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Dezember 2010 Jahresrückblick 2010 Gerüstet für die Silvesternacht Polizei und Feuerwehr bereiten sich mit ausreichend Personal auf die Silvesternacht vor. Beide erwarten aber einen eher ruhigen Jahreswechsel. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, leisten einige Ordnungshüter mehr als in normalen Nächten Dienst. Größere Einsätze erwartet das Kommissariat aber nicht. In Seelze bleibe es Silvester erfahrungsgemäß relativ ruhig, da viele zum Feiern nach Hannover fahren. Auch bei der Ortsfeuerwehr Seelze ist die nötige Einsatzstärke sichergestellt. Wer zum Jahreswechsel seinen Dienst versehe, bleibe nüchtern, sagte Ortsbrandmeister Alfred Blume. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre rechnet er wieder mit Containerbränden. Von größeren Einsätzen an Silvester sei die Feuerwehr in den vergangenen Jahren aber verschont geblieben.wal Leine-Zeitung 31.12.2010 Hydranten von Eis und Schnee befreien Die Feuerwehr bittet darum, Hydranten von Eis und Schnee zu befreien. Schilder weisen auf die mit Deckeln versehenen Entnahmestellen im Boden hin Leine-Zeitung 23.12.2010 Führerschein speziell für die Feuerwehren Das Bundeskabinett in Berlin hat gestern den Entwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes gebilligt. „Damit ist der Weg frei für Erleichterungen beim Feuerwehrführerschein“, sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth erfreut. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Feuerwehrleute künftig eine Sondererlaubnis für die auch in Seelze verbreiteten Einsatzfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 4,75 bis 7,5 Tonnen erwerben können. Ausbilden und prüfen kann ein Feuerwehrmitglied mit Führerschein für mittelschwere Lastwagen – das spart der Kommune viel Geld. „Das ist das, was wir uns gewünscht haben“, sagte Seelzes Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek. Ohne die Neuregelung hätten die Feuerwehren arge Probleme bekommen. Da die Zahl der aktiven Mitglieder mit der alten, bis 7,5 Tonnen gültigen Fahrerlaubnis schwindet, hätten die Feuerwehren Nachwuchskräften sonst den teuren Führerschein C1 bezahlen müssen.wal Leine-Zeitung 17.12.2010 Feuerwehrautos sind für den Winter gerüstet Seelze. Der Landesfeuerwehrverband hat seine Mitglieder darüber informiert, dass die Winterreifenpflicht auch für Feuerwehrfahrzeuge gilt. Während andernorts die Brandbekämpfer jetzt nachrüsten müssen, bleibt Seelzes Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek entspannt: „Das trifft uns nicht.“ Alle kleineren Fahrzeuge seien auf beiden Achsen mit Ganzjahresreifen ausgestattet, die Lastwagen ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht auf den Antriebsachsen. Dank des für die Feuerwehren zuständigen Mitarbeiters im Rathaus sei man seit Jahren über alle Änderungen von Vorschriften hervorragend informiert.wal Leine-Zeitung 11.12.2010 Stadt würdigt freiwillige Helfer Bürgermeister verteilt 24 Ehrenamtskarten – Schallhorn fordert Beauftragten im Rathaus Erstmals hat die Stadtverwaltung Ehrenamtskarten vergeben: 24 Seelzer wurden am Montagabend für freiwillige Tätigkeiten in Feuerwehr, Selbsthilfekreis und Kirche gewürdigt. Von Ralf Heußinger Seelze. Fünf Stunden ehrenamtliche Arbeit in der Woche: Das ist die Voraussetzung, um die Ehrenamtskarte beantragen zu können. „Das ist überhaupt keine Schwierigkeit“, sagt Karl-Heinz Kubisch, der locker auf die doppelte Stundenzahl kommt. Seit 17 Jahren organisiert Kubisch den Freundeskreis für Alkohol- und Medikamentenabhängige. Als einer der ersten Seelzer hat er eine Ehrenamtskarte erhalten. Zudem wurden zahlreiche Feuerwehrleute gewürdigt: Fast 20 Einsatzkräfte aus Seelze hatten gemeinsam die Karte beantragt. Entworfen hat die Karte das Land – nach einigen Querelen in den beiden vergangenen Jahren nimmt seit 2010 auch die Region Hannover an dem Modell teil. Bürger, die sich freiwillig engagieren, können die Karte bei der Stadtverwaltung beantragen und erhalten dann Vergünstigungen in Bädern, Museen und anderen Einrichtungen in der Region Hannover. Bürgermeister Detlef Schallhorn würdigte die 24 Empfänger der Karten persönlich: „Ohne Ehrenamtliche würde hier nichts funktionieren.“ Das sieht Angelika Fuhrmann-Beck aus Velber ähnlich. „Der Weihnachtsmarkt funktioniert nur, wenn Menschen ehrenamtlich aufbauen und verkaufen“, nannte sie ein Beispiel. Sie selbst kümmert sich in der Kapellengemeinde Velber um Kinder und Senioren, ist im Vorstand tätig und durfte ebenfalls eine Ehrenamtskarte entgegennehmen. Um die wohl tausenden Freiwilligen in Seelzer Vereinen, Verbänden, Kirchen und anderen Einrichtungen besser unterstützen zu können, schlug Schallhorn vor, im Rathaus den Posten eines Ehrenamtsbeauftragten zu schaffen. Dieser könne dafür sorgen, dass die Ehrenamtlichen besser vernetzt werden. In ganz Niedersachsen gibt es für Inhaber der Ehrenamtskarte derzeit 845 Ermäßigungen. Die Spanne reicht von Bädern bis zu Fußballspielen, Apotheken und Theatern. Auch skurrile Angebot gibt es: Das Kreiskrankenhaus Wittmund etwa spendiert Patienten bei stationärem Aufenthalt die Tageszeitung. Auch Banken und private Firmen beteiligen sich. In Seelze ist die Stadtführung mit Obentraut im Angebot. Zudem liefen Gespräche über eventuelle Ermäßigungen in der Kristall-Therme, sagte Bürgermeister Detlef Schallhorn. Informationen gibt es im Internet auf www.freiwilligenserver.de.rah Leine-Zeitung 08.12.2010 Feuerwehr investiert in neue Technik Personalmangel soll ausgeglichen werden Von Ralf Heußinger Seelze. Mit neuer Technik und besserer Aufgabenverteilung reagiert die Feuerwehr auf den zunehmenden Personalmangel bei Einsätzen. Vor allem am Vormittag sei es oft schwierig, Einsatzkräfte in ausreichender Zahl zu finden, erläuterte Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek. Die Arbeitsplätze vieler Feuerwehrleute seien zu weit entfernt, oder sie seien in ihren Unternehmen unabkömmlich. „Morgens um halb zehn ist die Personaldecke bei uns dünn“, sagte Rosummek. „Die Engpässe werden eher zunehmen.“ Dennoch arbeiten die elf Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet verlässlich. Die Zahl der aktiven Einsatzkräfte ist in diesem Jahr zwar um fünf auf 443 leicht zurückgegangen, wie Rosummek bei der Sitzung der Feuerwehrführungskräfte am Freitagabend sagte. Diese Gesamtzahl sei in Ordnung, das Problem sei eben die Verfügbarkeit. Auch Lehrgänge könnten oft nur schwer besetzt werden: „Die Leute wollen und müssen sich ausbilden lassen, werden aber nicht freigestellt.“ Die Feuerwehr legt deshalb ihr Augenmerk auf Technik, mit der auch weniger Kräfte viel erreichen können. Für die Ortsfeuerwehr Kirchwehren etwa wurden sogenannte Düsenschläuche angeschafft, die ohne großen Personaleinsatz eine regelrechte Wasserwand aufbauen können. Eine spezielle Pumpe erleichtert den Feuerwehrleuten künftig auch die Arbeit bei Bränden von großen Mengen Stroh oder Holz. Auch für Einsätze auf gefrorenen Gewässern ist die Feuerwehr inzwischen besser ausgerüstet: Ein Eisrettungsboot wurde angeschafft. Es ist in Lohnde stationiert. Insgesamt 212 Einsätze mussten die Feuerwehren bisher in diesem Jahr absolvieren, sagte Rosummek. Darunter waren auch schwere Unfälle: Erst Anfang November war ein 23-jähriger Mann nach einem Zusammenstoß auf der Bundesstraße 441 ums Leben gekommen. Eine besondere Ehre wurde dem Stadtpressewart Jens Köhler zuteil: Er wurde bei der Stadtkommandositzung zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Leine-Zeitung 06.12.2010 | |||
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November 2010 Ortsfeuerwehr Seelze bringt Weihnachtsbeleuchtung an Ab morgen sollen auch Seelzes Hauptstraßen weihnachtlich geschmückt werden. Die Feuerwehr bringt auch dieses Mal Lichterketten und Sterne an und baut den großen Adventskranz an der Ecke Hannoversche Straße und Schillerstraße auf. „Am Freitag wollen wir fertig sein“, sagt Seelzes Ortsbrandmeister Alfred Blume Leine-Zeitung 23.11.2010 (gekürzt) Feuerwehr will Weichen für die Zukunft stellen Mehr Seelsorger sollen ausgebildet werden Die Feuerwehren aus der Region Hannover haben bei ihrer Dienstbesprechung auf ein relativ ruhiges Jahr zurückblicken können. 2011 wollen sie unter anderem mehr Notfallseelsorger ausbilden und auf den demografischen Wandel reagieren. Von Christian Franke Berenbostel. Regionsbrandmeister Bernd Keitel ist zufrieden mit dem vergangenen Jahr. „Durch schnelles und umsichtiges Eingreifen unserer Feuerwehr wurde erheblicher Schaden an Leib und Leben verhindert. Dies kann unsere Feuerwehrleute mit Stolz erfüllen“, erklärte er vor gut 300 Funktionsträgern in der Berenbosteler Rudolf-Harbig-Halle. Um ihrer Aufgabe weiterhin gerecht zu werden, haben sich unter anderem Einsatzkräfte einem Notfalltraining mit Atemschutzmasken unterzogen. „Damit sollen die Kameraden motiviert und aktiviert werden“, sagt Regionsausbildungsleiter Detlev Köllenberger aus Barsinghausen. Die Fortbildung der Einsatzkräfte ist für ihn ohnehin ein wichtiges Thema. 2010 haben sich mehr als 1300 Feuerwehrleute fortbilden lassen. Und auch auf die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Feuerwehr will diese reagieren. Die Feuerwehr sieht hier langfristig ihre Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft in Gefahr und wird daher ein Maßnahmenpaket mit 20 Punkten erarbeiten. Themen sind dabei neben der Öffentlichkeitsarbeit beispielsweise auch die Förderung des Ehrenamtes und die Nachwuchsgewinnung. Diese soll auch durch weitere Gründungen von Kinderfeuerwehren verbessert werden. Auch in anderen Bereichen besteht weiterhin Bedarf zur Verbesserung. So würden auch in der Betreuung ehrenamtlich Tätige immer wichtiger, sagte Regionsnotfallseelsorger Friedrich Kanjahn. 2009 waren die Seelsorger in der Region mehr als 120-mal zu Einsätzen gerufen worden. Allerdings sei es schwierig, Pastoren für die Arbeit zu gewinnen, da ihre Arbeitsbelastung steige. Im nächsten Jahr sollen neue Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen werden. Leine-Zeitung 22.11.2010 Feuerwehr hilft mit Messwagen bei Suche nach Geruch Analyse der Luft ist jedoch schwierig Von Ralf Heußinger Rund 30-mal hat sich die Feuerwehr Seelze schon auf die Spur des unbekannten Gestanks begeben. Die Einsatzkräfte sind mit einem speziellen Messwagen ausgestattet, der unter anderem von der Stadtverwaltung zu diesem Zweck angefordert werden kann. Die Möglichkeiten sind allerdings begrenzt. „Wir können aber gute Vorarbeit leisten“, sagt Sascha Tessmann, einer von 18 Seelzer Feuerwehrleuten, die für den Messwagen ausgebildet sind. Seit fast 20 Jahren ist der Wagen in Seelze im Einsatz. Eigentlich dient er jedoch dazu, bei Unfällen oder Bränden zu kontrollieren, ob giftige Stoffe in der Luft hängen – zum Schutz der Einsatzkräfte und der Bürger. Nach einem Brand etwa muss geprüft werden, ob Nachbarn ihre Wohnungen wieder betreten können, ohne von Brandgasen bedroht zu werden. Bis zu 400 verschiedene Stoffe können die Feuerwehrleute mit den Werkzeugen im Messwagen ermitteln. Dazu müssen allerdings Hinweise auf bestimmte Stoffe vorliegen. Gefahrguttransporte etwa sind entsprechend gekennzeichnet. Schwieriger wird es, wenn die Feuerwehrleute undefinierbaren Gerüchen nachgehen sollen – wie in den vergangenen Monaten. „Unsere Leute sind so ausgebildet, dass sie unterscheiden können, ob es sich um Hühnergülle, Schweinemist oder um andere Düfte handelt“, sagt Ortsbrandmeister Alfred Blume. „Es gibt ja den berühmten Nasenfaktor.“ Eine genaue Analyse der Luft könne allerdings nicht vorgenommen werden. Deshalb nimmt die Feuerwehr Proben – von Luft, Wasser und Boden. Diese müssen dann im Labor untersucht werden. Leine-Zeitung 17.11.2010 In allen Stadtteilen gedenken die Menschen der Opfer der Kriege Almhorst. 39 Namen stehen auf dem Denkmal im Ortszentrum von Almhorst. Jeden einzelnen liest Ortsbürgermeister Klaus-Peter Scholz vor. „39 Namen, 39 Schicksale“, sagt Scholz. „Sie haben es nicht verdient, vergessen zu werden.“ Zum Volkstrauertag haben der Ortsrat, die örtlichen Vereine, Feuerwehr und Einwohner gestern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht – insbesondere ihrer in den beiden Weltkriegen umgekommenen Mitbürger. Sie legten am Denkmal einen Kranz nieder – so wie Hunderte Bürger in allen anderen Stadtteilen auch. Seit 1922 wird der Toten gedacht. Die Nazis instrumentalisierten die Feier für ihre Zwecke. Nach dem Krieg wurde der Volkstrauertag in der jetzigen Form wiederbelebt. Dass die kleine Gedenkstunde auch heute noch Bedeutung hat, versuchte Pastor Nikolaus Kondschak zu verdeutlichen. „Es ist keineswegs so, dass wir in einer friedlichen Welt leben“, sagte er und erinnerte an den Krieg in Afghanistan und auch die katas-trophale Lage in Haiti.rah Leine-Zeitung 14.11.2010 Arbeiten an Hydranten Seelze/Döteberg. Die Feuerwehren in Seelze und Döteberg machen heute die Hydranten winterfest. Die Seelzer Feuerwehrleute sind zwischen 8 und 15 Uhr unterwegs. In Döteberg machen sich die Einsatzkräfte um 14 Uhr an die Arbeit. Während der Arbeiten kann es zu Eintrübungen des Leitungswassers kommen. Dies ist laut Feuerwehr unbedenklich. Die Döteberger treffen sich danach zum Wurstessen. Ab 16 Uhr sind die Mitglieder ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.rah Leine-Zeitung 06.11.2010 | |||
