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Einsatz 91 von 179 Einsätzen im Jahr 2017
Einsatzart: Brandeinsatz
Kurzbericht: Dachgeschoß brennt
Einsatzort: Seelze, Hannoversche Straße
Alarmierung Ortsfeuerwehr Seelze: DG2 / DME/SIR

am 15.08.2017 um 08:19 Uhr

Fahrzeuge am Einsatzort:
alarmierte Einheiten:
Polizei
Rettungsdienst
Atemschutzrettungstrupp Stadtfeuerwehr Seelze
FTZ Ronnenberg
Energieversorger
Ordnungsamt
Kriminaldauerdienst
Notarzt

Einsatzbericht:

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Bild von Jens Köhler (Pressesprecher Stadtfeuerwehr Seelze)

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Bild von Jens Köhler (Pressesprecher Stadtfeuerwehr Seelze)

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Bild von Jens Köhler (Pressesprecher Stadtfeuerwehr Seelze)

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Bild von Jens Köhler (Pressesprecher Stadtfeuerwehr Seelze)

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Bild von Jens Köhler (Pressesprecher Stadtfeuerwehr Seelze)

Gegen 8:19 wurden wir zu einem Feuer in einem Dachgeschoss eines Reihenendhauses in der Hannoverschen Straße alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen aus dem Dach woraufhin umgehend die Alarmstufe erhöht wurde und weitere Einsatzkräfte nachgefordert wurden. Die Bewohner der Häuser konnten sich selbstständig unverletzt ins Freie retten. Der Brand wurde zwischenzeitlich mit 5 C-Rohren von außen und 1 C-Rohr im Innenangriff bekämpft.
Teile des Daches wurden großflächig abgedeckt um effektiver löschen zu können und ein Übergreifen auf das Nachbarhaus zu verhindern. Die Brandausbreitung wurde mit Hilfe von einem Copter aus der Luft regelmäßig beurteilt, auch mehrere Wärmebildkameras kamen zum Einsatz.
Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurden weitere Ortsfeuerwehren und die FTZ Ronnenberg nachalarmiert. Gegen 10:15 war der Brand unter Kontrolle, ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude konnte verhindert werden. Zwischenzeitlich war die Feuerwehr mit ca. 100 Kräften und 20 Fahrzeugen vor Ort.
Leider wurden bei den schwierigen Löscharbeiten 3 Feuerwehrangehörige leicht verletzt und mussten durch den Rettungsdienst versorgt werden.
Die Hannoversche Straße war bis ca. 15 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. An der Einsatzstelle kam es zu einer sehr starken Rauchentwicklung, weshalb die Anwohner per Rundfunkdurchsagen aufgefordert wurden Fenster und Türen geschlossen zu halten. Schon während des Einsatzes nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Das betroffene Reihenhaus ist vorerst nicht mehr bewohnbar.
Die letzten Aufräumarbeiten vor Ort und an der Feuerwache waren gegen 16Uhr beendet.
Webmaster, 15.08.2017

bericht foto Bericht und Bilder auf HAZ.de - 1

bericht foto Bericht und Bilder auf HAZ.de - 2

bericht foto Bericht und Bilder auf Feuerwehr-Journal.net

bericht Bericht auf Presseportal.de

Reihenhaus ist nach Feuer unbewohnbar

Dachstuhlbrand verursacht Schaden von 300 000 Euro / 100 Feuerwehrkräfte zeitweise im Einsatz

