Kleidung

 Einsatzkleidung Einsatzkleidung
Zum Schutz der Einsatzkräfte bei Bränden und technischen Hilfeleistungen wird eine besondere Einsatzbekleidung getragen. Als Kopfschutz dient ein Feuerschutzhelm mit Visier (bei Verkehrsunfällen) und Helmlampe. Bei Brandeinsätzen wird unter dem Helm zusätzlich eine Flammschutzhaube getragen, um das Gesicht der Einsatzkraft vor plötzlichen Flammbildung zu schützen. Der Körperschutz besteht aus einer Einsatzüberjacke und einer Einsatzüberhose. Spezielle Schutzhandschuhe, Sicherheitsstiefel und ein Sicherheitsgurt ergänzen diese Schutzbekleidung.
 Hitzeschutz Hitzeschutzanzug
Der Hitzeschutzanzug dient in Verbindung mit dem umluftunabhängigen Atemschutzgerät als Schutzbekleidung gegen Strahlungswärme, Stichflammen und kurzzeitig auch gegen leckende Flammen. Alle Anzugteile bestehen aus einer reflektierenden und wärmefesten, asbestfreien Außenhaut und einer entsprechenden wärme absorbierenden Polsterung. Trotzdem steigt bei Einsätzen die Temperatur im inneren des Anzugs stetig an. Daher ist die Einsatzdauer in diesem Anzug stark begrenzt, um den Feuerwehrkameraden nicht zu stark zu belasten.
 CSA Chemikalienschutzanzug (CSA)
Der Chemikalienschutzanzug (CSA) ermöglicht es dem Feuerwehrmann bei Gefahrgutunfällen in der direkten Nähe von Leckagen und in Atmosphären, mit aggressiven und gesundheitsschädlichen Stoffen und Gütern, zu arbeiten ohne dabei gesundheitliche Schäden davonzutragen. Der Anzug wird immer mit einem Atemschutzgerät, welches unter dem Anzug getragen wird, eingesetzt. Durch die fehlende Luftzirkulation im Inneren des Anzuges heizt sich dieser während der Tragezeit auf über 40°C mit einer Luftfeuchtigkeit von 100% auf. Durch die physischen und psychischen Belastungen wird die Einsatzdauer unter CSA auf 15 - 20 min begrenzt.
 Kettensägenschutzkleidung Kettensägenschutzkleidung
Zum Schutz der Einsatzkräfte im Umgang mit einer Kettensäge wird eine Kettensägenschutzkleidung vorgehalten, wie sie auch von Facharbeitern getragen wird. Sie besteht aus einem Sicherheitshelm mit Hör- und Gesichtsschutz, einer Schnittschutzjacke und Hose. Jacke und Beinbekleidungen sind mit einem besonderen Schnittschutz versehen, welcher bei einem Kontakt mit der laufenden Säge sofort die Kette zum stehen bringt. In diesem Fall wird ein besonders feines Gewebe freigesetzt, dass die Säge blockiert und vor Verletzungen bewahren soll.
 Kontaminationsschutzkleidung Kontaminationsschutzanzug
feuerhemmenden, wasser- und ölabweisenden Fasern (z.B. Aramidfaser). Die zusätzliche persönliche Schutzausrüstung zum Kontaminationsschutzanzug besteht aus Gummistiefeln, einem Paar Säureschutzhandschuhe, umluftunabhängigem Atemschutz und je einem Alarm- und einem Filmdosimeter. Der Anzug soll verhindern, dass sich staubförmige und flüssige radioaktive Partikel auf der Körperoberfläche der Einsatzeinheiten absetzen oder inkorporiert werden, das heißt eingeatmet oder verschluckt wird. Der Anzug bietet keinen Schutz vor den Strahlen selbst, deshalb sind genaue Bestimmungen bei einem Strahlenschutzeinsatz zu beachten.
 Uniform Uniform
Der Dienstanzug besteht aus einer schwarzen Hose mit roter Biese, einer Dienstjacke und einer Schirmmütze (alternativ kann auch ein Barret getragen werden). Auf der Dienstjacke werden Dienstgradabzeichen in Form von Schulterstücken getragen. Weibliche Mitglieder können statt der Hose einen schwarzen Rock tragen. Zum Dienstanzug müssen weiterhin dunkle Strümpfe, schwarze Schuhe, ein dunkelblauer Binder und ein Diensthemd getragen werden.

Gelesen 6938 mal Letzte Änderung am Samstag, 23 März 2013 14:44
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