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Oktober 2010 Hydranten Überprüfung am 6. November 2010 Die Ortsfeuerwehr Seelze überprüft am Samstag, den 6. November die Hydranten und macht sie winterfest. In dieser Zeit kann es zu Eintrübungen des Leitungswassers kommen. In diesem Falle sollte das Wasser nicht zu Koch- & Trinkzwecken verwendet werden. Es ist anzuraten die Leitung so lange zu spülen, bis sich die Einfärbung aufgelöst hat. Bitte denken Sie als Verkehrsteilnehmer beim Abstellen Ihres Fahrzeuges immer daran, dass Sie Hydranten (Über- & Unterflur) nicht zuparken. Webmaster Giftzentrum: Putzmittel nicht in Saftflaschen füllen Göttingen (pid). Chemikalien und Putzmittel gehören nicht in Saft- oder Wasserflaschen. Darauf weist das Giftinformationszentrums Nord (GIZ-Nord) in Göttingen in seiner jetzt veröffentlichten Jahresbilanz für das Jahr 2009 hin. Das Umfüllen von Reinigungsmitteln oder anderen giftigen Substanzen in Lebensmittelbehälter sei die häufigste Ursache für Vergiftungen, sagte Leiter Herbert Desel. Gerade für Kinder könne dies schwere Folgen haben, wenn sie zum Beispiel aus einer Saftflasche trinken, in die ein Reinigungsmittel gefüllt wurde. Aus dem Bericht der an der Göttinger Universitätsmedizin angesiedelten Beratungsstelle geht hervor, dass sich die Zahl der Anfragen gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht hat. Insgesamt hatten die Giftexperten im vergangenen Jahr mit 30?300 Vergiftungen zu tun, in 24 Fällen verliefen diese tödlich. Bei den Erwachsenen wurden die meisten Vergiftungen durch Arzneimittel verursacht, zweithäufigste Ursache waren chemische Produkte. In mehr als 300 Fällen war die Vergiftung auf Drogen zurückzuführen. Die größten Gefahrenquellen für Kinder waren außer Chemikalien auch Arzneimittel und Pflanzen. Die Giftinformationsstelle ist rund um die Uhr unter der Notrufnummer (0551) 19240 erreichbar. Weitere Informationen unter www.giz-nord.de im Internet. HAZ, 26.10.2010 Kullerköppe sind nicht zu schlagen Keine andere Veranstaltung schafft es, 500 Menschen aus allen Stadtteilen in solch harmonischer, ungezwungen fröhlicher Atmosphäre zu vereinen: Der Stadtpokal ist rund 40 Jahre nach seiner Premiere nicht mehr aus Seelze wegzudenken. Am Sonnabend haben die Organisatoren die Sieger des diesjährigen Spaßtriathlons gekürt. Von Uwe Kreuzer Seelze. Der Jubel, der kurz vor 22 Uhr in der Seelzer Feuerwache aufbrandete, war so laut, die Feuerwehrleute hätten wohl ihre eigene Sirene nicht mehr gehört. Hunderte sprangen auf, applaudierten stehend, Dutzende standen, tanzten, sangen auf Bänken und Tischen – sie feierten die Kullerköppe. Das Team hatte gerade zum dritten Mal den Seelzer Stadtpokal im Kegeln, Schießen und Minigolf gewonnen. „Es hat wieder keiner geschafft, sie zu schlagen“, sagte Organisator Michael Lorenz kopfschüttelnd – die Kullerköppe hatten 81 Mannschaften hinter sich gelassen. Dem erfolgreichen Quintett Frank Pinkau, Peter Schoppe, Werner Kögel, Lothar Straub und Richard Böhme war?s recht. Die stolzen Gewinner reckten routiniert den großen Pokal in die Höhe. Auch Sylvia Thiele freute sich, sie hatte gleich zwei Pokale gewonnen: Als beste der 167 Frauen und mit der besten Damenmannschaft, den Maksis. Das Team landete in der Gesamtwertung auf Platz 24. Hinter den Kullerköppen platzierten sich Die strammen Feiglinge, auf Platz drei rangieren die Zerhacker. Das Maschensextett kam auf Platz zwei bei den Frauen vor den Sektkorken. Bester Einzelteilnehmer war David Aiello von der Mannschaft Die Vierte vor Thomas Mischnat (Die strammen Feiglinge) und Andreas Herbst (Osborne Killer). Aiello hatte in keiner Einzeldisziplin das beste Ergebnis, aber war der beste Allrounder. „In einer Disziplin gut zu sein, reicht eben beim Stadtpokal nicht“, sagte Organisator Lorenz. Auch Thiele als beste Teilnehmerin konnte keine Einzeldisziplin gewinnen, holte aber den besten Schnitt. Hinter Thiele (in der Gesamtwertung auf Platz 16) rangierten als nächstbeste Frauen Uschi Deuerling und Petra Klein, beide von den Sektkorken. Die Stimmung in der Seelzer Feuerwache war schon vor der Siegerehrung auf dem Siedepunkt. Ein Elvis-Imitator sowie Schlager- und Pop-Evergreens vom Band hatten die eh schon bestens gelaunten Teilnehmer noch mehr zum Feiern animiert. „Das geschieht hier alles aus Spaß an der Freud?“, sagte Heike Benkendorf vom Team Keine Ahnung und brachte die Devise des Stadtpokals auf den Punkt. Prominente, Freizeitsportler, Kleingärtner, Hobbyschützen, Freundescliquen – beim Stadtpokal mischt sich Seelze wie sonst nirgendwo. „Wir machen das seit mehr als 40 Jahren“, sagte Michael Lorenz vom Organisationsteam. „Und es läuft immer noch wie geschmiert.“ Die Party nach der Siegerehrung jedenfalls dauerte bis zum frühen Morgen. Dann machten sich Lorenz und die anderen Organisatoren des Seelzer Stadtpokals schon wieder an die Planung der nächsten Auflage. Leine-Zeitung, 25.10.2010 Seelzer Maibaum macht Platz für den Adventskranz Seelze. Es war das untrügliche Zeichen dafür, dass die schöne Jahreszeit nun wirklich vorüber ist: Die Ortsfeuerwehr Seelze hat gestern am späten Nachmittag den Maibaum im Stadtzentrum abgebaut. An der selben Stelle soll bald der Adventskranz strahlen. Fast sechs Monate stand der Baum gegenüber dem Alten Krug. Von der Drehleiter aus montierten die Einsatzkräfte gestern unter großem Interesse vieler Passanten zunächst den Kranz und die schmucken Schilder ab. Schließlich wurde der Baum in die Waagerechte gebracht und mit einem Traktor abtransportiert. Bis die Feuerwehr offiziell die Weihnachtszeit einläutet, dauert es allerdings noch etwas. Erst am 26. November soll der Adventskranz aufgestellt werden. „Wir sind ja nicht Aldi“, sagte Ortsbrandmeister Alfred Blume mit Blick auf Lebkuchen und Nikoläuse, die jetzt schon in Geschäften stehen.rah Leine-Zeitung, 23.10.2010 Die ELO entlastet die Regionsleitstelle Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr proben die Einsatzleitung vor Ort – Auslöser war das Sturmtief Kyrill Von Nicola Wehrbein Letter. Seit Sommer dieses Jahres ist die ELO einsatzbereit. Stadtfeuerwehrsprecher Jens Köhler spricht stolz von einer „weiteren Professionalisierung und wertvollen Spezialisierung der Freiwilligen Feuerwehr Seelze“. ELO – das bedeutet Einsatzleitung vor Ort. 2008 ist die Stadt Seelze in dieses Konzept eingestiegen. In einer zweijährigen Ausbildung sind 35 Feuerwehrleute als ELO-Personal geschult worden. „Natürlich ehrenamtlich und zusätzlich zu ihrem normalen Feuerwehrdienst“, betont der stellvertretende Stadtbrandmeister und ELO-Chef Rainer Edlich. Warum und wozu? Auslöser sei das Sturmtief Kyrill gewesen, berichtet Edlich und erläutert: Im Normalfall gehe der Notruf 112 bei der Regionsleitstelle in der Feuerwache 1 am Goetheplatz ein. Von dort aus werde die zuständige örtliche Feuerwehr alarmiert. „Der komplette Einsatz wird von der Regionsleitstelle begleitet. Unzählige Funksprüche gehen hin und her.“ Im normalen Tagesgeschäft sei dies laut Edlich kein Problem. Was aber, wenn es viele Einsatzstellen gibt, beispielsweise bei besagter Unwetterlage? Oder man stelle sich die Situation bei einem Großschadensereignis mit etlichen Einsatzkräften vor. „Dann ist die Regionsleitstelle hoffnungslos überfordert“, sagt Edlich. Ein Fall für die ELO: Die Einsatzleitung vor Ort übernimmt den Funkverkehr und die Dokumentation, führt Lagekarten und sorgt für eine gute Koordination. „Eine Art Sekretariat vor Ort zur Unterstützung des Einsatzleiters“, veranschaulicht Köhler. Geübt wird natürlich auch: Am Mittwochabend sind 15 Feuerwehrmänner in drei Fahrzeugen zum Georg-Büchner-Gymnasium ausgerückt – eine Übung ohne Blaulicht, Schläuche und Wasser. „So ein Großeinsatz muss perfekt koordiniert und geführt werden“, sagt Köhler. Dafür biete die ELO eine gute Hilfestellung. Zweimal ist die ELO Seelze bislang alarmiert worden, jeweils zur Wasserrettung am Stichkanal in Seelze und am Mittellandkanal in Dedensen. Und das nächste Unwetter kommt bestimmt. Leine-Zeitung, 01.10.2010 | |||
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September 2010 Für Extremisten ist kein Platz in Feuerwehr Satzung soll geändert werden – Unstimmigkeiten sind beigelegt Von Frank Walter Seelze. Die Seelzer Feuerwehren sprechen sich in einer Selbstverpflichtung gegen extremistische Gesinnungen und Äußerungen in ihren Reihen aus: Auf diese Formulierung haben sich Feuerwehr-Stadtkommando und Rathausspitze verständigt – und glätten damit die Wogen, die Anfang September hochgeschlagen waren. Die Stadtverwaltung hatte vor einigen Wochen die Empfehlungen von einer Informationsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus im Mai aufgegriffen. Sie schlug vor, die Feuerwehrsatzung dahingehend zu ändern, dass Rechts- und Linksextreme sofort ausgeschlossen oder gar nicht erst aufgenommen werden können. Allerdings hatte es die Verwaltung versäumt, die geplanten Änderungen mit der Feuerwehr abzusprechen. Diese hatte in Gestalt von Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek sehr verärgert reagiert. Der oberste Feuerwehrmann der Stadt sprach von operativer Hektik und davon, dass es anmaßend sei, eine definitiv nicht existierende Nähe zwischen Feuerwehr und Extremisten zu vermuten. Nach einem erläuternden Gespräch bei einer Stadtkommando-sitzung ist der Ärger jetzt verraucht. Glücklicherweise sei Extremismus kein Thema in den Seelzer Ortsfeuerwehren, zitiert die offizielle Pressemitteilung Rosummek. „Wir möchten aber ein Zeichen setzen und hoffen, dass sich weitere Initiativen und Einrichtungen in Seelze der Resolution des Rates gegen Extremismus mit einer Selbstverpflichtung anschließen“, heißt es in der abgesprochenen Verlautbarung aus dem Rathaus weiter. Das wünscht sich auch der Bürgermeister. In der Sache habe es ja ohnehin keine Diskrepanz gegeben, sagte der Stadtbrandmeister gestern auf Nachfrage – auch wenn der Weg für seinen Geschmack etwas gerader hätte sein können. Leine-Zeitung, 28.09.2010 Helfer sind 168-mal im Einsatz Stadtfeuerwehrtag in Harenberg Von Nicola Wehrbein harenberg. Feuerwehrleute so weit das Auge reichte: Wer am Freitagabend durch Harenberg fuhr, begegnete mit Sicherheit einem der Brandbekämpfer. Denn die ganze Stadtfeuerwehr versammelte sich in der Mehrzweckhalle, um den jährlichen Stadtfeuerwehrtag zu begehen. „Seit mehr als zwei Jahrzehnten pflegen wir dieses gesellige Zusammentreffen aller elf Ortsfeuerwehren“, sagte Feuerwehrsprecher Jens Köhler. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Rainer Edlich begrüßte die Anwesenden. Einem kurzen Rückblick auf den Besuch der Feuerwehrmesse in Leipzig im Juni folgten ein paar Zahlen: Auf 443 aktive Mitglieder kommt die Feuerwehr derzeit. Im laufenden Jahr sind die Einheiten zu bislang 50 Brandeinsätzen ausgerückt. Dazu kamen 113 Hilfeleistungseinsätze, in erster Linie Verkehrsunfälle, und fünf Taucheinsätze. Bürgermeister Detlef Schallhorn sprach der Feuerwehr seinen Dank für deren unermüdliches Engagement aus und ließ den Blick augenzwinkernd in die Zukunft schweifen: „Wer weiß, vielleicht ergeben sich bald ungeahnte Perspektiven als Feuerwehr am See“, spielte er auf die Vision einer Seenlandschaft in der Leineaue an. Mit der Tauchergruppe sei der Anfang gemacht. Organisiert hatte den Stadtfeuerwehrtag in diesem Jahr der zweite Zug mit den Brandbekämpfern aus Letter, Velber, Döteberg und Harenberg. Sie hätten mit der Organisation im Vorfeld, Essen, Getränken und dem Herrichten der Räume alle Hände voll zu tun gehabt, sagte Zugführer Dieter Saborowski. Leine-Zeitung, 13.09.2010 (Artikel korrigiert) 82 Teams kämpfen um Trophäe Beim Stadtpokal wird gekegelt, geschossen und eingelocht - Siegerehrung im Oktober Von Sarah Krüger Letter. Er kam, sah und warf eine Pumpe:Der kampferprobte Reitergeneral Obentraut musste sich am Sonnabend beim Seelzer Stadtpokal auf einem ihm ungewohnten Schlachtfeld beweisen - der Kegelbahn. Ohne Rüstung und nur mit Socken an den Füßen bekleidet steigerte sich Rainer Künnecke aber nach seinem missglückten Probewurf. "Als Ritter sehe ich meine Stärke eher beim Schießen", sagte der Schauspieler. Beim sportlichen Dreikampf am Wochenende maßen sich insgesamt 470 Teilnehmer, aufgeteilt in 82 Mannschaften. Auf dem Programm standen 18 Löcher Minigolf, 20-mal kegeln und 20 Luftgewehrschüsse. Bei der hohen Teilnehmerzahl drängte die Zeit, und so blieb auf der Minigolfanlage keine Bahn unbesetzt. Während die Damenmannschaft Maksis locker die Bälle versenkte, warfen die Männer auf der Nachbarbahn neidische Blicke auf die Konkurrentinnen. "Der Spaß steht im Vordergrund", sagte Torsten Sieding vom Team Pille-Palle. Geduld scheint die heimliche vierte Disziplin bei dem Seelzer Wettkampf zu sein: Bis zur Siegerehrung am Sonnabend, 23. Oktober, in der Seelzer Feuerwache bleibt das Ergebnis unter Verschluss. "Manche versuchen vorab, beim Graveur des Pokals den Sieger zu erfahren, aber der verrät nichts", sagte Gabi Lorenz vom Organisationsteam. Leine-Zeitung, 13.09.2010 Feuerwehren fehlen die Helfer "Migranten werben" Der demografische Wandel macht den Feuerwehren in Stadt und Region schwer zu schaffen. Die Mitgliederzahlen schrumpfen, Ortswehren mit weniger als 20 aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrleuten sind keine Ausnahme mehr. „Die Nachwuchsgewinnung ist die Kernaufgabe der nächsten Jahre und Jahrzehnte“, sagte Claus Lange, Chef der Feuerwehr Hannover, am Sonntag beim Empfang des Feuerwehrverbandes der Region Hannover, dessen stellvertretender Vorsitzender er ist. In Hannover und dem Umland ist die Zahl der Feuerwehrleute seit 1999 um etwa 380 auf 8800 gesunken. Für die kommenden Jahre rechnen Experten mit sehr viel drastischeren Einbrüchen. Altersbedingt müssen mittelfristig Hunderte Mitglieder aus dem Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr ausscheiden. Das Gesetz schreibt vor, dass mit 62 Jahren Schluss ist. Die Feuerwehr müsse sich weiter öffnen – für Frauen, die noch unterdurchschnittlich in den Reihen der Feuerwehr vertreten seien, und verstärkt für Menschen mit ausländischen Wurzeln. „Die Feuerwehr muss ein Querschnitt der Gesellschaft sein. Es wäre grundsätzlich falsch – auch im Sinne der Integration –, Menschen mit Migrationshintergrund nicht für eine so wichtige Aufgabe zu gewinnen“, sagte Lange. Der hannoversche Feuerwehrchef sprach sich deutlich gegen eine Zusatzrente für freiwillige Feuerwehrleute als Anreiz für die ehrenamtliche Mitarbeit aus. Der Vorschlag wird derzeit bundesweit diskutiert. Diese zusätzliche finanzielle Belastung sei den Kommunen nicht zuzumuten. „Und ich glaube nicht, dass ich einen Jugendlichen mit der Aussicht auf eine kleine Zusatzrente in die Freiwillige Feuerwehr locken kann. Die müssen sehen, dass wir eine taffe Truppe sind, dass die Gemeinschaft stimmt.“ Dafür müsse die Feuerwehr vor allem an ihrem Image arbeiten. „Bei der Öffentlichkeitsarbeit gilt es, neue Medien wie Twitter zu berücksichtigen. Wir müssen täglich präsent sein“, forderte Lange. Kritik übte der Feuerwehrchef auch am Brandschutzgesetz des Landes Niedersachsen. „Diese Rechtsvorschriften sind mehr als 30 Jahre alt und müssen dringend überarbeitet werden.“ So sei in Niedersachsen die sogenannte doppelte Einsatzbereitschaft weiterhin nicht möglich, da vom Gesetz nicht vorgesehen. Die Idee ist, dass freiwillige Feuerwehrleute in Zukunft nicht nur an ihrem Wohnort, sondern auch am Ort ihres Arbeitsplatzes zu Einsätzen ausrücken dürfen. vin Vivien-Marie Drews HAZ, 06.09.2010 Rosummek kritisiert Verwaltung Stadt will Extremisten aus Feuerwehren fernhalten – Stadtbrandmeister: Operative Hektik Die Stadtverwaltung will durch eine Änderung der Feuerwehrsatzung verhindern, dass Rechts- oder Linksextremisten Mitglieder bei den Brandbekämpfern werden. Das Vorhaben erzürnt Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek. Von Frank Walter Seelze. Das Rathaus bezieht sich bei seinem Vorhaben auf eine Informationsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus im Mai. Der Referent hatte als eine Präventionsmaßnahme empfohlen, Feuerwehr- und Vereinssatzungen so zu ändern, dass Rechtsextremisten aus Ortsfeuerwehren ausgeschlossen oder erst gar nicht zur Mitgliedschaft zugelassen werden. In einer aktuellen Ratsvorlage, über die der Ordnungsausschuss am Mittwoch, 8. September, diskutiert, greift die Stadtverwaltung diese Empfehlung auf, dehnt sie aber auf jede Art von Extremismus aus – wie dies schon der Rat in seiner Resolution zum Thema Extremismus getan hatte. Zusätzlich versuche die Stadt, auch auf Vereine einzuwirken, ihre Satzungen entsprechend zu ändern, sagte Stadtsprecherin Martina Krapp. Rosummek, als Stadtbrandmeister verantwortlich für die rund 450 aktiven Feuerwehrleute im Stadtgebiet, ist wegen der Pläne verärgert. Es sei zwar generell richtig, sich gegen Extremismus zu wenden. Die „operative Hektik“, dass dies zuerst bei der Feuerwehr der Fall sein soll, löse bei ihm aber Stirnrunzeln und Befremden aus. Er sehe keinen Handlungsbedarf. Es gebe keine Rechts- oder Linksextremisten in der Seelzer Stadtfeuerwehr, sagte er. Diese Art ideologischer Verblendung passe in keiner Weise zum Selbstverständnis und zur Praxis des Feuerwehrwesens. „Man kann die Feuerwehr bürsten, aber man wird keinen Filz finden.“ Eine Satzungsänderung ist nach Rosummeks Ansicht nicht angebracht: „Die wird nichts bewirken, weil da nichts ist.“ Es sei „ein Stück weit anmaßend“, eine Nähe zwischen Feuerwehr und Extremisten zu vermuten. Über das Vorhaben zur Änderung der Feuerwehrsatzung sei er im Übrigen nur wegen seine beratenden Mitgliedschaft im Ordnungsausschuss informiert worden. Gespräche habe es mit ihm im Vorfeld nicht gegeben, sagte der Stadtbrandmeister. Leine-Zeitung, 03.09.2010 | |||