Von Heike Baake und Sandra Remmer

Mehrere Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz am Dienstag an der Hannoverschen Straße. Im Dachgeschoss eines Reihenhauses war gegen 8.30 Uhr Feuer ausgebrochen. Zwei Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen und wurden ärztlich behandelt. Die Polizei schätzt den Schaden vorerst auf 300 000 Euro.
Nachbarn hatten gegen 8.20 Uhr Rauch aus dem Dach des Reihenendhauses aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert. In dem Haus lebt eine vierköpfige Familie. Außer dem 20-jährigen Sohn hatten alle das Haus zu diesem Zeitpunkt schon verlassen. Der Sohn bemerkte das Feuer rechtzeitig und brachte sich in Sicherheit.
Direkte Zufahrt nicht möglich
Als die Rettungskräfte eintrafen, schlugen die Flammen aus dem Dach. Die Feuerwehr Letter wurde zur Verstärkung angefordert. Im Höhepunkt der Löschversuche waren annähernd 100 Feuerwehrleute mit 20 Fahrzeugen im Einsatz. Sie konnten nicht verhindern, dass der Brand sich im gesamten Dachgeschoss ausbreitete, weil der Einsatz erschwert wurde: Das Haus liegt am Ende eines Privatweges. Die direkte Zufahrt war nicht möglich. Darum konnte auch die in solchen Fällen so wichtige Drehleiter nicht eingesetzt werden.
Außerdem konnten die Feuerwehrleute die Lage des Brandes nicht eindeutig erkennen, weil ihnen dichter Rauch immer wieder die Sicht versperrte. Sie befürchteten, der Brand könne auch auf die benachbarten Häuser übergreifen. Um den Brandherd zu orten, setzte die Feuerwehr schließlich ihre Drohne und mehrere Wärmebildkameras der Feuerwehr Seelze ein. Damit das Löschwasser Wirkung zeigt, deckten Feuerwehrleute das Dach großflächig ab. Damit konnten die Brandbekämpfer ein Übergreifen auf das Nachbarhaus verhindern.
Alle Reihenhäuser geräumt
Alle Reihenhäuser wurden kurzfristig geräumt. Auch Stephan Skreide (41) musste sein Haus verlassen. Er bewohnt eines der hinteren Häuser. „Ich bin beruhigt, dass die Feuerwehr vor Ort ist, und dankbar, dass das Feuer so früh entdeckt wurde“, sagt Skreide.
Birgit Weiskam (59) kam ebenfalls besorgt zur Hannoverschen Straße. „Ich habe die Rauchwolke von Weitem gesehen, meine Tochter wohnt in der Nähe. Da wollte ich wissen, was los ist“, sagte sie. Ihre Tochter Meike (35) mit dem einjährigem Sohn Ole waren in ihrem Häuserblock jedoch nicht betroffen, verfolgten aber das Geschehen aus sicherem Abstand.
Gegen 10.15 Uhr hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch den weiteren Vormittag bis etwa 13 Uhr an. Die Hannoversche Straße war zeitweise voll gesperrt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der schwierigen Löscharbeiten mussten im Laufe des Einsatzes weitere Ortsfeuerwehren, die Werksfeuerwehr von Honeywell und die Feuerwehrtechnische Zentrale in Ronnenberg nachalarmiert werden.
Per Rundfunkdurchsage wurden die Anwohner zum Schließen von Fenstern und Türen aufgefordert. Noch während der Löscharbeiten nahm die Kriminalpolizei Ermittlungen auf. Das betroffene Reihenhaus ist nicht mehr bewohnbar.
HAZ Seelze, 16.08.2017

Defekt löst Brand in Haus aus

Familie wohnt vorerst bei Angehörigen

Die Ursache für den Dachstuhlbrand eines Reihenendhauses am Dienstagmorgen ist geklärt. Nach Angaben der Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes aus Hannover handelt es sich dabei um einen technischen Defekt einer elektrischen Leitung im Dachgeschoss. Gegen 8.20 Uhr hatte ein Nachbar einen lauten Knall vernommen und dunklen Qualm bemerkt, der aus dem Dach des Hauses aufstieg. Daraufhin alarmierte er unverzüglich die Feuerwehr. Auch der Sohn, der als einziges Familienmitglied bei Ausbruch des Feuers noch zu Hause war, bemerkte Brandgeruch und verließ sofort das Haus. Als die Feuerwehr an der Brandstelle eintraf, schlug ihr die Flammen aus dem Dachstuhl bereits entgegen.
Aufgrund der erschwerten Löschbedingungen – das Haus befindet sich am Ende eines Privatwegs und ist mit Rettungsfahrzeugen nicht zu erreichen – waren zeitweise bis zu 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Dennoch gelang es nicht, einen Vollbrand des Dachgeschosses zu verhindern. Dank der intensiven Löscharbeiten konnten sie jedoch dafür sorgen, dass der Brand nicht auf die Nachbarhäuser übergriff.
Das Reihenendhaus erlitt durch den Brand einen Totalschaden und ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Familie ist bei Angehörigen untergekommen. Die Polizei bezifferte die Schadenssumme auf etwa 300 000 Euro. rem
HAZ Seelze, 17.08.2017

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