Die AOK Niedersachen bot an ihrem Info-Stand Seh- und Reaktionstests an. Anhand einer PC-Simulation konnten die Jugendlichen ihre Reaktionsfähigkeit bei einer virtuellen Gefahrenbremsung testen.
Die Polizei informierte unter dem Oberbegriff „Junge Fahrer“ über die Gefahren im Straßenverkehr, die Benutzung von mobilen Endgeräten während der Fahrt, die Wirkung von Drogen und Alkohol im Hinblick auf die Fahrtüchtigkeit, sowie die rechtlichen Bedingungen zur Nutzung von E-Scootern. Zudem wurden Unfallzahlen, welche im Zusammenhang mit Drogen, Alkohol sowie der Nutzung von Handys am Steuer einher gegangen sind, eindrucksvoll dargestellt. In der Fahrzeughalle der Ortsfeuerwehr Seelze baute die Polizei zudem einen Parcours auf, welcher unter der Nutzung von Rauschbrillen durchlaufen werden musste. Rauschbrillen simulieren den Einfluss von Alkohol und verdeutlichten den Jugendlichen somit eindrucksvoll, wie sehr sich relative oder absolute Fahruntüchtigkeit unter Alkoholeinfluss auf den Körper und die Reaktionsfähigkeit auswirkt.
Die Ortsfeuerwehr Seelze stellte an einer dritten Station ihre vielseitige Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen vor. Des Weiteren wurde das Vorgehen während einer technischen Rettung von eingeschlossen und eingeklemmten Personen bei Verkehrsunfällen thematisiert. Die Jugendlichen konnten anschließend ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, indem sie unter Hilfenahme des Spreizers einen Golfball von einem Verkehrsleitkegel auf einen anderen Verkehrsleitkegel platzieren mussten. Nach dieser kurzen Geschicklichkeitsübung wurde anschließend das Hilfeleistungslöschfahrzeug vorgestellt und über das Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr informiert.
Nach vier Stunden abwechslungsreicher Projektarbeit an der Feuerwache Seelze kehrten die Schülerinnen und Schüler pünktlich zur sechsten Stunde wieder in ihre Klassenzimmer zurück und sind nun fit im Straßenverkehr.