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August 2010 Feuerwehr erhält Wechsellader 200 000-Euro-Fahrzeug übergeben – Schallhorn: Feuerwehr braucht modernes Gerät Von Uwe Kreuzer Seelze. Großer Rummel für eine große Anschaffung: Die Seelzer Ortsfeuerwehr hat gestern offiziell das neue Wechselladerfahrzeug entgegengenommen. Dutzende Gäste feierten mit. Die Anschaffungskosten von 200.000 Euro für das Fahrzeug – plus 20.000 Euro für die nötige Umrüstung eines anderen Wagens – spielten eine große Rolle im offiziellen Teil. In Zeiten leerer Kassen mute das viel an, sagte Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek. Die Anschaffung sei aber notwendig gewesen. Der Rüstwagen für Gefahrguteinsätze, der durch das neue multifunktionale Fahrzeug ersetzt wird, sei nach 25 Jahren an die Grenze der Einsatzfähigkeit gestoßen. Außerdem habe die Arbeitsgruppe um Stadtmitarbeiter Jan Lucht die Kosten „im Verhältnis maßvoll“ halten können. Das bestätigten die anwesenden Vertreter der Herstellerfirmen: Lucht habe sich als geschickter Verhandlungspartner erwiesen. Die Devise, Fahrgestell, die drei Wechselcontainer und die technische Ausrüstung wie die große Winde von jeweils verschiedenen Herstellern zu beziehen, hat sich preislich in fünfstelliger Höhe ausgezahlt. Bürgermeister Detlef Schallhorn betonte, die Feuerwehr habe sich „dieses Fahrzeug erspart“, sie habe ihr jährliches Budget für neue Ausrüstung zuletzt bewusst nicht ausgereizt. „Für ihre aufopferungsvolle Arbeit brauchen diese Ehrenamtlichen auch das nötige moderne Gerät“, sagte das Stadtoberhaupt.Im Anschluss an die Fahrzeugübergabe nutzten die vielen Gäste die Möglichkeit, sich von den fachkundigen Feuerwehrleuten die Ausrüstung des Fahrzeugs erläutern zu lassen. „Wahnsinn, was da alles drinsteckt“, sagte etwa die SPD-Abteilungsvorsitzende Claudia Schüßler. Der Wechsellader kommt hauptsächlich bei Gefahrgutunfällen zum Einsatz, wie sie etwa auf dem Rangierbahnhof vorkommen können. Im standardmäßig beladenen Container finden die Feuerwehrleute, was sie benötigen – vom Schutzanzug über Pumpen, Stromgenerator und Werkzeug bis zur Rettungsbühne. Auch Gerät zur technischen Hilfeleistung etwa bei Lastwagenunfällen ist vorhanden. Im zweiten Container befinden sich Auffangbehälter und Ölsperren. Der dritte Container, eine große Wanne, fasst bis zu 15.000 Liter Wasser. Er wird benötigt, wenn die Wasserversorgung am Einsatzort schwierig ist.uk Leine-Zeitung, 30.08.2010 Döteberger feiern ihr großes Sommerfest Örtliche Vereine haben vielfältiges Programm vorbereitet Von Susanne Wallentin Döteberg. Die Döteberger feiern am Sonnabend, 28. August, ihr großes Sommerfest am Dorfgemeinschaftshaus an der Langen Straße. Dorfgemeinschaft, Freiwillige Feuerwehr, Rotes Kreuz, Sprungfedern und Schützenverein warten mit einem üppigen Programm auf. Den Auftakt des Festes gestalten ab 15 Uhr die DRK-Damen. Sie haben diverse Spiele für die Kinder sowie eine große Kaffeetafel vorbereitet. Der Feuerwehrmusikzug Harenberg unterhält die Besucher dabei musikalisch. Anschließend feiern örtliche Vereine und Festbesucher den neuangelegten Vorgarten am Dorfgemeinschaftshaus. Eine besondere Zeremonie steht danach an: Der Schützenverein übergibt die historische Ortsfahne von 1874, die dann ihren Platz im Dorfgemeinschaftshaus findet. Die Feuerwehr plant zudem eine Schauübung und stellt ihr Einsatzfahrzeug vor. Von der Drehleiter der Seelzer Feuerwehr aus können die Besucher das Geschehen aus luftiger Höhe betrachten. Die Schützen lassen außerdem den Ortspokal ausschießen: Alle Dorfbewohner können dabei ihre Zielsicherheit mit dem Lichtpunktgewehr testen. Um 19 Uhr steht dann das von den Sprungfedern vorbereitete Spießbratenessen an. Mit der Coverband FlashBaQ, die ab 19.30 Uhr spielt, klingt das Fest aus. Leine-Zeitung, 26.08.2010 Früh übt sich, wer helfen will Kinderfeuerwehren feiern gemeinsam Gümmer. Wenn es alle Eltern so sehen würden wie Peter Löschhorn, dann hätten die freiwilligen Brandbekämpfer wohl keinerlei Nachwuchssorgen. „Feuerwehr gehört zum Dorfleben doch einfach dazu. Das Miteinander und die Kameradschaft sind toll“, sagt der Dedenser. Klar, dass er es gern sieht, dass Sohn Moritz (5) bei der Kinderfeuerwehr mitmacht. Da aber die Ehrenamtlichen bei ihrem Werben um Nachwuchs zunehmend mit anderen Freizeitangeboten konkurrieren müssen, gibt es mittlerweile außer in Dedensen auch in Gümmer und Harenberg Kinderfeuerwehren, in denen 35 Sechs- bis Zehnjährige spielerisch an die Laufbahn als Brandbekämpfer herangeführt werden. Und da die Verantwortlichen gut zusammenarbeiten, wurde gestern auch gemeinsam gefeiert. Beim Stadtkinderfeuerwehrtag warteten zehn Spielstationen auf die Kinder, die Eltern kamen an der Kaffeetafel ins Gespräch. „Es wäre schön, wenn das Modell der Kinderfeuerwehr weiter Schule macht“, sagte der stellvertretende Stadtbrandmeister Rainer Edlich.wal Leine-Zeitung, 23.08.2010 Ortsfeuerwehr bemüht sich um die Jugend Von Nicola Wehrbein Almhorst. Nur schemenhaft waren die Gesichter derer zu erkennen, die in fast 30 Meter Höhe aus dem Korb der Drehleiter blickten. Mit der Gelenkmastbühne ging es ebenso hoch hinaus. Viele Gäste nutzten beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Almhorst die Gelegenheit, sich ihren Ort aus der Vogelperspektive anzuschauen. „Eine beeindruckende Aussicht“, schwärmten Edith Fricke und Friedrich Edeler. Unter dem Motto „Interessieren Sie sich für uns – nicht erst, wenn es brennt“ präsentierten sich die Feuerwehrleute den Bürgern. Ein weiteres Anliegen sei es, die Jugend zu begeistern, sagte Ortsbrandmeister Christian Kielhorn. „Unsere Ortsfeuerwehr ist mit 44 Aktiven durchaus mitgliederstark, der Nachwuchs mit neun Jugendlichen allerdings nur schwach besetzt.“ Angefangen habe die Jugendfeuerwehr 1981 mit 20 Kindern, viele Jahre seien es um die 15 gewesen. „Wir müssen uns für die Zehn- bis 16-Jährigen attraktiv aufstellen“, sagte der Ortsbrandmeister. Ein Mix aus Feuerwehr, Spiel und Spaß sei wichtig, um mit anderen Freizeitangeboten konkurrieren zu können. Mit Feuereifer führte der Nachwuchs seine Löschübung vor. „Ich konnte meinen zehnten Geburtstag kaum abwarten“, sagte Carina. Die Übungen und Unternehmungen seien richtig toll. Die elfjährige Hedda erzählte freudig vom Zeltlager. Derweil rollten Einsatzfahrzeuge mit Sirene heran – zu einem simulierten Autounfall. Die erwachsenen Aktiven zeigten den Besuchern auch den Einsatz des Atemschutzrettungstrupps. Im Laufe des Nachmittags schauten wohl beinahe alle Einwohner einmal am Feuerwehrhaus vorbei – und sei es, um sich in geselligem Kreis Essen und Getränke schmecken zu lassen. Leine-Zeitung, 23.08.2010 Ortsfeuerwehr demonstriert Einsätze und wirbt um Nachwuchs Almhorst. Die Freiwillige Feuerwehr Almhorst hat am Sonnabend ihre Leistungsfähigkeit demonstriert – und zugleich um junge Mitglieder geworben. Die Aktiven zeigten bei ihrem Tag der offenen Tür vor zahlreichen Zuschauern, welche Handgriffe und Gerätschaften im Ernstfall bei Autounfällen und bei der Brandbekämpfung gefragt sind. Die Besucher konnten aber auch selbst bei einem Feuerlöschertraining Hand anlegen und sich ihr Heimatdorf von der Drehleiter aus von oben ansehen. Hintergrund für die Leistungsschau waren die zuletzt immer weiter gesunkenen Mitgliederzahlen der Jugendfeuerwehr.wal Leine-Zeitung, 23.08.2010 Kleine Geräte können Leben retten Feuerwehr Seelze wirbt für Rauchmelder Das Rauchmelder Leben retten, beweisen viele Statistiken, sagt Dennis Blume von der Feuerwehr Seelze. Dennoch gebe es viele Menschen, die aus Unwissenheit oder Unüberlegtheit keinen dieser Melder in der Wohnung haben. Für die Feuerwehr warb Blume gestern auf dem Wochenmarkt für die Verwendung der kleinen Geräte. Anlass war eine Aktion des Landesfeuerwehrverbandes zum fünften bundesweite Rauchmeldertag. Derzeit seien die Geräte zwar noch nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber dennoch eine gute Lebensversicherung, sagte Blume. Die Gerät sollten in den Schlafzimmern und in Fluchtwegen angebracht sein, erläuterte der Experte interessierten Marktbesuchern. Die Melder funktionieren größtenteils optisch und bemerken Rauch, bevor sich der Brand ausgebreitet hat. Bei Gefahr geben sie einen schrillen Alarmton. Man sollte darauf achten, dass sie von der unabhängigen Institution VdS zertifiziert sind, so Blume. Sie wisse zwar wie wichtig Rauchmelder sind und habe auch schon über die Anschaffung nachgedacht, aber bislang noch keine gekauft, sagte eine Marktbesucherin etwas schuldbewusst. „Schade, dass man hier nicht gleich welche kaufen kann.“hei Leine-Zeitung, 14.08.2010 Feuerwehr wirbt für Brandmelder Die Feuerwehr Seelze wirbt morgen auf dem Wochenmarkt am Rathausplatz für die Verwendung von Rauchmeldern. Von 15 bis 18 Uhr versuchen drei Mitglieder der Ortsfeuerwehr, die Marktbesucher auf die Bedeutung der kleinen Geräte aufmerksam zu machen. Die Feuerwehr schließt sich damit einer Aktion des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen an. Die Brandbekämpfer wollen den Passanten unter anderem Tipps zum Baurecht geben und auf den Fachhandel verweisen. Kinder können sich für einen Besuch der Feuerwache anmelden.rah Leine-Zeitung, 12.08.2010 Feuerwehr kämpft mit Wechsel Hohe Fluktuation, großer Ausbildungsbedarf – Langfristig droht Mitgliederschwund Von Ralf Heußinger Seelze. Noch bleibt Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek gewohnt gelassen. Doch auch er weiß: In zehn oder 15 Jahren könnten deutlich weniger Feuerwehrleute als heute zur Verfügung stehen. „Ich rechne damit, dass wir ähnlich wie in anderen Städten einen Einbruch zu verzeichnen haben werden“, sagt Rosummek. Bevölkerungsschwund, demografischer Wandel – Innenminister Uwe Schünemann hat dies jetzt dazu veranlasst, gezielte Werbeaktionen für die Feuerwehr zu fordern. Vor allem Frauen und Migranten sollen stärker als bisher angesprochen werden. In Seelze ist die Zahl der aktiven Feuerwehrleute in den vergangenen Jahren sehr konstant geblieben. 448 aktive Brandbekämpfer stehen aktuell in der städtischen Statistik, 61 davon sind Frauen – die meisten in Lathwehren und Seelze. Aber: „In zehn Jahren ist mit Engpässen zu rechnen“, sagt Stadtsprecherin Martina Krapp. Aktuell gravierender ist ein anderes Problem. „Die Fluktuation ist deutlich gestiegen“, sagt Rosummek. Weniger Männer und Frauen blieben langfristig einer Feuerwehr treu. Weil gut ausgebildete Kräfte wegziehen, müssen öfter neue in Lehrgängen geschult werden. Allerdings sind immer weniger Arbeitgeber bereit, ihre Angestellten für solche Schulungen freizustellen. „Wir haben ein zunehmendes Ausbildungsproblem“, sagt Rosummek. Um die Nachwuchsarbeit zu verbessern, wurden in Dedensen, Gümmer und Harenberg Kinderfeuerwehren gegründet. Das funktioniert, mittelfristig müsse sich die Feuerwehr jedoch Gedanken über weitere Werbekampagnen machen, sagt Rosummek. Leine-Zeitung, 12.08.2010 | |||
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Juli 2010 Kritik an Bahn AG nach Unfall Feuerwehr und Bundespolizei monieren, dass das Unternehmen sie nicht informiert hat Von Frank Walter Seelze. Das Verhalten der Deutschen Bahn AG nach dem Unfall, bei dem am Freitag zwei Kesselwaggons aus den Gleisen gesprungen waren, sorgt für Verstimmung bei Feuerwehr und Bundespolizei. Das Verkehrsunternehmen hatte es unterlassen, die Einsatzkräfte zu informieren. Ortsbrandmeister Alfred Blume, mit seinen Kameraden häufig auf dem Rangierbahnhof im Einsatz, hatte erst durch eine Nachfrage der Leine-Zeitung vom Unfall erfahren. „Das kann so nicht sein“, sagt er und beklagt, dass Absprachen nicht eingehalten worden seien. Er sprach von einer Gefährdung, „eventuell gehörte da sogar eine Brandwache hin“. Mit den Waggons war zuletzt hochentzündliches Butadien transportiert worden. Blume fühlte sich an einen schweren Unfall mit Propangas vor zehn Jahren erinnert, bei dem die Bahn die Feuerwehr erst mit einstündiger Verspätung informiert hatte. „Ich dachte, diese Zeiten wären vorbei“, mahnte er eine bessere Informationspolitik an. Ins gleiche Horn stößt auch Detlef Lenger von der Bundespolizei: „Die Bahn ist verpflichtet, uns bei jeder Unregelmäßigkeit zu informieren.“ Stattdessen habe man erst Stunden nach Räumung der Unfallstelle von der Feuerwehr vom Vorfall erfahren. Leider passiere es immer mal wieder, dass die Bahn nicht über Unfälle informiere. Als mögliche Gründe nannte Lenger menschliches Versagen, aber auch wirtschaftliche Gründe. Die Bundespolizei will die Bahn jetzt eindringlich bitten, künftig besser zu informieren. Zugleich prüft die Behörde, ob es noch Ansatzpunkte für Ermittlungen gibt. Die Bahn dagegen beruft sich darauf, dass es keine Gefährdung gegeben habe und man deshalb nicht verpflichtet gewesen sei, Feuerwehr und Bundespolizei zu informieren. „Ob eine Gefahr vorliegt, ist allein Entscheidung der Bundespolizei“, sagt hingegen deren Sprecher Lenger. Ursache für den Unfall, bei dem 30 Meter Betonschwellen und ein Signal beschädigt wurden, war nach derzeitigem Stand ein vergessener Hemmschuh. Kommentar: Im Rangierbahnhof springen Waggons aus den Schienen, doch die Bahn hält es nicht für nötig, Polizei und Feuerwehr zu informieren. Stattdessen erfährt die Ortsfeuerwehr durch eine Nachfrage der Presse vom Unfall und die Bundespolizei wiederum durch die Feuerwehr – als es an der Unfallstelle schon nichts mehr zu ermitteln gibt. Offenbar besteht eine rechtliche Grauzone. Jedenfalls sorgt der Vorfall nicht dafür, das angeschlagene Image der Bahn zu verbessern, und schafft auch bei Anliegern des Rangierbahnhofs kein Vertrauen. Leine-Zeitung, 27.07.2010 Das Leiter-Karussell schont die Kasse Drei Feuerwehren waren nötig, um ein Einsatzfahrzeug mit relativ wenig Aufwand reparieren lassen zu können Von Ralf Heußinger. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Auf den ersten Blick passt dieser Spruch auf die Art, wie die Seelzer Feuerwehr ihre Drehleiter reparieren ließ. Mit zwei anderen Feuerwehren tauschte sie so lange, bis sie ihr eigenes Fahrzeug wiederhatte. Der zweite Blick jedoch macht klar: Die Umwege, über die die Einsatzkräfte ihr Gefährt in überholtem Zustand wiederbekamen, schonten tatsächlich die Kasse. Alles begann mit einer Revision des 1991 für damals etwa 800 000 Mark gekauften Fahrzeugs. Dabei wurde festgestellt, dass einzelne Drähte und Kabelanschlüsse korrodiert waren. Die Steuerung der Leiter war damit störungsanfällig. Wie Ortsbrandmeister Alfred Blume berichtete, konnte dieser Fehler nur in der Werkstatt einer Firma im Örtchen Kandel im Süden von Rheinland-Pfalz behoben werden – gut 500 Kilometer entfernt. Um die Leiter hinzubringen und wieder abzuholen, wären also zwei Fahrten und mehrere Übernachtungen nötig gewesen. Um dies zu vermeiden, kam das Leiter-Karussell in Gang: Seelzer Feuerwehrleute brachten die eigene Drehleiter zur Berufsfeuerwehr Braunschweig. Die dortigen Feuerwehrleute fuhren mit dem Seelzer Fahrzeug nach Kandel, übergaben es der Werkstatt und nahmen ihre eigene Drehleiter von dort mit. Die Seelzer wiederum brachten aus Braunschweig die von der Werkstatt zur Verfügung gestellte Reserveleiter mit. „Dadurch war in der Reparaturphase der Brandschutz in Seelze gesichert“, erläuterte Blume. Am vergangenen Wochenende erfolgte nun der nächste Tausch, an dessen Ende die Seelzer Leiter wieder da landete, wo sie hingehört. Dieses Mal mit im Boot: die Feuerwehr aus Schwarzenbek in Schleswig-Holstein. Am Sonnabendmorgen gegen 8 Uhr rollte eine Delegation mit dem Schwarzenbeker Leiterfahrzeug an der Feuerwache in Seelze vor. Drei Seelzer Brandbekämpfer nahmen das Gefährt in Empfang, fuhren damit nach Rheinland-Pfalz und holten die für 12 000 Euro reparierte Seelzer Leiter wieder ab. Leine-Zeitung, 20.07.2010 STICHKANAL Baden in der Wasserstraße nur auf eigene Gefahr Der Platz am Stichkanal, an dem sich das Unglück ereignet hat, ist eine beliebte Badestelle. Es herrsche keine Strömung und auch der Bootsverkehr halte sich in Grenzen, sagt Gabriele Klenner, die mit ihrer Familie schon seit Jahren regelmäßig an der Stelle schwimmen geht. Auch am Donnerstag sei sie dort gewesen, habe die Stelle aber schon vor dem Unfall wieder verlassen und nichts von dem Rettungseinsatz mitbekommen. „So etwas ist hier, so weit ich weiß, noch nie passiert“, sagt die Seelzerin. Ihr Mann tauche öfter und habe immer von recht klarem Wasser auch in der Tiefe berichtet, sagt sie. Obwohl viele Seelzer im Stichkanal Erfrischung suchen, und mancher früher dort sogar Schwimmen gelernt hat, ist das Baden nicht erlaubt. Der Kanal ist Betriebsgelände des Wasserund Schifffahrtsamtes. Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Die offizielle Badeanstalt gibt es dort schon lange nicht mehr. hei, rah Leine-Zeitung, 17.07.2010 Fahrzeuge der Feuerwehr besser sichtbar Einheitlich gelbe Aufkleber vorgesehen Von Frank Walter Seelze. Die Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet geben ihren Fahrzeugen nach und nach ein neues einheitliches Erscheinungsbild. Die großflächigen gelben Aufkleber sollen aber auch die Sichtbarkeit verbessern. Seelzes Ortsbrandmeister Alfred Blume hat bereits die ersten positiven Erfahrungen gemacht. Bei einem nächtlichen Gefahrguteinsatz seien die reflektierenden gelben Streifen und das damit beklebte Fahrzeug deutlich besser zu sehen gewesen als andere Feuerwehrautos. „Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht.“ Besonders bei der Anfahrt sei es wichtig, dass die Feuerwehrfahrzeuge gut zu erkennen seien. „Das bedeutet mehr Sicherheit für uns und für andere Kraftfahrer.“ Auch Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek lobt die verbesserte Warnwirkung. Da aber auch der Wunsch nach einem einheitlichen Erscheinungsbild mit zur Entscheidung für die gelben Aufkleber beigetragen habe, ist es ihm wichtig zu betonen, dass die Kosten nicht aus öffentlichen Mitteln bestritten werden. Nachrüstungen passierten mit Spendengeld, bei neuen Fahrzeugen würden die gelben Streifen ohne Mehrkosten gleich mitbestellt. Wer allerdings genau hinschaut, merkt doch feine Unterschiede im neuen einheitlichen Bild: Während auf den zuletzt neu angeschafften Fahrzeugen mancher Ortsfeuerwehren neongelbe Streifen prangen, sind die Aufkleber auf den Einsatzautos der Ortsfeuerwehr Seelze gelb-orange – ein kleines Missverständnis, das aber dem Wunsch nach mehr Sicherheit keinen Abbruch tun wird. Leine-Zeitung, 16.07.2010 Feuerwehr soll Bäume wässern Stadtverwaltung bittet Ehrenamtliche um Unterstützung bei Arbeiten an Grünanlagen Von Ralf Heußinger Seelze. Die Hitze macht vielen Menschen zu schaffen, auch die Betriebshofmitarbeiter kämpfen mit den Auswirkungen der Trockenheit. Die Seelzer Stadtverwaltung hat nun die Feuerwehr um Unterstützung beim Wässern der Grünanlagen gebeten. Wie bereits im Winter wolle die Verwaltung die Situation mithilfe externer Kooperationspartner in den Griff bekommen, sagte Stadtsprecherin Silke Rese-Sussick. Damals hatte eine Gartenbaufirma der Stadt dabei geholfen, der Schneemassen Herr zu werden. Nun soll sich die Feuerwehr in Notfällen um Beete und Bäume kümmern. Die meisten Ortsfeuerwehren besitzen inzwischen Fahrzeuge mit Wassertanks und können damit die Pflanzen versorgen. Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek steht der Anfrage der Verwaltung grundsätzlich offen gegenüber und spricht von „originärer Feuerwehrarbeit“. „Wenn man der Natur Hilfe leisten kann, habe ich kein Problem damit.“ Außerdem beuge dies auch Bränden vor. In der Vergangenheit habe die Feuerwehr bereits punktuell auf Nachfrage von Ortsbürgermeistern ausgeholfen. Nun sei zum ersten Mal eine zentrale Anfrage von der Verwaltung eingegangen, sagte Rosummek. Nach Angaben der Stadtsprecherin sind neun von 33 Betriebshofmitarbeiter derzeit im Urlaub. Die unter anderem im Winter aufgebauten Überstunden werden auf das ganze Jahr verteilt abgebaut. Politiker halten die Hilfsanfrage bei der Feuerwehr grundsätzlich für eine gute Idee. In extremen Wettersituationen wie dieser sei es richtig, sich vorübergehend externe Hilfe zu holen, sagte die SPD-Bauexpertin Martina Oellig. „Wir können uns personelle Aufstockung nicht leisten.“ Nach Ansicht von Helmut Roselt (CDU) müsse grundsätzlich geprüft werden, wie stark der Betriebshof ausgelastet ist. Leine-Zeitung, 15.07.2010 Mehr Aufgaben für Spezialisten Die Zukunft heißt Spezialisierung: Die Seelzer Stadtfeuerwehr geht neue Wege, um auch künftig allen Anforderungen gerecht zu werden. Von Frank Walter Seelze. Bei Gefahrguteinsätzen auf Bahnanlagen müssen Oberleitungen geerdet werden, bei Gebäudebränden mit Solaranlagen ist besondere Vorsicht angesagt, und immer mehr Tierhalter fordern die Feuerwehr an, wenn ihre Lieblinge Hilfe bedürfen: Die Anforderungen an Feuerwehrleute sind deutlich gestiegen. „Heute ist viel Fachwissen gefragt“, sagt Seelzes Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek. „Und die Frage ist, wie das personell zu schaffen ist, aber gleichzeitig bezahlbar bleibt. Denn nicht jeder kann alles haben.“ Die Antwort der Seelzer Feuerwehren heißt Spezialisierung. Für den effektiven Ersteinsatz sind alle elf Seelzer Ortsfeuerwehren weiterhin gerüstet – egal, ob Brandbekämpfung oder technische Hilfeleistung gefragt sind. „Die Kameraden sind schnell vor Ort und haben Ortskenntnis“, sagt Rosummek. In der zweiten Welle aber rücken zunehmend Feuerleute mit spezieller Ausbildung und Ausrüstung zum Einsatzort aus. Der Ausgangspunkt dieser laufenden Entwicklung liegt in Lohnde, wo sich bereits vor etlichen Jahren eine Tauchergruppe gegründet hatte. Seitdem sind die Lohnder für die Wasserrettung zuständig, bald kommen noch Eiseinsätze hinzu. „Das Rettungsgerät wird bald angeschafft“, sagt Rosummek. Die Ortsfeuerwehr Döteberg, in der unter anderem Landwirte und ein Imker Dienst versehen, ist mittlerweile für Tierrettungen ausgestattet. Die Harenberger Feuerwehrleute haben Rettungsschere und Spreizer an Bord, um bei Verkehrsunfällen im südlichen Stadtgebiet effektiv helfen zu können. Die Ortsfeuerwehr Letter verfügt seit einigen Monaten über einen speziellen Schlüsselsatz, um hilflose Menschen aus ihren Wohnungen retten zu können, und lagert Ölbindemittel, Schaummittel und Schläuche. In Seelze ist die Feuerwehr wegen der Nähe zum Rangierbahnhof und zum Chemiewerk auf Gefahrguteinsätze spezialisiert. Sie verfügt über die einzige Drehleiter. Die Ortsfeuerwehren Almhorst und Gümmer sollen mit Unterstützung der Honeywell-Werkfeuerwehr einen Atemschutzrettungstrupp bilden – eine Einheit aus Atemschutzträgern, die als Absicherung schnell eingreifen kann, wenn andere Brandbekämpfer bei Einsätzen in Gefahr geraten. Auch für die Ortsfeuerwehren in Lathwehren, Kirchwehren und Velber sind Spezialisierungen geplant. „Wir gehen da ganz strukturiert ran, um die Aufgaben gerecht zu verteilen“, sagt der Stadtbrandmeister. 450 Aktive in elf Feuerwehren Die Stadtfeuerwehr setzt sich aus den Ortsfeuerwehren der elf Stadtteile zusammen. Insgesamt versehen rund 450 Aktive ihren ehrenamtlichen Dienst, davon mehr als 70 Frauen. Einen besondere Bedeutung kommt der Schwerpunktfeuerwehr in Seelze und den Stützpunktfeuerwehren in Dedensen und Letter zu, die die Ortsfeuerwehren mit Grundausstattung unterstützen. Zehn Ortsfeuerwehren verfügen über Jugendabteilungen für den Nachwuchs ab zehn Jahren, die Brandbekämpfer in Dedensen, Gümmer und Harenberg sogar über Abteilungen für Kinder ab sechs Jahren.wal Leine-Zeitung, 08.07.2010 | |||
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Juni 2010 Der Regen kostet Besucher Zwölf Vereine gewähren Einblicke in ihre Jugendarbeit, doch Gäste sind Mangelware Von Sarah Krüger Seelze. Der Regen drückt die Besucherzahlen: Ein buntes Programm hatten zwölf Vereine für die Besucher des vierten Seelzer Jugendfestes am Sonnabendnachmittag auf dem Rathausplatz bereitgehalten – doch der große Ansturm blieb aus. „Durch das schlechte Wetter haben wir im Gegensatz zu den letzten Jahren weniger Besucher, die einfach spontan vorbeischauen“, sagte Jessika Zimmermann, Sprecherin der SG Letter. Während die Hüpfburg und die Spielgeräte meist verwaist blieben, suchten die Besucher während der Regenschauer Schutz in den Zelten und Pavillons. Einige Vereine hatten ihre Teilnahme an dem Fest sogar absagen müssen, da sie nicht genug Helfer aufbieten konnten. Lothar Wolff von den Lohnder Pfadfindern, Vorstandsmitglied des Stadtjugendrings, freute sich jedoch über jeden interessierten Besucher: „Mitglieder- und Mitarbeiterwerbung ist für die Vereine sehr wichtig. Die Jugendlichen sind schulisch oft so stark eingebunden, dass ihnen für das Vereinsleben nicht mehr die Zeit bleibt.“ Julia Schierholz stützte diese These: „Ich gehe nächstes Jahr aufs Gymnasium. Ich denke, dann werde ich weniger Freizeit haben“, sagte die 17-jährige Sportlerin der SG Letter. Auch Zimmermann weiß um die Wichtigkeit der öffentlichen Präsentation: „Die Vereine müssen ihre Angebote aufzeigen, denn viele Leute wissen gar nicht, was Sportvereine alles anbieten.“ Die jugendlichen Pfadfinder sahen in der unsicheren Wetterlage sogar einen positiven Nebeneffekt: „Der Regen hat uns sogar geholfen, da viele Besucher sich bei uns unterstellen wollten und wir so ins Gespräch kamen“, stellte der 14-jährige Nils fest. Leine-Zeitung, 21.06.2010 Hildesheimer helfen in Seelze Von Frank Walter Seelze. 110 Feuerwehrleute eilen in 22 Fahrzeugen zum Einsatzort, verlegen 2800 Meter Schläuche: Die Mitglieder der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 des Landkreises Hildesheim haben am Sonnabendvormittag bei einer Großübung an der Lebenshilfe-Werkstatt geprobt, wie sie im Ernstfall ihre Kameraden aus Seelze unterstützen könnten. Das Szenario: Wegen einer Unwetterlage mit starken Windböen und Überflutungen rücken Brandbekämpfer aus dem Nachbarlandkreis zur Unterstützung der Feuerwehren in der westlichen Region Hannover an. Da alle Seelzer Hilfskräfte bereits bei Einsätzen gebunden sind, werden die Hildesheimer alarmiert, als ein Feuer aus den Gebäuden der Lebenshilfe gemeldet wird. Zehn Mitarbeiter werden in der verqualmten Lagerhalle vermisst und müssen gerettet werden. Mit zehn Strahlrohren und einem Wasserwerfer sowie von der Drehleiter aus werden die Flammen bekämpft. Das Wasser dafür muss aus dem nahen Stichkanal entnommen werden, da die Wasserversorgung durch Hydranten wegen eines Rohrbruchs zusammengebrochen ist. „Das Ziel der Übung wurde erreicht“, zog Alfred Blume ein positives Fazit. Der Leiter der Ortsfeuerwehr Seelze hatte das Szenario gemeinsam mit anderen ausgearbeitet. Dass Hildesheimer Feuerwehrleute in Seelze bei einem realen Einsatz aushelfen mussten, sei zwar noch nicht vorgekommen. Die Übung habe dennoch ihre Berechtigung, sagte Blume und erinnerte an Großschadenslagen, als umgekehrt Seelzer Feuerwehrleute in anderen Landkreisen hatten aushelfen müssen – so wie in den vergangenen Jahren bei Hochwassereinsätzen in Hildesheim und im Wendland oder Mitte der siebziger Jahre bei den großen Bränden in der Lüneburger Heide. Leine-Zeitung, 21.06.2010 Feuerwehr übt bei Lebenshilfe Seelze. Rund 100 Feuerwehrleute mit voraussichtlich 20 Fahrzeugen sollen heute Morgen bei einer Übung zur Lebenshilfe ausrücken. Die Ortsfeuerwehr Seelze hat die Brandschutzübung zusammen mit Feuerwehren aus dem Landkreis Hildesheim organisiert. Auch ein Einsatzzug des DRK ist vor Ort. Die Übung beginnt gegen 8.30 Uhr und soll bis 11 Uhr dauern. Laut Feuerwehr haben die Bürger jedoch keine Einschränkungen auf den Straßen zu erwarten. Die Aktion ist Bestandteil einer überregionalen Großübung, die Feuerwehren aus Hildesheim und der Region Hannover seit gestern unter anderem am Stemmer Berg absolvieren.rah Leine-Zeitung, 19.06.2010 | |||
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Mai 2010 TUIfly Marathon Hannover - UNDER ARMOUR 10 km-Lauf Laufgruppe geht mit 4 Läufern an den Start Die Laufgruppe der Ortsfeuerwehr Seelze nahm am diesjährigen TUIfly Marathon Hannover - UNDER ARMOUR 10km-Lauf mit den Läufern Daniel Grone (Platz 68AK / 281 Gesamt), Lars Kiene (Platz 15AK / 28 Gesamt), Sven Kiene (Platz 21AK / 46 Gesamt) und Horst Natho (Platz 86AK / 535 Gesamt) Teil. Insgesamt starteten 1761 Männer in dieser Klasse. Die Ortsfeuerwehr Seelze erreichte mit ihrer Laufgruppe in der Teamwertung Platz 8 von 96 Teamwertungen. Webmaster | |||
April 2010 Beim Zukunftstag viel gelernt Der städtische Mitarbeiter Jan Lucht (Sachbearbeiter für Brand- und Zivilschutz) betreute die beiden Schüler Jan Helmerding und Julian Bardel, die einen überaus interessanten Tag bei der Seelzer Feuerwehr verbrachten. Sie probierten auch die Hydraulikschere aus und durften mit auf die Drehleiter. Umschau, 28.04.2010 (Artikel gekürzt) Gäste aus England Fire Brigade Society besucht Seelzer Feuerwache Es gibt sogenannte Groundhopper, die möglichst viele Fußballstadien besuchen wollen. Trainspotter halten Ausschau nach Lokomotiven, Planespotter nach Flugzeugen. Es gibt auch reiselustige Liebhaber von Feuerwehrtechnik: Die Seelzer Feuerwehr hatte gestern Besuch von 17 Mitgliedern der britischen Fire Brigade Society. Der Verein, 1963 gegründet und international aktiv, dokumentiert die Geschichte der Feuerwehr in aller Welt. Einige Enthusiasten unternehmen regelmäßig Trips ins Ausland. Am Wochenende stand die Region auf dem Plan – Matthias Borchert, Society-Mitglied aus Hannover, hatte die Fahrt für die britischen Gäste vorbereitet. Die Gruppe sah sich Feuerwachen in und um Hannover an. Honeywell und die Seelzer Wache bildeten den Abschluss. „Es ist spannend, die Unterschiede zwischen den Feuerwehren in verschiedenen Ländern zu sehen“, sagte Teilnehmer Michael Williams. Bilder von der Reise sind bald im Internet unter www.thefirebrigadesociety.co.uk zu sehen. uk Leine-Zeitung, 26.04.2010 Letteraner feiern schon den Wonnemonat Mai Freiwillige Feuerwehr schmückt Maibaum vor dem Alten Rathaus Von Uwe Kreuzer Letter. Vor dem Alten Rathaus in Letter hat der Mai schon am Sonnabend begonnen: Bei Sonnenschein und Temperaturen wie im Wonnemonat hat die freiwillige Feuerwehr den Maibaum geschmückt, Dutzende Besucher haben mit den Helfern auf dem Bürgermeister-Röber-Platz gefeiert. Der Maibaum, seit vergangenem Jahr an Ort und Stelle, bleibt nun bis Oktober geschmückt. Die Feuerwehrleute, die mithilfe der Drehleiter Wappen von Handwerk und Vereinen sowie die Krone anbrachten, freuten sich über viel Publikum. Die Besucher machten es sich bequem, lauschten dem Programm des Kirchwehrener Feuerwehrmusikzugs – der Fanfarenzug Alt-Linden musste wegen Terminproblemen passen – und genossen Bratwurst, Bier und Sonne. Der Verein Letter-fit: Miteinander – Füreinander stellte sich vor. Ortsbürgermeister Hubertus Gärtner wagte eine Fahrt mit der Drehleiter. Am Sonnabend, 11 Uhr, beginnt der Mai in Letter erneut: beim Maibockanstich am Schützenhaus. Leine-Zeitung, 26.04.2010 Alle bestehen die Prüfung 20 neue Einsatzkräfte beenden ihre Truppmannausbildung bei der Stadtfeuerwehr VON NICOLA WEHRBEIN Wer am Sonntag durch Döteberg gefahren ist, hat sich gewundert: Überall standen Feuerwehrfahrzeuge und liefen Einsatzkräfte herum. Der vermeintliche Großeinsatz entpuppte sich als Prüfung. 