Donnerstag, 19. September 2019

Erstes Treckertreffen trifft voll ins Schwarze

Erstes Treckertreffen trifft voll ins Schwarze Ortsfeuerwehr Seelze

Mehr als 100 Landmaschinen rollen zum ersten Treckertreffen nach Seelze

Die Premiere war ein voller Erfolg: Erstmals haben der Verein Historische Maschinen Seelze und die Freiwillige Feuerwehr zu einem Treckertreffen eingeladen.
An Angeboten mangelte es bei dieser Kooperation auf dem Feuerwehrgelände nicht. Neben der Ausstellung von Feuerwehrfahrzeugen und etwa 100 historischen Landmaschinen wurden die Ackerschlepper samt Fahrer auch noch vor spielerische Herausforderungen gestellt. Eine Aufgabe bestand beispielsweise darin, aus einem vollen Eimer Wasser möglichst genau einen Liter in ein leeres Gefäß umzufüllen. Nicht aber mit der Hand – sondern mit einem Trecker, der über ein Seil mit dem vollen Wassereimer verbunden war. Gefragt war Feingefühl des Steuermanns. Auch Kinder fanden Spaß daran, mit Begleitung in einem Trecker über das Gelände zu tuckern.
„Wir sind sehr zufrieden, wie es geworden ist. Das Wetter spielt mit, und es ist gut besucht“, sagte Hans Heinrich Hilgert, Vorsitzender vom Verein Historische Maschinen. Ein Treckertreffen, wie es bereits in Gümmer gegeben hat, hätte sich Hilgert im Herzen von Seelze schon viel früher gewünscht. Allerdings fehlte es immer an Platz, und deshalb sei das Team jetzt besonders froh, dass es geklappt hat. Denn um so vielen Gefährten ausreichend Raum zur Präsentation zu geben, sei das Feuerwehrgelände zu klein. Da sie nun aber auch den angrenzenden städtischen Betriebshof mit nutzen konnten, war ein Treckertreffen in dieser Größenordnung möglich geworden.
Auf dem Gelände war auch eine alte Schrotmühle ausgestellt, die früher zum Mahlen von Körnern zu Schrot verwendet wurde. Erwin Grohne zeigt das am Beispiel der Verarbeitung von Mais zu grobem Maismehl. Heute würden die traditionellen Schrotmühlen kaum noch Verwendung finden, „höchstens einzelne Kleintierzüchter arbeiten noch damit“, erklärte der Hobbymüller. Das Endprodukt aus der Mühle wird anschließend dem Vieh zum Fressen gegeben.
Wer nicht genug von den alten Landmaschinen bekommen kann, wird sich über eine weitere kleine Ausstellung am Sonnabend und Sonntag, 28. und 29. September, anlässlich des Obentrautmarkts freuen.Wie auch schon in den Jahren zuvor beteiligen sich die Vereinsmitglieder an dem zweitägigen Spektakel, dessen Ausrichter der Verein Handel & Gewerbe (HGS) Seelze ist.

Weitere Informationen

  • Quelle: HAZ Seelze, 02.09.2019
  • Von: Lisa Schucht
Gelesen 304 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 05. September 2019 13:48