Sonntag, 08. Dezember 2019

„Zeiten, die nicht wiederkommen sollen“

„Zeiten, die nicht wiederkommen sollen“ Ortsfeuerwehr Seelze
Zum Volkstrauertag werden in allen Stadtteilen Kränze niedergelegt / Gruppe Saxo Fresh spielt am Ehrenmal

Zum Volkstrauertag haben Bürger in allen Seelzer Stadtteilen der Toten der beiden Weltkriege gedacht. Mit Kranzniederlegungen, Ansprachen und Musik erinnerten sie an die unzähligen Opfer.
In der Kernstadt begrüßten Ortsbürgermeister Alfred Blume und sein Stellvertreter Werner Bruzka die zahlreichen Besucher der Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem Gelände der evangelischen St. Martinskirche. „Es tut gut, Menschen zu sehen, die hier verweilen und der Opfer gedenken“, sagte Blume.
In seiner Ansprache erinnerte der Ortsbürgermeister auch an die Menschen, die heute vor Kriegen flüchten und hier bei uns in Deutschland Schutz suchen. „Wir dürfen dem kranken Gedankengut keine Chance geben“, forderte er auf. Der Kranz solle als Symbol der Trauer und der Hoffnung aller Menschen gesehen werden.
Unter den Rednern war auch die 14-jährige Lina Sophie Edeler. Sie sprach stellvertretend für die Jugend in der Stadt. „Es waren schlimme Zeiten, die sollen nicht wiederkommen“, sagte sie und verwies in ihrer Ansprache darauf, dass die Gesellschaft das Recht auf Frieden aller Menschen anerkennen müsse. Sie forderte die Zuhörer auf, nicht aufzugeben, auf ein Leben in Frieden zu hoffen.
Für eine musikalische Begleitung der Gedenkfeier sorgte sie Gruppe Saxo Fresh der Musikschule. Die Ehrenwache am Ehrenmal wurde durch die Ortsfeuerwehr gestellt, die auch den Kranz niederlegte. Pastor Ortwin Brand schloss die Gedenkfeier mit einem feierlichen Segen ab.

Weitere Informationen

  • Quelle: HAZ Seelze, 18.11.2019
  • Von: Heike Baake
Gelesen 180 mal Letzte Änderung am Montag, 18. November 2019 17:47