20 Teilnehmer stellten unter Beweis, was sie bei der Truppmannausbildung der Stadtfeuerwehr gelernt hatten. Die theoretische und praktische Prüfung nach vier Wochen und 58 Unterrichtsstunden markierte den Eintritt in den aktiven Feuerwehrdienst. Unter der Leitung von Regionsausbildungsleiter Detlev Köllenberger, Stadtausbildungsleiter Frank Wollny und den strengen Augen der Prüfer, gestellt von den Nachbarfeuerwehren, hieß es für die zwölf Männer und acht Frauen: Wasserentnahmestellen einrichten, Schläuche koppeln und legen, einen Löschangriff vortragen. „Zu einer Löschgruppe gehören neun Mann. Alle Aufgaben sind genau zugeteilt, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt“, sagte Feuerwehrsprecher Jens Köhler. Neun Mann? Inzwischen finden auch viele Frauen den Weg in die Feuerwehr, etwa Vanessa Deptuller und Laura Hiller. Für sie sind der Umgang mit Steckleitern und das Anlegen von Rettungsknoten mittlerweile leichte Übungen. „Mein Papa und meine Schwester sind auch bei der Feuerwehr“, sagte Hiller. Beinah alle Teilnehmer kamen direkt aus der Jugendfeuerwehr. Am Ende freuten sich alle über die bestandene Prüfung. Jetzt folgt die zweijährige Ausbildung in den Ortsfeuerwehren. Leine-Zeitung, 26.04.2010 Plane stoppt Qualm an der Wohnungstür Die Ortsfeuerwehren in Seelze und Letter können künftig bei Wohnungsbränden auf einen neuen Ausrüstungsgegenstand zurückgreifen. Norbert Bittner, Versicherungskaufmann der VGH in Seelze und selbst Feuerwehrmann, überreichte Seelzes Ortsbrandmeister Alfred Blume gestern zwei mobile Rauchverschlüsse. Diese Planen verhindern, angebracht im Türrahmen, dass sich Rauch und Hitze in nicht direkt vom Feuer betroffene Gebäudeteile ausdehnen. Der Schaden wird begrenzt, Evakuierungen werden erleichtert. „Das hätte uns neulich bei dem Waschmaschinenbrand in einer Wohnung in Seelze sehr helfen können“, sagte Blume, der sich über die Spende freute. wal Leine-Zeitung, 23.04.2010 Stadt lokalisiert den Gestank Geruch könnte aus der Kanalisation unter der Mühlenstraße stammen – Suche geht weiter Von Ralf Heußinger Seelze. Der über Seelze liegende unangenehme Geruch kommt nach Einschätzung der Stadtverwaltung aus der Kanalisation. Die genaue Ursache des seit Tagen immer wieder auftretenden Gestanks ist jedoch noch nicht gefunden. Die Suche konzentriert sich inzwischen auf die Mühlenstraße. Dorthin hat die Spur des Gestanks die Experten hingeführt. Die Seelzer Feuerwehr und das Chemieunternehmen Honeywell hatten am Dienstagabend weitere Luftmessungen vorgenommen, nachdem erneut Beschwerden von Bürgern eingegangen waren. Das Ergebnis: Über einzelnen Kanaldeckeln des Abwasserkanals in der Mühlenstraße war der Geruch besonders stark wahrzunehmen. Dort fließt das Abwasser aus Seelze, Döteberg, Almhorst und Kirchwehren zusammen und gelangt über ein Pumpwerk auf dem Hof des städtischen Betriebshofs in die Druckleitung in Richtung Klärwerk Gümmerwald. Gemeinsam mit einer ohnehin in Seelze tätigen Kanalreinigungsfirma hat die Stadtverwaltung gestern die Kanalschächte der Mühlenstraße überprüft. „Wir haben keine Auffälligkeiten feststellen können“, sagte Edit Gaal von der Umweltschutzabteilung im Rathaus. Nun soll die Fachfirma bis heute Abend die Kanalisation in diesem Bereich durchspülen. „Wir versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen“, sagte Gaal. „Doch das ist reine Detektivarbeit.“ Auch Wind, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und Niederschlag hätten großen Einfluss auf mögliche Geruchsbelästigungen. Sollte auch nach der Reinigung der Geruch nicht verschwunden sein, will die Verwaltung das Pumpwerk unter die Lupe nehmen – zusammen mit der Stadt Hannover, der die Anlage gehört. Honeywell hatte bereits ausgeschlossen, dass die Ursache des Geruchs auf dem Werksgelände zu finden ist. Leine-Zeitung, 22.04.2010 Truppmannausbildung fast beendet – Prüfung am Wochenende 20 angehende Feuerwehrleute haben ihre Ausbildung fast beendet: Am Wochenende übten sie noch einmal in Lohnde, am nächsten Wochenende stehen die theoretischen und praktischen Prüfungen an. Die Übungen am Lohnder Feuerwehrhaus, auf dem Schulhof und auf dem Festplatz waren durchweg praxisorientiert. Der Feuerwehrnachwuchs lernte den Umgang mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Brecheisen kennen, übte den Umgang mit Feuerwehrleitern und seilte sich vom Schlauchturm des Lohnder Feuerwehrhauses ab. Die anstrengendste Übung sah für Außenstehende nach lustigen Wasserspielen aus. Die Feuerwehrleute übten das Löschen mit sogenannten C- und B-Rohren. Die fördern bis zu 300 Liter Wasser pro Minute – deutlich mehr Druck als bei einem Gartenschlauch. So einen Schlauch minutenlang zu halten, in voller Montur und bei direkter Sonneneinstrahlung, das brachte einige der Anwärter an ihre Grenzen. Aber bis zum Wochenende ist der Muskelkater auskuriert. „Um unseren Nachwuchs müssen wir uns keine Sorgen machen“, sagte Feuerwehrsprecher Jens Köhler nach dem Übungstag. uk Leine-Zeitung, 19.04.2010 14. Misburger Volkslauf Team der Ortsfeuerwehr Seelze ganz vorne mit dabei Die Laufgruppe der Ortsfeuerwehr Seelze nahm am 10.04.2010 mit den Kameraden Daniel Grone und Lars Kiene an dem 14. Misburger Volkslauf teil. Hierbei belegte Lars Kiene in der männlichen Hauptklasse den 1. Platz und Daniel Grone den 4. Platz. In der Gesamtwertung wurden Platz 3 und 42 belegt. Insgesamt starteten 316 Teilnehmer. Webmaster |
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März 2010 Bei den Sponsoren sitzt der Geldbeutel auch 2009 locker Stadt Seelze erhält 29 000 Euro – Sicherheitsschuhe für Feuerwehr Seelze. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Spendenbereitschaft der örtlichen Firmen und Bürger offenbar nicht gemindert: Auch 2009 haben zahlreiche Sponsoren die Stadtkasse aufgebessert und diverse Projekte und Anschaffungen erst möglich gemacht. Laut Stadtsprecherin Martina Krapp kamen dieses Mal etwa 29?000 Euro zusammen. 2008 spendeten Unternehmen und Bürger nur 1000 Euro mehr. 2007 waren es rund 26?000 Euro. Besonders engagierten sich die Spender und Sponsoren auch in diesem Jahr für die Schulen und die Ortsfeuerwehren. Den mit 7300 Euro größten Happen bekam die Humboldtschule Seelze von Honeywell für ein Forschungsprojekt, bei dem Neuntklässler mit ihrem Chemielehrer Seelzer Gewässer auf die Probe gestellt und ihre Ergebnisse bei der Ideen-Expo 2009 präsentiert hatten. Von dem Geld hatte die Realschule unter anderem Messgeräte und eine Wetterstation gekauft. Die Seelzer Ortsfeuerwehr konnte sich von Spenden, 5300 Euro, eine Wärmebildkamera anschaffen und die Jugendfeuerwehr mit Sicherheitsschuhen ausstatten. Das Geld kam von Honeywell und der Volksbank.tin Leine-Zeitung, 24.03.2010 Die Feuerwehr liefert Wasser für Gräber Die Leitungen am Seelzer Friedhof sind defekt – Suche nach dem Leck ist bisher erfolglos Von Ralf Heußinger Seelze. Mit einer unkonventionellen Lösung hilft die Feuerwehr den Friedhofsbesuchern in Seelze bei der Grabpflege. Weil die Leitung zu den Bassins defekt ist, füllt die Ortsfeuerwehr die Becken bis auf Weiteres mit Wasser auf. Gestern ließen die Helfer erstmals Wasser in die neun Becken auf dem neuen Friedhof an der Hannoverschen Straße fließen – 2250 Liter waren nötig, um die Behälter bis zum Rand zu füllen. Morgen und am Sonnabend würden die Wasserstände in den Bassins überprüft und nachgefüllt, sagte Seelzes Ortsbrandmeister Alfred Blume. Am nächsten Montag sollen zudem drei große Kanister aufgestellt werden, die jeweils 1000 Liter fassen. Damit soll den Friedhofsbesuchern genügend Wasser für die im Frühjahr anstehende Grabpflege zu Verfügung stehen. Laut Stadtverwaltung hat eine der unterirdisch verlegten Leitungen ein Leck. Dies sei bereits im Spätherbst durch den hohen Wasserverbrauch aufgefallen, sagte Stadtsprecherin Martina Krapp. Das Loch konnte jedoch trotz Probebohrungen und Messungen bisher nicht geortet werden, sodass die Stadt den Wasserzufluss vorerst gesperrt hat. Wie lange die Feuerwehr für Wasser in den Becken sorgen muss, ist unklar. Die Stadt sucht derzeit nach einer dauerhaften Lösung. Man prüfe, ob die Leitungen erneuert werden, sagte Krapp. Leine-Zeitung, 23.03.2010 Die Wodkaflasche fest im Griff Polizisten verletzt, Auto gefahren, sich selbst gefährdet – und immer war Alkohol im Spiel Betrunkener greift Polizisten an, Betrunkener fährt Auto, Betrunkener liegt auf der Straße: Reichlich Alkohol hat dazu beigetragen, dass die Seelzer Polizei am Wochenende viel zu tun hatte. VON FRANK WALTER Sogar bis fast zur Bewegungsunfähigkeit betrunken war ein 48 Jahre alter Mann aus Hannover, den Seelzer Feuerwehrleute auf dem Rückweg von einem Einsatz am Sonnabend gegen 19.30 Uhr in einem Beet an der Wunstorfer Straße entdeckten – mit dem Kopf halb auf der Fahrbahn liegend, aber die Wodkaflasche fest im Griff. Die Feuerwehrleute kümmerten sich um den ebenfalls widerspenstigen Mann, bis Polizei und Rettungswagen vor Ort waren. Die Sanitäter brachten den Volltrunkenen in eine Klinik Leine-Zeitung, 22.03.2010 Artikel gekürzt! Seelze site helps equip new fire brigade Specialty Materials' Seelze, Germany, site recently presented its local voluntary fire brigade with a $5,000 grant. The funds, given under Honeywell Hometown Solutions' 101A community grant program, will be used to support a new fire brigade. Seelze mayor, Detlef Schallhorn, was present during the ceremony, along with the leader of the voluntary fire brigade, Alfred Blume, who also works for Honeywell, and three other Specialty Materials employees who are volunteer fire brigadiers. During the presentation, Alfred updated the audience on the brigade's 2009 activities. The group provided assistance to the community in 854 instances, including tending to a defective gas line, responding to a fire, measuring environmental excursions, organizing community drills, and educating students at local schools about fire safety and drug-abuse prevention. "We really appreciate the fantastic job the voluntary fire brigade is doing," said Peter Degenkolb, site manager. "With our grant, we want to support the invaluable contributions that the brigade provides the community." Honeywell online Unterstützung der freiwilligen Ortsfeuerwehr Seelze Spende für freiwillige Feuerwehr Mit 3 700 € hat Honeywell auch in diesem Jahr wieder die freiwillige Ortsfeuerwehr Seelze unterstützt. Am Montag, 1. März übergab Geschäftsführer Dr. Peter Degenkolb dem Ortsbrandmeister Alfred Blume einen Umschlag mit der Spende. Mit dabei waren auch der Seelzer Bürgermeister Detlef Schallhorn und Dr. Hans-Joachim Merrem von Sigma-Aldrich. Dieser übergab der freiwilligen Feuerwehr eine Spende von 500 €. Alfred Blume und seine Kollegen Christian Berwig, Peter Blume und Carsten Nordsieck bedankten sich für die Spenden. In einem Jahresrückblick 2009 stellte Alfred Blume die vielfältigen Arbeiten der freiwilligen Ortsfeuerwehr Seelze vor. Die insgesamt 854 Dienstbucheintragungen im vergangenen Jahr ließen sich auf 2,3 Termine pro Tag umrechnen, sagte Alfred Blume. Das Gesamtstundenaufkommen habe sich auf 27 716 belaufen. Von 162 Einsätzen seien 44 Brandeinsätze gewesen, 90 Hilfeleistungen und 28 von ganz unterschiedlicher Art. Alfred Blume präsentierte im Rückblick die besonderen Aktivitäten der Monate. So gehörten neben den direkten Brandeinsätzen auch Hilfeleistungen zur Rettung von Tieren, die Ausrichtung des Neujahrsempfangs, die Lichterkettenanbringung und Abnahme in Seelze und verschiedene Messwageneinsätze mit in’s Programm der freiwilligen Ortsfeuerwehr. Da die Jugendarbeit einen wichtigen Schwerpunkt darstellt, betonte Afred Blume:“ Wir kümmern uns auch um die Brandschutzfrüherziehung in Kindergärten und um Drogenpräventionstage.“ Die Spenden will die freiwillige Ortsfeuerwehr in das neue Fahrzeug stecken – den RW-G Rüstwagen Gefahrgut. Damit ist die freiwillige Feuerwehr in der Region ganz vorn was die Ausstattung anbelangt. Für das Jahr 2010 will sich die Feuerwehr vor allem auf den Katastrophenschutz, Aus- und Fortbildung, Jugendarbeit und die Ausrückordnung konzentrieren. Auch die Seelzer Medien waren bei der Spendenübergabe dabei. Leinezeitung und Umschau berichteten beide in ihren aktuellen Ausgaben. Ausgabe 1 Honeywell aktuell 2010 Unterstützung aus der Nachbarschaft Chemieunternehmen fördern die Ortsfeuerwehr – Enge Verbindung besteht seit Langem Die Ortsfeuerwehr Seelze und die Chemieunternehmen Honeywell und Sigma-Aldrich sind nicht nur räumlich Nachbarn. Auch sonst bestehen enge Verknüpfungen – nicht zuletzt, weil etliche der ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Chemiewerk arbeiten und auch Honeywell eine (allerdings hauptamtliche) Werksfeuerwehr vorhält. Die Unternehmen unterstützen die Ehrenamtlichen in schöner Regelmäßigkeit, zuletzt zum Beispiel bei der Anschaffung einer teuren Wärmebildkamera. Auch gestern gab es zwei gut gefüllte Umschläge. Mit dem Geld – rund 4200 Euro – wollen Ortsbrandmeister Alfred Blume und seine Kameraden Sicherheitsausstattung für die Jugendabteilung kaufen, und auch für das neue Fahrzeug ist noch etwas Geld nötig. Rund 200 000 Euro kostet das neue Feuerwehrauto, das als Ersatz für den alten Rüstwagen im Mai in Dienst gestellt werden soll. Es kann mit unterschiedlichen Aufsätzen bestückt und so flexibel eingesetzt werden. wal Leine-Zeitung, 02.03.2010 |
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Februar 2010 Jahreshauptversammlung Feuerwehr muss fast so oft ausrücken wie im Rekordjahr Vereine und Institutionen treffen sich zu Hauptversammlungen Mehrere Vereine und Institutionen haben am Wochenende in ihren Hauptversammlungen Vorstandsposten neu besetzt und verdiente Mitglieder geehrt. ?? 162 Einsätze inklusive Brandwachen bei Veranstaltungen listete Ortsbrandmeister Alfred Blume in seinem Jahresbericht auf. Nur 2007, im Jahr des verheerenden Orkans Kyrill, hatte die Ortsfeuerwehr Seelze mit 173 noch mehr Einsätze absolvieren müssen. „Das Anspruchsdenken der Menschen steigt, und die Feuerwehr übernimmt immer mehr Aufgaben“, begründete der Feuerwehrchef den stetigen Anstieg an Einsätzen seit Beginn der Seelzer Statistik im Jahr 1973. Alfred Blume selbst und sein Bruder Peter wurden für 45 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Auch Werner Naujokat ist bereits seit 45 Jahren Mitglied. Dieter Wollny wurde für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr geehrt, Reinhard Elsässer für 25 Jahre. wal Leine-Zeitung, 01.03.2010 Die Ortsfeuerwehr Seelze tagt Seelze. Die Freiwillige Feuerwehr Seelze kommt am Freitag, 26. Februar, zu ihrer Hauptversammlung zusammen. Die Mitglieder tagen in den Bürgerstuben. Die Versammlung beginnt um 18.30 Uhr. Neben dem Jahresbericht des Ortsbrandmeisters Alfred Blume stehen verschiedene Ehrungen und Beförderungen an. Außerdem müssen die Mitglieder in der Versammlung einen neuen Kassenprüfer wählen.rah Leine-Zeitung, 20.02.2010 Warnung: Gefahren bei Ethanol-Kaminen Das Niedersächsische Sozialministerium warnt vor unsicheren Ethanol-Kaminen. Ethanol-Kamine sind dekorative Geräte, die unter Verwendung eines Ethanol basierten flüssigen oder gelförmigen Brennstoffs eine Flamme erzeugen. In letzter Zeit werden sie in großer Zahl als Dekorationsgegenstand - einsetzbar als Stand- oder Wandgerät - am Markt angeboten. Doch Vorsicht ist angebracht. Schlagartige Verpuffung, fehlende Standsicherheit oder zu heiße Oberfläche können zu schweren Verletzungen oder Bränden führen. So ist insbesondere bei einigen Geräten (vorrangig des Billigsegments) nicht auszuschließen, dass Ethanol sich unbemerkt im Inneren des Gerätes ausbreitet und schlagartig verbrennt - auch ohne Zündung von außen, sondern alleine aufgrund der heißen Oberflächen des Gerätes. Es wird Verbrauchern daher empfohlen, sich vor Kauf eines Ethanol-Kamins ausführlich durch einen Fachbetrieb beraten zu lassen und vor Verwendung die Betriebsanleitung aufmerksam zu lesen und entsprechend zu betreiben. Fehlende Anweisungen zum richtigen Befüllen oder Nachfüllen des Brennstoffs sind Indizien dafür, dass der Verwender für einen sicheren Betrieb nicht bzw. nur unzureichend sorgen kann. Insbesondere muss man bei der Aufstellung, der Montage, beim Ein- und Nachfüllen des Brennstoffs besondere Sorgfalt walten lassen. So darf ein erneutes Befüllen der Brennkammer erst nach Erlöschen der Flamme und nach dem Abkühlen erfolgen. Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit Winter behindert den Betrieb Von Uwe Kreuzer und Ralf Heussinger Seelze. Die Feuerwehr ist von dem anhaltenden Frost ebenfalls betroffen und muss einen Teil ihrer Truppmannausbildung verschieben. Die Übungsflächen sind überfroren, und die Feuerwehr will kein Sicherheitsrisiko für die Nachwuchshelfer eingehen. Leine-Zeitung, 12.02.2010 (Artikel gekürzt) Übung mit schwerem Gerät 31 Seelzer Feuerwehrleute absolvieren den zweiten Teil ihrer Grundausbildung Von Ralf Heußinger Seelze. Eine altes Auto vom Schrottplatz diente als Versuchsobjekt: 31 Seelzer Feuerwehrleute haben am Sonnabend den zweiten Teil ihrer Grundausbildung abgeschlossen und dabei auch den Umgang mit schwerem Gerät gelernt. Mit Rettungsspreizer und -schere mussten sie ein altes Auto bearbeiten. Was zunächst durchaus nach Spaß klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Bei Verkehrsunfällen muss jeder Handgriff sitzen, die Rettungskräfte müssen verletzte Insassen schnell aus ihren Fahrzeugen befreien können. „Es geht darum, das Gerät kennenzulernen“, erläuterte Stadtfeuerwehrsprecher Jens Köhler. Ein Schrotthändler stellt der Feuerwehr zu diesem Zweck ein altes Auto zur Verfügung. Die Feuerwehrleute entfernten unter anderem die Windschutzscheibe, zerschnitten die seitlichen Säulen und nahmen das Dach ab. Zur sogenannten Truppmannausbildung Teil II gehört es auch, Wasser über mehrere Hunderte Meter zu einem Brand zu befördern. Normalerweise hätten die Teilnehmer der Ausbildung ein Schlauchsystem mit Pumpen aufbauen müssen, um schließlich Wasser aus Leine oder Kanal abzuzapfen. Der Winter machte der Feuerwehr jedoch einen Strich durch die Rechnung. Weil die angrenzenden Wiesen vereist waren, verzichteten die Ausbildungsleiter auf einen großen Teil der Übung. „Das wäre sonst auch für die Kursteilnehmer zu gefährlich geworden“, sagte Feuerwehrsprecher Köhler. Leine-Zeitung, 08.02.2010 Neun Frauen wollen in die aktive Feuerwehr Ausbildung hat begonnen – 21 Teilnehmer lernen bis Anfang März Von Ralf Heußinger Seelze. Immer mehr Frauen drängen in den aktiven Dienst der Feuerwehr. Unter den 21 angehenden Feuerwehrleuten, die am Dienstagabend in Letter ihre Ausbildung begonnen haben, sind neun Frauen – drei mehr als noch im Vorjahr. Die Nachwuchsarbeit mit Kinder- und Jugendfeuerwehren sorgt offenbar auch für eine ausgewogenere Verteilung der Geschlechter. Wie Stadtfeuerwehrsprecher Jens Köhler sagte, steigen die Frauen überwiegend über die Nachwuchsorganisationen ein. „Das ist kein reines Jungenthema mehr“, sagte Köhler. Bis auf Döteberg und Dedensen sind alle Ortsfeuerwehren mit Teilnehmern in dem Kursus vertreten. Die jüngsten der künftigen Brandbekämpfer sind 16 Jahre alt. Drei ältere Quereinsteiger sind unter den 21 Teilnehmern der sogenannten Truppmannausbildung. Bis Anfang März lernen sie die Grundlagen der Feuerwehrarbeit: Schläuche legen, Löschen, Knoten binden, Abseilen gehören dazu. Bevor sie zur Praxis schreiten können, müssen die Ausbildungsteilnehmer Theorie pauken. Zum Auftakt am Mittwochabend lernten sie unter anderem, wie der Funkverkehr abzulaufen hat. Auch der seit vergangenem Jahr tätige Notfallseelsorger der Feuerwehr, Pastor Gerald Petzold aus Dedensen, stellte sich vor. Den vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Kursus haben die Teilnehmer schon hinter sich gebracht. Der Großteil der praktischen Übungen absolvieren die Nachwuchsfeuerwehrkräfte dieses Mal auf verschiedenen Bauernhöfen in Döteberg. Nur für die Abseil- und Löschübungen am 20. Februar treffen sie sich in der Feuerwache Lohnde. Nach bestandener Prüfung erfüllen sie dann zwei Jahre lang in den Ortsfeuerwehren ihren Dienst. Auch wenn sich die Brandbekämpfer über Zuwachs freuen, steht die Feuerwehr im Stadtgebiet gut da: „Akute Personalnot gibt es nicht“, sagte Köhler. Leine-Zeitung, 04.02.2010 |
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Januar 2010 Ortsfeuerwehr entfernt den Weihnachtsschmuck im Stadtzentrum Seelze. Mitte Januar ist auch in Seelze Schluss mit der Weihnachtszeit: Die Ortsfeuerwehr hat am Mittwochabend die Weihnachtsbeleuchtung im Zentrum abgehängt. 40 Sterne, dazu Lichterketten und besondere Elemente wie der Seelzer Hahn an der Volksbank-Filiale und der Adventskranz an der Ecke Hannoversche Straße und Schillerstraße mussten weichen und wurden eingelagert. Die Seelzer konnten sich in diesem Jahr länger als gewohnt über die Festbeleuchtung freuen. Wegen Schnee und Eis rückten die Feuerwehrleute erst jetzt zum Abschmücken aus. Die Feuerwehr Letter zieht in den nächsten Tagen nach.uk Leine-Zeitung, 22.01.2010 Ortsfeuerwehr findet günstige Lösung Seelzer Brandbekämpfer bauen Fahrzeuge um und sparen dabei Von Ralf Heußinger Seelze. Die Ortsfeuerwehr Seelze rüstet um. Zu Unfällen, Gefahrgutunglücken und anderen aufwendigen technischen Hilfeleistungen fahren die Einsatzkräfte künftig mit einem Fahrzeug, das extra zu diesem Zweck umgebaut wurde. Der sogenannte Rüstwagen, der bisher das schwere Gerät beherbergte, ist inzwischen 25 Jahre alt, hat ausgedient und soll im Mai durch ein neuartiges, flexibleres Fahrzeug ersetzt werden. Was einfach klingt, erforderte fast drei Jahre Planung in einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe. Feuerwehrfahrzeuge müssen DIN-Normen einhalten und dürfen Gewichtsgrenzen nicht überschreiten. Zudem stand nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. 100?000 Euro stellt die Stadt jedes Jahr für neue Feuerwehrautos bereit. Die Verwaltung hat für diesen Fall die Haushaltsjahre 2009 und 2010 zusammengefasst. Rund 200?000 Euro kostet es, ein sogenanntes Wechselladerfahrzeug anzuschaffen sowie Rettungsspreizer, Schere, Sprungkissen und diverse Werkzeuge zum Öffnen von Türen aus dem Rüstwagen aus- und in ein vorhandenes Löschfahrzeug einzubauen. Einfach einen neuen Rüstwagen zu kaufen, hätte rund 370?000 Euro gekostet. Die Feuerwehr sieht sich nun für die Zukunft gewappnet: „Das deckt die nächsten 25 Jahre ab“, sagte Seelzes Ortsbrandmeister Alfred Blume. Die Einsatzkräfte verfügen damit künftig nicht nur über einen Wagen, der sowohl zum Löschen als auch für technische Hilfeleistungen eingesetzt werden kann, sondern auch über ein neues Auto, das je nach Bedürfnis verschiedene Ausrüstungen aufweisen kann. „Das Modulsystem liegt im Trend“, sagte Blume. Leine-Zeitung, 06.01.2010 Zu frostig für Demontage: Weihnachtssterne bleiben noch hängen Seelze. Die Weihnachtsbeleuchtung an den Straßen bleibt dieses Jahr deutlich länger hängen als gewohnt. „Bei diesem Wetter kann man weder jemanden auf die Leiter schicken noch die Beleuchtung abschrauben“, sagte Seelzes Ortsbrandmeister Alfred Blume gestern zur Begründung. Die Feuerwehr wollte die von Seelzer Gewerbetreibenden finanzierten Leuchtsterne eigentlich am nächsten Wochenende entfernen. Nun bleiben sie voraussichtlich noch zwei Wochen länger hängen. Lediglich die große Glocke vor der Kreuz-Apotheke wird bereits abmontiert. Die Schneelast könne sonst zu groß werden, befürchtet Blume.wal Leine-Zeitung, 05.01.2010 Frauen an den Brandherd In Niedersachsens Feuerwehren steigt der Frauenanteil wie noch nie von Karl Doelke Hannover. Die schlechte Nachricht ist: In Niedersachsen melden sich immer weniger Männer bei der Freiwilligen Feuerwehr. Die gute Nachricht ist: Zum Ausgleich gibt es immer mehr Feuerwehrfrauen. Auf den roten Einsatzwagen sind in Niedersachsen so viele Frauen unterwegs wie noch nie – und deutlich mehr als in allen anderen westdeutschen Bundesländern. „Seit 1994 hat sich bei uns die Zahl der Frauen verdoppelt“, sagt Hans Graulich, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes. „Bei den Jugendwehren ist beinahe schon jedes dritte Mitglied weiblich.“ Frauen in Feuerwehruniformen – das war jahrzehntelang kaum vorstellbar. Graulich kann sich gut an seine Zeit als junger Ortsbrandmeister in einer kleinen Gemeinde im Kreis Cuxhaven erinnern. Er war zu Beginn der achtziger Jahre einer der ersten, der Frauen für die Feuerwehr gewinnen wollte – und stieß auf eine Mauer aus Skepsis: „Die älteren Kameraden fanden das gar nicht gut“, erinnert sich Graulich. „Die wollten lieber unter sich bleiben.“ Graulich aber setzte sich durch, und seine Feuerwehrfrauen waren die Ersten im Landkreis, die einen Grundlehrgang für Brandbekämpfer besuchen durften. „Alle haben bestanden“, sagt der Präsident – nicht stolz, sondern eher beiläufig. Gut dreißig Jahre später ist es nicht nur völlig normal, dass sich Frauen für das Ehrenamt interessieren. Die 3500 Ortsgruppen in Niedersachsen kommen ohne die Kameradinnen schon gar nicht mehr aus. Denn die Freiwillige Feuerwehr verliert dramatisch an Mitgliedern, und für den Rückgang sind allein die Männer verantwortlich. Mehr als 13?000 haben den Dienst in den vergangenen zehn Jahren quittiert. Es liegt allein an den rund 11?700 Frauen, die das Ehrenamt inzwischen ausüben, dass die Freiwillige Feuerwehr in Niedersachsen im Bundesvergleich noch gut dasteht. Auch Frauen schneiden in Niedersachsen Unfallopfer mit schwerem Gerät aus Autowracks, löschen Brände und schaffen abgeknickte Bäume von den Straßen. Dass sie das weniger gut können sollen als Männer, hält Graulich für „Quatsch“. Sie bringen dazu einen neuen Umgang in die Truppe – das mache sich positiv bemerkbar. Auf dem Land sind Hausfrauen sehr willkommen: Sie steigern die sogenannte „Tagesalarmbereitschaft“. Immer weniger Firmen nehmen es nämlich hin, dass ihre Angestellten bei einem Brand am Arbeitsplatz fehlen. Hausfrauen sind dagegen schnell einsatzbereit – und folgen dem neuen Werbeslogan der Feuerwehr: „Frauen an den Brandherd.“ HAZ, 31.12.2009 | |||
| Dezember 2009 Jahresrückblick 2009 Feuerwehr probt Ernstfall in Therme Am Abend vor der Eröffnung testen etwa 100 Einsatzkräfte die Anfahrtswege zum Bad Alfred Blume ist zufrieden: „Das macht alles einen sehr guten Eindruck“, sagt Seelzes Ortsbrandmeister. Zusammen mit seinen Kameraden von der Feuerwehr hat er in den vergangenen Wochen die Brandschutzvorrichtungen im neuen Bad begutachtet, hat die Brandmeldeanlage schon während des Einbaus in Augenschein genommen und sich mit den Räumlichkeiten vertraut gemacht. Am Mittwochabend, kurz vor der Eröffnung, wurde dann der Ernstfall geprobt. Bei einer Übung testeten rund 100 Feuerwehrleute aus Seelze, Letter und Lohnde die Anfahrtswege zur Therme und übten die notwendigen Handgriffe, um im echten Notfall schnell eingreifen zu können. Während die Feuerwehr Letter über die Straße Am Wehrberg zum Schwimmbad fährt, rücken die anderen Feuerwehren über die Grand-Couronne-Allee vor. Blumes Einschätzung zufolge klappte die Übung gut: „„Wir sind auf das Szenario vorbereitet“, sagte er. Lobende Worte fand der Ortsbrandmeister auch für die Anordnung der Fluchtwege und die Brandmeldeanlage. Eingeschaltet wurde die Anlage allerdings erst gestern Morgen, wenige Minuten nach der Eröffnung.rah Leine-Zeitung, 18.12.2009 Rauchmelder in jedem Schlafzimmer Sozialministerin: Baurechtsvorschrift wird Leben retten / Verband der Hausbesitzer ist skeptisch Hannover. „Junge erstickt im Schlaf“ – Meldungen wie diese sind mit erschreckender Regelmäßigkeit zu lesen. Mehr als 500 Menschen kommen nach Angaben des Landesfeuerwehrverbandes jährlich in Deutschland durch Brände ums Leben, zwei Drittel davon während der Nacht. „Rauchmelder retten Bewohner“ heißt es dagegen seltener. Denn Aufrufe, die eigene Wohnung freiwillig mit einem Alarmsystem zu versehen, haben bisher wenig gefruchtet. Im kommenden Jahr will Niedersachsen deshalb als achtes Bundesland eine Pflicht zum Einbau von Rauchmeldern vorschreiben. „In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben“, heißt es in einem Bauordnungsentwurf von Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU). Mit dem Wirtschaftsministerium sei das Vorhaben schon abgestimmt, sagte ihr Sprecher. Kabinett und Landtag müssten noch zustimmen. Bei Neubauten soll die Vorschrift dann ab Inkrafttreten des Gesetzes sofort durchgesetzt werden, ansonsten ist eine sehr langfristige Übergangsfrist bis 2018 vorgesehen. Beim Verband Haus & Grund Niedersachsen löste die Ankündigung dennoch Protest aus. Außer in Mecklenburg-Vorpommern sind bisher aus Sicherheitsgründen überall die Eigentümer für den Einbau und auch die Wartung der Rauchmelder zuständig. Eine solche Verpflichtung gibt es bereits in Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. „Es gibt viele Fehlalarme“, kritisierte Hans Reinold Horst, Vorsitzender des niedersächsischen Hausbesitzerverbandes. Tatsächlich sind schrille Alarmtöne, die schon beim Backen von Weihnachtskeksen ausgelöst werden können, bisher ein unangenehmer Nebeneffekt vieler Geräte. Auch der durch Piepen angemahnte Batteriewechsel stört zahlreiche Familien. Möglicherweise auch deshalb haben die seit Jahren von Feuerwehren, Versicherungen und Rundfunk durchgeführten Aktionen mit Titeln wie „Alles schläft – doch keiner wacht“ nicht zum flächendeckenden Einbau von Feuermeldern geführt. Derzeit ist nach Schätzungen aus dem Sozialministerium weniger als die Hälfte der Wohnungen entsprechend ausgestattet. Am Preis dürfte es nicht liegen, denn Alarmanlagen, die auf giftige Rauchgase reagieren, sind bei Discountern schon für rund fünf Euro zu haben. Der Landesfeuerwehrverband empfiehlt allerdings den Kauf im Fachgeschäft mit entsprechender Beratung. Schwelbrände könnten mit einem Rauchmelder rechtzeitig entdeckt werden. „Rauchmelder retten Leben“, meint auch Sozialministerin Ross-Luttmann. Fehlalarme seien in Kauf zu nehmen. Die Aufnahme ins Baurecht führe zu sehr guten Kontrollmöglichkeiten. Denn bei jedem Neubau würden die Rauchmelder in die Bauabnahme mit einbezogen. Auch die anderen Länder haben das Thema in ihren Landesbauordnungen geregelt. Die niedersächsische SPD-Fraktion unterstützte die Rauchmelderpflicht, sie hatte sie selbst schon gefordert. Allerdings dürfe es nur eine kurze Übergangsfrist geben. HAZ, 11.12.2009 VON GABRIELE SCHULTE Hunderte besuchen das Weihnachtsdorf St. Martin Seelze. Hell erstrahlten die vielen Stände an der St.-Martin-Kirche, der Glühwein dampfte in den Bechern, festliche Klänge erschallten, das Karussell leuchtete ebenso wie die roten Bratäpfel: Hunderte Besucher genossen am Wochenende die besondere Atmosphäre des Seelzer Weihnachtsmarktes. Entspannt schlenderten die Menschen von Stand zu Stand und bestaunten das große Angebot an Kunsthandwerk. Wenn wieder einmal ein Regenschauer niederging, rückten die Gäste halt ein bisschen enger zusammen unter den mit Tannenzweigen geschmückten Dächern der Stände und erwärmten sich bei Glühwein und Kakao. Derweil drehten die Jüngsten mit Begeisterung Runde um Runde im Karussell, naschten Zuckerwatte und gebrannte Mandeln. Besonders begehrt waren die Plätze in der Kirche – nicht allein um sich aufzuwärmen: Viele Zuhörer erfreuten sich an dem abwechslungsreichen Musikprogramm, das in der St.-Martin-Kirche dargeboten wurde. Insbesondere die ältere Generation gönnte sich gern eine Kaffeepause im Gemeindehaus. nic Leine-Zeitung, 07.12.2009 |
