dem betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen einleitete. Für die Ortsfeuerwehr Seelze war der Einsatz nach rund 30 Minuten beendet.
30.06.2026, Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | as
Einsatzbilder
Weiterführende Informationen
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Bericht und Bilder auf Seelze.Citynews-Online.de Bericht Ortsfeuerwehr Letter |
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