Kellerbrand

b2 - Mittelbrand
Brandeinsatz
Details

Einsatzort: Seelze, Humboldtstraße
Datum: 10.12.2025
Alarmierungszeit: 18:55 Uhr
Alarmierungsart: Vollalarm / Sirene
eingesetzte Kräfte

Ortsfeuerwehr Seelze
Ortsfeuerwehr Letter
    Atemschutzrettungstrupp Stadtfeuerwehr Seelze
      Polizei
        Kriminaldauerdienst
          Notarzt
            Rettungsdienst
              Energieversorger

                Einsatzbericht

                Presseinformation

                Schadensträchtiger Kellerbrand in Seelze

                Am Mittwochabend ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Humboldtstraße in Seelze ein ausgedehnter Kellerbrand.
                Bewohner hatten gegen 18:55 Uhr eine starke Verqualmung des Treppenraumes festgestellt und den Notruf gewählt. Aufgrund der Meldung des Anrufers und des Hinweises, dass sich noch Personen in dem Haus aufhalten sollen, wurde neben der Ortsfeuerwehr Seelze auch die Feuerwehrkameraden aus Letter und der Atemschutzrettungstrupp der Stadtfeuerwehr Seelze alarmiert. Zusätzlich wurden zwei Rettungswagen und ein Notarzt eingesetzt.
                Durch die ersten Einsatzkräfte konnte die Meldung bestätigt werden. Starker Rauch trat aus dem Haus aus und im Keller war deutlich massiver Feuerschein sichtbar.
                Anwohner berichteten, dass es kurz vor Eintreffen der Feuerwehr auch zu einer Explosion gekommen sein. Ein Fenster einer Wohnung im Erdgeschoss war massiv zerstört worden, Glassplitter lagen auf der Straße vor dem Haus verteilt.
                Während die meisten Anwohner das Haus bereits verlassen hatten, sollten sich noch zwei Bewohner im Haus aufhalten.
                Unverzüglich suchten Einsatzkräfte unter Atemschutz das Haus nach Bewohnern ab und konnten zwei Personen und einen Hund evakuieren. Eine ältere Frau wurde vom Rettungsdienst untersucht, erlitt aber keine Verletzungen.
                Weitere Feuerwehrkräfte bekämpften den Brand im Keller und konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.
                Zeitgleich wurde mit Druckbelüftern der Keller und der Treppenraum vom Brandrauch befreit.
                Bereits gegen 19:30 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle gebracht und konnten mit Nachlöscharbeiten beginnen.
                Da durch das massive Feuer die Versorgungsleitungen im Keller beschädigt wurden, stellten Techniker des Versorgungsunternehmen die Strom-, Wasser- und Gaszufuhr ab.
                Hinweise auf eine Explosion konnten nicht gefunden werden, allerdings standen alle Wohnungstüren im Haus offen, eine Tür im obersten Stockwerk war sogar gewaltsam nach innen gedrückt worden.
                Die Feuerwehr geht aktuell davon aus, dass es zu einer Rauchgasdurchzündung gekommen ist und die Türen sowie das Fenster durch die Druckwelle beschädigt wurden.
                Da das Haus aufgrund der Schäden und des Rauches nicht mehr bewohnbar ist, wurden die Bewohner noch in der Nacht von Mitarbeitern der Stadt Seelze in Behelfsunterkünften untergebracht worden.
                Insgesamt waren 61 Kräfte der Feuerwehren im Einsatz sowie die Besatzungen von zwei Rettungswagen und des Notarzteinsatzfahrzeuges. Der Einsatzort wurden zudem von mehreren Streifenwagen der Polizei abgesperrt.
                Die Höhe des Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.
                Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

                Noch während die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Seelze die Einsatzstelle räumten, ging ein weiterer Alarm ein. In einem Mehrfamilienhaus an der Hannoverschen Straße war ein Rauchmelder ausgelöst worden und laut Anwohner sollte auch Rauch aus der betroffenen Wohnung kommen. Ein Löschfahrzeug wurde sofort aus dem Einsatz in der Humboldtstraße entsandt. Am gemeldeten Ort konnten jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, da es sich nur um angebranntes Essen gehandelt hat.

                11.12.2025, Jens Köhler (Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Stadt Seelze)

                Mehrfamilienhaus nach Kellerbrand unbewohnbar
                Feuerwehr muss zwei Bewohner aus Gebäude in Humboldtstraße retten