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November 2009 Neuer Weg bei Notfallseelsorge Pastor Gerald Petzold aus Dedensen unterstützt freiwillige Feuerwehr und Angehörige Von Nicola Wehrbein Harenberg. Stadtkommandositzung, Jahresabschluss und Weihnachtsfeier der Feuerwehr: Es gab gleich drei gute Gründe für die rund 40 Funktionsträger aus Feuerwehr, Politik und Verwaltung, am Freitagabend in Harenberg zusammenzukommen. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorstellung des neuen Fachberaters für Notfallseelsorge. Der Dedenser Pastor Gerald Petzold hat diese verantwortungsvolle Aufgabe übernommen. Während in Wunstorf bereits ein System mit hauptamtlichen Notfallseelsorgern etabliert ist, stehen den Seelzer Feuerwehren bislang bei Bedarf die Ortspastoren zur Seite. Selbstverständlich sei die Kirche vor Ort weiterhin Ansprechpartner, sagte Petzold. Er wolle eher im Hintergrund wirken: „Ich möchte beim Aufbau eines Notfallseelsorgesystems helfen, Erfahrungen aus dem Bereich Wunstorf weitergeben und komme natürlich auf Anfrage gern zu den Feuerwehren“, sagte er. „Wenn das Leben an Grenzen stößt“ – mit diesen Worten begann Petzold seinen Vortrag über die Notfallseelsorge. In den meisten Fällen müssten Angehörige begleitet werden, sagte er. Das Überbringen einer Todesnachricht gehöre dazu. Aber auch bei großen Unfällen und Katastrophen würden selbstverständlich Seelsorger hinzugezogen. Mit Blick auf die große Zahl an Unfällen auf der nahen Autobahn 2 betonte Petzold, ein Seelsorger müsse nicht nur Angehörige und Opfer betreuen, sondern sich auch um die Einsatzkräfte kümmern. Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek überreichte Petzold die offizielle Ernennungsurkunde der Stadt Seelze. Petzold sei aufgrund seiner Fachkompetenz eine Bereicherung für die Feuerwehr, sagte Rosummek. Leine-Zeitung, 30.11.2009 Ankündigung Weihnachtsmarkt Am 2. Adventswochenende ist es wieder soweit! Dann nämlich öffnet der von der Gemeinschaft für Handel und Gewerbe, HGS, organisierte und mittlerweile schon Tradition gewordene Seelzer Weihnachtsmarkt wieder seine Tore für Sie. Vergessen Sie für einige Stunden den Alltag und lassen Sie Ihre Sinne verzaubern von der gemütlichen weihnachtlichen Atmosphäre rund um die Seelzer Martinskirche. Genießen Sie den vielfältigsten Gaumenschmaus vom Schmalzgebackenen und Glühwein – mit oder ohne Schuss – am Stand des HGS-Vorstandes über deftige ländliche Eichsfelder Wurst bis hin zum im eigenen Labor gebrauten Eierlikör vom Apotheker! Oder bewundern Sie die vielen Kunsthandwerkaussteller in den gemütlichen kleinen Holzhütten. Dort wird sich sicherlich auch für Ihre Weihnachtsdekoration zuhause noch der eine oder andere Kunstgegenstand finden. Daneben warten auf unsere kleinen Besucher ein Karussell und viele Überraschungen vom Nikolaus. Die leckeren Bratwürstchen am Feuerwehr-Stand dürften sicherlich den Zuspruch von Groß und Klein finden! Dass der gesamte Weihnachtsmarkt für Sie ein einziges Vergnügen wird, wird natürlich durch viele tatkräftige Helfer, in erster Linie aber durch die intensive Organisation von Frau Rosemarie Meyer und Herrn Klaus Wesemann ermöglicht. Kurzum, seien Sie dabei und genießen Sie! Seelzer Weihnachtsmarkt der HGS rund um die Martinskirche Am 05. und 06. Dezember 2009, jeweils von 15 bis 19 Uhr P.S. Man munkelt, dass der Weihnachtsmarkt am Samstag sogar durch unseren sagenumwobenen Reitergeneral Michael von Obentraut besucht wird! HGS Seelze Ausbildung soll besser werden Führungskräfte der Feuerwehren der Region Hannover tagen in der Rudolf-Harbig-Halle von Sabrina Friedrich Berenbostel. „Wir können die Einsatzkräfte von heute nicht mit den Mitteln von gestern auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten“, hat Jörg Schallhorn am Sonnabend bei der Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr gesagt. Die etwa 330 Funktionsträger in der Berenbosteler Rudolf-Harbig-Halle haben den Worten des Landesbranddirektors nur zu gern zugestimmt. „Es ist wichtig, gut ausgebildete und gut funktionierende Feuerwehren in allen Kommunen zu haben“, sagte die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde bei ihrer kurzen Begrüßung. Um das auch in Zukunft zu gewährleisten, plant das niedersächsische Innenministerium die Einrichtung einer Akademie für Brand- und Katastrophenschutz. Das Trainingszentrum soll auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände in Celle, der Kaserne Scheuen, entstehen. Brandhäuser und Bahnanlagen sollen eine möglichst realistische Ausbildung ermöglichen. „Eine Grundfinanzierung wäre mit der Feuerschutzsteuer möglich“, sagte Schallhorn. Die „Sicherstellung des Brandschutzes unter besonderer Berücksichtigung des demografischen Wandels in Niedersachsen“ ist ein weiteres Projekt des Innenministeriums und des Landesfeuerwehrverbandes, über das der Landesbranddirektor die Führungskräfte informierte. Arbeitsschwerpunkte seien außer der Förderung des Ehrenamtes auch die Nachwuchsgewinnung und die Integration. In den derzeit 211 freiwilligen Feuerwehren der Region stellen rund 10?000 Aktive den Brandschutz sicher. „Durch das schnelle und umsichtige Eingreifen unserer Feuerwehren wurde auch in den vergangenen Monaten erheblicher Schaden an Leib und Leben unserer Mitbürger verhindert“, sagte der Regionsbrandmeister Bernd Keitel. „Darauf können wir stolz sein.“ Außer dem Regionsausbildungsleiter Detlev Köllenberg und dem Regionssicherheitsbeauftragten Udo Reiche gab auch der Regionsnotfallseelsorger Friedrich Kanjahn einen Einblick in seine Arbeit. „Die Verbesserung der Ausbildung von Notfallseelsorgern und die Erarbeitung eines Konzeptes für die Nachbesprechung mit Feuerwehrleuten nach psychisch belastenden Einsätzen, sind unsere Herausforderungen für das Jahr 2010“, sagte der Pastor aus Dollbergen. Leine-Zeitung, 23.11.2009 Feuerwehr übt mit 7000 Volt Fortbildung auf dem Rangierbahnhof Von Sarah Krüger Seelze. Hochspannung auf dem Seelzer Rangierbahnhof: 15.000 Volt strömen durch die Hochspannungsleitungen des Bahngeländes. Konzentriert hält Feuerwehrmann Christian Hinrichsen eine sogenannte Erdungsstange an die Stromleitung - im Ernstfall könnte ein Fehler für ihn tödlich sein. 15 Männer der Freiwilligen Feuerwehr Seelze haben in einer Fortbildung am Sonnabendvormittag das Vorgehen bei der Erdung von Hochspannungsleitungen geübt: „Ich musste zum Glück noch nie bei einem Einsatz diese Aufgabe übernehmen - da habe ich schon Respekt vor“, sagte Hinrichsen. Sobald die Feuerwehr bei einem Einsatz am Rangierbahnhof unter einer Spannungsleitung arbeitet, darf kein Strom durch die Drahtseile über ihnen fließen. „Wenn wir beispielsweise löschen, kann der Wasserstrahl den Strom leiten und die Einsatzkräfte gefährden“, wies Ortsbrandmeister Alfred Blume auf eine mögliche Gefahr hin. Ein Einsatz läuft nach einem strikt geregelten Plan ab: Die Notfallleitstelle der Bahn schaltet zunächst die Oberleitungen ab. Erst dann kann die Feuerwehr tätig werden. Die Einsatzkräfte erzeugen einen Kurzschluss und leiten die Restspannung von bis zu 7000 Volt mit einer Erdungsstange über die Schienen ab. Feuerwehrmann Rolf Knust ist schon geübt in dieser Aufgabe, warnt aber vor Unachtsamkeiten: „Ich habe das zwar schon öfter gemacht, aber Routine darf bei dem Vorgehen nie aufkommen - das wäre gefährlich“, sagte der Seelzer Feuerwehrmann. Blume pflichtete Knust bei: „Man muss bei jedem Einsatz aufs Neue nachdenken und Ruhe bewahren“, sagte er. Leine-Zeitung, 16.11.2009 Menschen kommen zu Gedenkfeiern zusammen Lohnde. Zwei Wochen vor dem ersten Advent gedenkt Deutschland der Millionen Toten aus den beiden Weltkriegen. Auch in allen Seelzer Stadtteilen zogen gestern Vereine, Bürger und Politiker zu den Denkmälern und legten Kränze nieder – wie etwa in Lohnde, wo die Interessengemeinschaft Lohnder Vereine und die Ortsfeuerwehr einen Kranz gestiftet hatten. Lohndes Ortsbürgermeister Wilfried Nickel hielt nach dem Gottesdienst die Ansprache. „Die Historie soll auch ein Zeichen für die Zukunft sein“, sagte er und betonte die Bedeutung von Völkerverständigung und Weltfrieden. Der Musikverein Lohnde spielte während der Zeremonie. In anderen Stadtteilen sorgten die Feuerwehrmusikzüge oder Gesangsvereine für die musikalische Untermalung. Auch die Mitglieder des Eisenbahn-Fahrvereins gedachten wie jedes Jahr der Opfer und versammelten sich vor dem Ehrenmal auf dem Seelzer Rangierbahnhof.rah Leine-Zeitung, 16.11.2009 Ortsfeuerwehr prüft Hydranten Die Ortsfeuerwehr Seelze überprüft am Samstag, den 7. November die Hydranten und macht sie winterfest. In dieser Zeit kann es zu Eintrübungen des Leitungswassers kommen. In diesem Falle sollte das Wasser nicht zu Koch- & Trinkzwecken verwendet werden. Es ist anzuraten die Leitung so lange zu spülen, bis sich die Einfärbung aufgelöst hat. Bitte denken Sie als Verkehrsteilnehmer beim Abstellen Ihres Fahrzeuges immer daran, dass Sie Hydranten (Über- & Unterflur) nicht zuparken. Webmaster |
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Oktober 2009 Einsätze sollen teurer werden Stadt will mehr Geld für Feuerwehren – Längst nicht jeder Verursacher erhält Rechnung Von Frank Walter Seelze. Die Stadtverwaltung will Verursacher von Feuerwehreinsätzen künftig stärker zur Kasse bitten. Eine Preisanhebung bei den Personal-, Fahrzeug- und Gerätekosten sei dringend erforderlich, um die entstehenden Ausgaben zumindest teilweise gegenfinanzieren zu können, heißt es in der entsprechenden Vorlage für den Rat der Stadt. Die Verwaltung begründet ihren Plan unter anderem mit gestiegenen Preisen für Fahrzeugunterhaltung und Treibstoff. Längst nicht jeder, der die Feuerwehr um Hilfe bittet, muss dafür auch bezahlen. Kostenfrei sind laut Niedersächsischem Brandschutzgesetz grundsätzlich Einsätze bei Bränden, bei Notständen durch Naturereignisse sowie bei Hilfeleistungen zur Rettung von Menschen aus akuter Lebensgefahr. Wer dagegen mit einer brennenden Zigarette einschläft oder eine Brandmeldeanlage, die ständig Fehlalarme verursacht, nicht regelmäßig warten lässt, muss damit rechnen, dass die Stadtverwaltung ihm eine Rechnung schreibt. „Grundsätzlich passiert das bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit“, sagt Stadtsprecherin Martina Krapp. Etwa bei jedem dritten Einsatz verlangt die Stadt Kostenersatz – kostendeckend ist der Brandschutz für die Kommune als zuständige Behörde damit aber nicht. Laut Krapp schlagen die für 2009 angesetzten laufenden Kosten der Feuerwehren mit 470?000 Euro zu Buche. Hinzu kommen 150?000 Euro für Investitionen in Fahrzeuge, Gebäude und Geräte. Dagegen nehmen sich die geplanten Einnahmen mit 108?000 Euro bescheiden aus. Durch die geplante Anhebung der Gebührensätze will die Stadtverwaltung im nächsten Jahr rund 7000 Euro mehr einnehmen. In einer Tarifliste sind die einzelnen Positionen minutiös aufgelistet. So sollen Feuerwehrleute künftig mit jeweils 18 Euro pro halbe Stunde berechnet werden, bislang sind 15 Euro fällig. Die Kosten für kleinere Löschfahrzeuge sollen von 28 auf 40 Euro steigen, für die Drehleiter von 120 auf 140 Euro. Wespennester entfernen die Feuerwehren demnach künftig für 100 statt 90 Euro. Ist dabei der Einsatz der Drehleiter nötig, kostet dieser aber schon 220 Euro (bislang 200). Der Ordnungsausschuss diskutiert morgen ab 17.30 Uhr in einer öffentlichen Sitzung im Rathaus, Raum E 21, über die geplanten Änderungen. Leine-Zeitung, 27.10.2009 Regionsfeuerwehr nimmt Unterricht auf dem Bahnhof Seelzer Bahngelände dient als Anschauungsobjekt für Einsätze Von Sarah Krüger Seelze. Nach der Theorie folgt die Praxis: 20 Mitglieder von Feuerwehren aus der Region Hannover haben sich am Sonnabendnachmittag über mögliche Gefahrensituationen auf dem Seelzer Rangierbahnhof informiert. Vor 14 Tagen hatten sich die Teilnehmer im Theorieteil eines Seminars mit dem Thema Schienenverkehr und der Frage, wie die Einsatzkräfte im Gefahrenfall tätig werden können, befasst. „Doch die Kollegen wollten sich intensiver mit der Thematik beschäftigen und einmal hinter die Kulissen gucken“, begründete Seelzes Ortsbrandmeister Alfred Blume den Ausflug auf das Bahngelände. Die Feuerwehrleute besichtigten mehrere Stationen auf dem Bahnhof. Feuerwehrmann Michael Grüneberg aus Empelde führte eine Gruppe durch die Werkstatt, zeigte das Innenleben einer Lok und den Aufbau einer Fahrerkabine. Dabei wies er seine Kollegen unter anderem auf mögliche Gefahrenquellen bei einem Einsatz hin. Grüneberg ist ein Mann vom Fach – beruflich ist er auf dem Rangierbahnhof tätig. „Es ist ein großer Vorteil, wenn Leute die Materie erklären, die täglich damit zu tun haben“, sagte Blume, der sich über die Unterstützung freute. Besonderes Interesse weckte der Löschmittelwagen auf Schienen der Seelzer Feuerwehr: 20?000 Liter Löschwasser und 2000 Liter Schaummittel beinhaltet das Großlöschfahrzeug. „Ich bin das erste Mal auf so einem Wagen. Das ist sehr interessant“, sagte Sven Möllmann aus Wunstorf, während er einen Ganzkörperanzug zum Schutz vor auslaufenden Chemikalien auspackte. Leine-Zeitung, 19.10.2009 Steinläuse jubeln über Erfolg Stadtpokal: Bei der Siegerehrung in Harenberg geht es winterlich, aber stimmungsvoll zu Von STefanie Heitmüller Harenberg. Dicke Winterjacken waren bei der Siegerehrung des Seelzer Stadtpokals am Sonnabendabend nötig: Nur einige wenige Heizpilze und der Fanfarenzug Alt-Linden versuchten, die Scheune auf Bunnenbergs Hof in Harenberg aufzuheizen. Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch. Hunderte der 486 Teilnehmer des Stadtpokals verfolgten die Siegerehrung. Auch die Mannschaften, die nicht unter den Erstplatzierten landeten, schunkelten munter und vergnügt zu Stimmungsmachern wie „Er hat ein knallrotes Gummiboot“ und „Carneval de Paris“. Für Stimmung sorgte auch die Mannschaft der Sekteulen. Sie jubelten lautstark über ihren dritten Platz in der Damenwertung. „Da haben wir gar nicht mit gerechnet“, sagte Editha Rottmann erfreut und zeigte stolz ihren Pokal. Auch die Männer vom Team Die Steinläuse zeigten, dass sie jubeln können. Mit dem Motto „Erfolg ist planbar“ setzten sie sich gegen alle anderen 81 Mannschaften in den drei Disziplinen Minigolf, Kegeln und Schießen durch und landeten auf dem ersten Platz der Gesamtwertung. „Wir hatten alle ein bisschen Bammel vor dem Minigolf“, sagte Robin Amelung. „Aber gerade das lief dann richtig gut.“ Teamkollege Andreas Fischer sicherte sich zudem den ersten Platz in der Männerkonkurrenz. Als bestes Frauenteam schnitt das Maschensextett ab. Conny Sikora von den Lustigen Gärtnerinnen landete auf dem ersten Platz der Frauenwertung. Auch eine Mannschaft aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung hatte sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt. Das Team Die Obentrauts um Bürgermeister Detlef Schallhorn und Michael von Obentraut alias Rainer Künnecke kam auf den 62. Platz. Schallhorn war dennoch zufrieden. „Wir sind nicht Letzte geworden“, sagte er. „Außerdem sollte es Spaß machen, und das hat es auf jeden Fall.“ Leine-Zeitung, 19.10.2009 |