                Von Mirko Haendel. Starker Rauch, massiver Feuerschein und womöglich sogar eine Explosion: Am Mittwochabend, 10. Dezember, musste die Feuerwehr zu einem ausgedehnten Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Humboldtstraße in Seelzes Kernstadt ausrücken.
                Bewohner des Hauses gegenüber der Sporthalle der Regenbogenschule hatten gegen 18.55 Uhr wegen starken Qualms im Treppenhaus den Notruf gewählt. Aufgrund der Meldung des Anrufers und des Hinweises, dass sich noch Personen in dem Haus aufhalten sollen, alarmierte die Leitzentrale neben der Seelzer Ortsfeuerwehr auch die aus Letter und zudem den Atemschutzrettungstrupp der Stadtfeuerwehr Seelze.
                Beim Eintreffen der Kameradinnen und Kameraden berichteten Bewohner, dass es kurz zuvor zu einer Explosion gekommen sei. Zudem sollten sich noch zwei Personen im Haus befinden. Unverzüglich suchten Einsatzkräfte unter Atemschutz das Haus ab und konnten die zwei vermissten Personen und einen Hund unverletzt evakuieren.
                Weitere Feuerwehrkräfte bekämpften den Brand im Keller und brachten das dort lodernde Feuer innerhalb von 30 Minuten unter Kontrolle.
                Hinweise auf eine Explosion konnten die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben nicht finden. Da allerdings alle Wohnungstüren im Haus offenstanden – eine Tür im obersten Stockwerk soll sogar gewaltsam nach innen gedrückt worden sein – sowie ein Fenster im Erdgeschoss laut Feuerwehr massiv zerstört war, hat die Feuerwehr einen anderen Verdacht: „Die Feuerwehr geht aktuell davon aus, dass es zu einer Rauchgasdurchzündung gekommen ist und die Türen sowie das Fenster durch die Druckwelle beschädigt wurden“, so Seelzes Feuerwehrsprecher Jens Köhler. Dabei entzündet sich schlagartig Rauchgas, das sich unter der Decke eines Brandraums befindet, wenn es in Kontakt mit einer ausreichenden Menge von Sauerstoff kommt.
                Da die Versorgungsleitungen im Keller beschädigt wurden, stellten Techniker des Versorgungsunternehmens die Strom-, Wasser- und Gaszufuhr ab. Zudem ist das Haus derzeit nicht bewohnbar. Städtische Mitarbeiter brachten die Bewohner zunächst in Behelfsunterkünften unter.
                Insgesamt waren 61 Kräfte der Feuerwehren im Einsatz. Die Höhe des Schadens können Feuerwehr und Polizei derzeit noch nicht beziffern. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
                13.12.2025, HAZ Seelze

                Schadensträchtiger Kellerbrand in Seelze

                Am Mittwochabend, 10. Dezember, ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Humboldtstraße in Seelze ein ausgedehnter Kellerbrand.
                Bewohner hatten gegen 18.55 Uhr eine starke Verqualmung des Treppenraumes festgestellt und den Notruf gewählt. Aufgrund der Meldung des Anrufers und des Hinweises, dass sich noch Personen in dem Haus aufhalten sollen, wurde neben der Ortsfeuerwehr Seelze auch die Feuerwehrkameraden aus Letter und der Atemschutzrettungstrupp der Stadtfeuerwehr Seelze alarmiert. Zusätzlich wurden zwei Rettungswagen und ein Notarzt eingesetzt.
                Durch die ersten Einsatzkräfte konnte die Meldung bestätigt werden. Starker Rauch trat aus dem Haus aus und im Keller war deutlich massiver Feuerschein sichtbar. Anwohner berichteten, dass es kurz vor Eintreffen der Feuerwehr auch zu einer Explosion gekommen sein. Ein Fenster einer Wohnung im Erdgeschoss war massiv zerstört worden, Glassplitter lagen auf der Straße vor dem Haus verteilt.
                Während die meisten Anwohner das Haus bereits verlassen hatten, sollten sich noch zwei Bewohner im Haus aufhalten. Unverzüglich suchten Einsatzkräfte unter Atemschutz das Haus nach Bewohnern ab und konnten zwei Personen und einen Hund evakuieren. Eine ältere Frau wurde vom Rettungsdienst untersucht, erlitt aber keine Verletzungen. Weitere Feuerwehrkräfte bekämpften den Brand im Keller und konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Zeitgleich wurde mit Druckbelüftern der Keller und der Treppenraum vom Brandrauch befreit.
                Bereits gegen 19.30 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle gebracht und konnten mit Nachlöscharbeiten beginnen. Da durch das massive Feuer die Versorgungsleitungen im Keller beschädigt wurden, stellten Techniker des Versorgungsunternehmen die Strom-, Wasser- und Gaszufuhr ab.
                Hinweise auf eine Explosion konnten nicht gefunden werden, allerdings standen alle Wohnungstüren im Haus offen, eine Tür im obersten Stockwerk war sogar gewaltsam nach innen gedrückt worden. Die Feuerwehr geht aktuell davon aus, dass es zu einer Rauchgasdurchzündung gekommen ist und die Türen sowie das Fenster durch die Druckwelle beschädigt wurden.
                Da das Haus aufgrund der Schäden und des Rauches nicht mehr bewohnbar ist, wurden die Bewohner noch in der Nacht von Mitarbeitern der Stadt Seelze in Behelfsunterkünften untergebracht.
                Die Höhe des Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
                03.01.2026, UMSCHAU

                Einsatzbilder

                 

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