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August 2009 STADTFEUERWEHRTAG Pastor wird Notfallseelsorger Beim Stadtfeuerwehrtag haben Seelzes Feuerwehrleute am Freitagabend unter anderem eine Bilanz des ersten Halbjahres 2009 gezogen. 51 Brand- und 108 Hilfseinsätze mussten die Ortsfeuerwehren bewältigen, berichtete Feuerwehrsprecher Jens Köhler. Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek konnte verschiedene Neuigkeiten verkünden. So wird künftig Pastor Gerald Petzold aus Dedensen als Fachberater Notfallseelsorge Feuerwehrmitglieder nach schweren Einsätzen betreuen. Die Ortsfeuerwehr Döteberg konnte in der vergangenen Woche ihr neues Fahrzeug in Empfang nehmen. Die Feuerwehr will zum Deutschen Feuerwehrtag in Leipzig im Juni 2010 zudem in Seelzes Partnerstadt Schkeuditz fahren und die Partnerschaft neu beleben. Leine-Zeitung, 31.08.2009 Feuerwehr füllt Teich mit Wasser Zwei Millionen Liter aus der Leine Im Zeichen des Naturschutzes stand ein neunstündiger Einsatz der Feuerwehr am Sonnabend. 41 Feuerwehrleute aus Letter, Almhorst, Döteberg, Harenberg, Lohnde und Velber pumpten Wasser in den Letter-See hinter dem Leinestadion. Wegen der langen Trockenheit war der Wasserspiegel des künstlichen Teichs stark gesunken. Wie Feuerwehrsprecher Jens Köhler berichtete, hatte die Stadt die Einsatzkräfte beauftragt. „Der Wasserspiegel war so weit abgesunken, dass Fische in dem Feuchtbiotop gefährdet waren“, sagte Köhler. Der Naturschutzbeauftragte Willi Raabe sagte, der See sei kurz vor dem Umkippen gewesen. Die Feuerwehrleute pumpten rund 2,16 Millionen Liter Wasser aus der Leine in den See. Laut Köhler stieg der Wasserspiegel etwa um 30 Zentimeter an. Das Wasser des Sees wird von der SG Letter zum Wässern der Sportplätze genutzt. Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Günther sagte, die Entnahme sei zwischenzeitlich wegen der Trockenheit eingestellt gewesen. Naturschützer Raabe sagte, man müsse über Grenzen bei der Entnahme sprechen. Leine-Zeitung, 31.08.2009 |
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Juli 2009 Julius-Club-Teilnehmer frühstücken beim Lesen in der Feuerwache In Nicaragua werden Bohnen mit Reis serviert, in Russland Blini, und in China gibt es für Kinder Nudelsuppe zum Frühstück. Die 14 Kinder, die gestern zum Julius-Club-Lesefrühstück der Stadtbibliothek in die Feuerwache Seelze gekommen waren, staunten über die internationale Vormittagsküche. Gegenseitig lasen sie sich vor, wie in anderen Ländern gefrühstückt wird und genossen – ganz niedersächsisch – Brötchen mit Wurst und Käse. Anschließend führte Ortsbrandmeister Alfred Blume die Kinder durch die Feuerwache und warb bei der Gelegenheit für die Jugendfeuerwehr. Bibliotheksleiterin Sabine Langbehn lobte die Lesefreudigkeit der Julius-Club-Teilnehmer. Seit dem Beginn des Projekts Mitte Juni haben die etwa 80 Kinder und Jugendlichen schon rund 550 Bücher gelesen. „Das ist ganz hervorragend“, sagte Langbehn zufrieden.rah Leine-Zeitung, 30.07.2009 Feuerwehrnachwuchs verbringt Woche im Zeltlager Otterndorf. Ortsbrandmeister Alfred Blume und Ortsbürgermeister Walter Mill haben Mitgliedern der Jugendfeuerwehren Seelze und Kirchwehren einen Besuch im Zeltlager in Otterndorf abgestattet. Die Gruppe, die aus 22 Jugendlichen aus Seelze und Kirchwehren sowie sechs Betreuern besteht, hatte bis gestern eine ereignisreiche Woche verlebt. Die Betreuer um Jugendwart Dennis Blume sorgten mit allerlei Aktionen dafür, dass auch an Tagen mit schlechterem Wetter kein Lagerkoller aufkam. Der Politiker und der Ortsbrandmeister hatten jeweils einen Briefumschlag dabei, dessen Inhalt als Unterstützung für die Ferienfreizeit diente.wal Leine-Zeitung, 27.07.2009 Seelze site supports local fire brigade Specialty Materials' Seelze, Germany, site recently presented a $5,000 grant to the Seelze Voluntary Fire Brigade to fund the purchase of new equipment and to repair existing gear. The voluntary fire brigade provides the plant with emergency reinforcement and is on call in case of fire, chemical or gas releases and other critical incidents. "The voluntary fireworkers and our plant fire brigade give us inestimable support and help maintain our high safety standard," said Peter Degenkolb, Seelze plant manager. "Their support is crucial for site safety and the safety of our direct community." The plant made the donation through Honeywell Hometown Solutions' 101A community grant program. The program enables Honeywell sites to make grants that promote our brand and involve employees. Peter Degenkolb (right) is shown with Alfred Blume, leader of the voluntary fire brigade and energy process manager for the Seelze site. Honeywell Seelze Julius-Club bei der Feuerwehr Seelze. Der Freundeskreis der Stadtbibliothek lädt mit dem Julius-Club alle Kinder im Alter von elf bis 14 Jahren zu einem Lesefrühstück ins Feuerwehrhaus ein. Am Mittwoch, 29. Juli, können die Kinder nach einem gemeinsamen Frühstück spannenden Geschichten lauschen. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr an der Stadtbibliothek, Goethestraße 1. Anmeldungen sind unter Telefon (0?51?37) 9?45?59 möglich. Das für morgen im Julius-Club geplante Krimiabenteuer muss wegen Krankheit ausfallen.kr/rah Leine-Zeitung, 22.07.2009 Eisenglocke hat wieder Zukunft Seelzer Feuerwehr rettet historisches Geläut der St. Martin Kirche vor der Verschrottung Von sarah Krüger seelze. Zahlreiche Seelzer waren im vergangenen Jahr Augenzeugen, als die alte Glocke der St.-Martin-Kirche mithilfe der freiwilligen Feuerwehr aus dem Glockenturm schwebte. Die verrostete Eisenglocke musste einem neuen Geläut weichen. Die Ortsfeuerwehr Seelze hat jetzt den Plan gefasst, die Glocke wieder zum Läuten zu bringen. Nachdem die Eisenglocke im September durch zwei neue Glocken ersetzt worden war, sollte sie ursprünglich auf dem Schrott landen. „Aber die Schrottpreise sind momentan im Keller“, sagt Ortsbrandmeister Alfred Blume. Die Seelzer Brandbekämpfer haben die historische Glocke kurzerhand bei sich aufgenommen: Auf einem schmalen Schotterplatz neben dem Feuerwehrhaus hat sie vorerst ihren Platz gefunden. Die Eisenglocke ist nicht nur ein Stück Seelzer Geschichte. Viele Bürger verbinden auch eigene Erlebnisse mit dieser Glocke. „Auch ich wurde unter dem Geläut der alten Glocke getauft, konfirmiert und verheiratet“, sagt Blume. Daher ist es dem Feuerwehrmann und seinen Mitstreitern ein besonderes Anliegen, sich für die verrostete Glocke einzusetzen.„Wir wollen dazu beitragen, ein Stück Seelzer Geschichte zu erhalten“, sagt Blume. Die Seelzer Feuerwehr plant, die Glocke vor ihrem Gerätehaus aufzustellen. „Dafür muss dann eine Tanne weichen“, sagt Blume. Geplant ist, die Glocke wieder in Betrieb zu setzen. „Wir haben den Bock und das Geläut. Die Glocke soll wieder klingen“, sagt der Ortsbrandmeister. Nach den Sommerferien soll die Glocke entrostet und neu lackiert werden, damit sie der Witterung standhält. Früher dienten Glocken dazu, die Bevölkerung bei Bränden zu warnen. „Ich denke, so schließt sich der Kreis, und die Glocke ist bei uns gut aufgehoben“, sagt Blume. Die Feuerwehr hofft, das Geläut im Frühjahr den Seelzern im neuen Glanz präsentieren zu können. Auch Pastor Matthias Hoyer lobt den Plan: Die Feuerwehr habe beim Ausbau so tatkräftig geholfen, sagt er. „Die Glocke steht ihnen ja fast zu.“ Rund 85 Jahre lang hing die alte Eisenglocke im Turm der Kirche St. Martin. Sie hatte nach dem Ersten Weltkrieg das für den Kanonenbau eingeschmolzene Geläut aus dem 18. Jahrhundert ersetzt. Weil sie nach Jahrzehnten des Läutens stark rostete und brüchig geworden war, kam sie zum Schluss nicht mehr zum Einsatz und wurde im September 2008 ausgebaut – mit tatkräftiger Hilfe der Feuerwehr. Neben einer 253 Jahre alten mittelgroßen Glocke hängt im Kirchturm nun die rund 500 Kilogramm schwere Martinsglocke und die fast zwei Tonnen schwere Christusglocke. Eigentlich sollte das neue Geläut bereits zum Erntedankfest erklingen. Die Arbeiten verzögerten sich jedoch. Es läutete dann erstmals am 30. November 2008.rah Leine-Zeitung, 22.07.2009 Kamera hilft bei Opfersuche 9000 Euro teures Gerät erleichtert der Ortsfeuerwehr Seelze die Arbeit - Jugendcontainer fertig Von Frank Walter Seelze. Eine neue Wärmebildkamera erleichtert der Ortsfeuerwehr Seelze ab sofort die Arbeit bei ihren Einsätzen. Finanziert wurde das rund 9000 Euro teure Gerät mithilfe von Sponsoren. Es ist die erste Wärmebildkamera der Feuerwehren im Stadtgebiet. Ortsbrandmeister Alfred Blume hatte gleich eine ganze Liste mit Einsatzmöglichkeiten parat, als er das neue Gerät gestern vorstellte. Danach erleichtere die Wärmebildkamera die Suche nach Personen in verqualmten Räumen und in der freien Natur und helfe bei Gefahrguteinsätzen. Zudem könne sie wertvolle Dienste leisten, wenn es darum gehe, letzte Brandnester in Kabelschächten und Zwischendecken zu orten. Bislang mussten sich die freiwilligen Brandbekämpfer für solche Einsätze ähnliche Geräte von der Werkfeuerwehr Honeywell und der Berufsfeuerwehr Hannover leihen. Mitgeführt wird das Gerät im Messwagen, der auch außerhalb des Stadtteils häufig zum Einsatz kommt – so ist die Kamera auch für die anderen Seelzer Ortsfeuerwehren schnell verfügbar. „Die Hälfte der Aktiven der Ortsfeuerwehr ist schon geschult“, sagte Ausbildungsleiter Frank Wollny. Außerdem hat die Jugendfeuerwehr ihr erstes eigenes Domizil fertiggestellt. Ein ehemaliger Baucontainer wurde in mehrmonatiger Eigenleistung zum Umkleide- und Materialcontainer umgestaltet – getrennt in zwei Bereiche für die acht Mädchen und 29 Jungen. Leine-Zeitung, 17.07.2009 Feuerwehr gratuliert Stadtrat Balzer wird 50 und steigt auf Drehleiter Seelze. Damit hatte er nicht gerechnet: Die Seelzer Ortsfeuerwehr bog am Mittwochabend mit Martinshorn und Blaulicht in die Straße in Seelze-Süd ein, in der Karsten Balzer wohnt. Zu seinem 50. Geburtstag besuchten die Feuerwehrleute den Ersten Stadtrat und fuhren ihn in der Drehleiter in luftige Höhen. Die Idee dazu kam von Ortsbrandmeister Alfred Blume. Er habe zu Balzers Geburtstag nicht einfach nur gratulieren wollen, sagte Blume. Nach ein paar kurzen Anrufen hatten sich auch gleich 15 Feuerwehrleute bereit erklärt mitzukommen. „Karsten Balzer ist förderndes Mitglied der Ortsfeuerwehr Seelze und als Erster Stadtrat im Katastrophenfall als Vertretung des Bürgermeisters unser Chef,“ sagte Blume. „Er hat sich um Seelze verdient gemacht, und da dachten wir, das ist ein nette Geste und Überraschung.“ Diese war gelungen: „Ich war total überrascht, aber es war wirklich ein toller Ausblick“, sagte Balzer.hei Leine-Zeitung, 10.07.2009 |
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Juni 2009 Schüler für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert Präventionsprogramm kommt ohne moralischen Zeigefinger aus Lehrreicher Ausflug für Seelzer Zehntklässler: Fast 100 Schüler von Haupt-, Real- und Förderschule haben am Programm „Fit für den Straßenverkehr“ teilgenommen. Polizei, AOK, Verkehrsverbund Hannover (GVH) und die Seelzer Feuerwehr zeigten die Gefahren des Straßenverkehrs auf, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Mit der sogenannten Rauschbrille absolvierten die Jugendlichen einen Parcours, als seien sie betrunken. Die AOK bot Seh-, Hör- und Reaktionstests an, der GVH zeigte einen Film über die Gefahren des Alkoholkonsums. Die Feuerwehr demonstrierte die möglichen Folgen von Alkohol im Straßenverkehr. Die Schüler mussten außerdem mit einer 20 Kilogramm schweren Rettungsschere alte Feuerlöscher zerschneiden – verunglückte Personen aus einem Autowrack zu befreien, dauert noch länger. „Das ist wirklich interessant“, sagte David Urbat. Der 17-Jährige will bald seinen Motorradführerschein machen.uk Leine-Zeitung, 17.06.2009 |
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Mai 2009 Dräger Feuerwehr-Website-Wettbewerb 2009 Website der Ortsfeuerwehr Seelze wird mit 3 Helmen ausgezeichnet Trotz Feueralarm: Einige arbeiten weiter Rathausmitarbeiter ignorieren Sirene – Blume: Training notwendig VON FRANK WALTER SEELZE. Überraschung bei einer Alarmübung der Feuerwehr am Mittwoch im Seelzer Rathaus: Gleich sechs Mitarbeiter haben die Feuersirene ignoriert und sind in ihren Büros geblieben. „Im Ernstfall hätten sie mit ihrem Verhalten nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben der Retter gefährdet“, kritisiert Ortsbrandmeister Alfred Blume. Mittwoch, 11.25 Uhr: Der Hausmeister des Rathauses, als einer von wenigen in die Übungspläne eingeweiht, drückte einen Alarmknopf, löste so die Sirenen aus. Die Ortsfeuerwehr rückte mit einem Dutzend Helfern in drei Fahrzeugen an. Im Ernstfall wären es sogar 50 oder 60 gewesen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, rund 120 befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Rathaus, eilten zu den Ausgängen – allerdings nicht alle: Als die Brandbekämpfer, wie es auch im Ernstfall üblich ist, die Etagen von oben nach unten abgingen, fanden sie noch sechs Angestellte in ihren Büros vor. Teils hätten diese „etwas mürrisch“ auf die Aufforderung der Retter reagiert, sofort das Gebäude zu verlassen, berichtet Blume. Im Ernstfall hätten sie dadurch auch das Leben seiner Kameraden gefährdet. Auch mancher Bürger, der etwas im Rathaus zu erledigen hatte, habe wenig Verständnis für die Notwendigkeit der Übung aufgebracht. Dementsprechend durchwachsen fällt das Fazit des Ortsbrandmeisters aus: „95 Prozent der Rathausmitarbeiter wissen, worum es geht. Die anderen fünf Prozent müssen wir noch überzeugen. In anderen Bereichen haben wir das schon disziplinierter erlebt.“ Blume kündigt an, dass die Stadtmitarbeiter demnächst wieder mal eine Schulung über das Verhalten im Alarmfall erhalten sollen. „Man muss so etwas immer wieder trainieren.“ Leine-Zeitung, 22.05.2009 In Vollschutzanzügen gut ausgesehen Ein Hingucker sind sie immer: Die Feuerwehr Seelze stellte sich auf dem Rangierbahnhof in ihren Vollschutzanzügen zur Schau. Diese werden verwendet, wenn gefährliche Stoffe entsorgt werden müssen. Auch den Löschmittelwagen auf Schienen für Brände auf dem Bahngelände konnten sich die Besucher ansehen. „Der ist ein Novum, den haben wir selbst entwickelt“, erläuterte der Ortsbrandmeister Alfred Blume. rah Leine-Zeitung, 11.05.2009 |
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April 2009 Seelze feiert friedlich am Tag der Arbeit Von Stefanie Heitmüller und Uwe Kreuzer Seelze. Die Feuerwehr Seelze war am schnellsten: Bereits am Donnerstagabend stand der Maibaum im Stadtkern an seinem Platz. Das Technische Hilfswerk half beim Transport. Eine richtige Maifeier gab es ausgerechnet in der Kernstadt allerdings nicht. In fast allen anderen Stadtteilen feierten dagegen Hunderte Besucher. In Dedensen hatten Musik- und Gesangverein gemeinsam mit der Feuerwehr das Maifest organisiert. Sänger und Feuerwehr kümmerten sich um die Bewirtung mit Fischbrötchen, Grillgut und Kuchen, der Musikverein musizierte mit viel Ausdauer. „Die spielen rund vier Stunden, ein richtiger Marathon“, sagte Ortsbrandmeister Rainer Edlich ungläubig. In Letter wird traditionell zweigeteilt gefeiert. Beim Wurstessen der SPD tanzten Dutzende am Donnerstagabend in den Mai. Gestern feierten die Schützen am Nico-Flatau-Platz. Die Band Handmade spielte knackigen Pop-Rock, die Stimmung war prächtig. „Bei uns ist es zwar etwas kleiner, dafür immer zünftig“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Jörg Dreyer. Die Gümmeraner waren wohl noch müde vom Tanz in den Mai. Aber der Frühschoppen am Zollkrug lockte doch einige Gäste an. „Hier ist es lustig und schön“, sagte Anni Haarstrich. Auch der Lohnderin Christine Reinhold gefiel die Atmosphäre: „Wir setzen uns jedes Jahr zum 1. Mai auf das Fahrrad und kommen hierher“, sagte sie. Dabei wurde auch in Lohnde gefeiert. Die Feuerwehr stellte einen neuen Maibaum auf. „Er wurde neu bemalt. Lohnder Vereine und Firmen präsentieren sich erstmals mit eigenen Schildern“, sagte Sigrid Koch vom Musikverein, der das Fest organisiert hatte. Die Musiker unterhielten die Gäste mit schmissiger Blasmusik. Wer Traditionen pflegt, muss auch mal früh aufstehen: Der Feuerwehr-Musikzug Kirchwehren begann um 8 Uhr morgens an der Königseiche mit dem Maiwecken. Seit 50 Jahren ziehen die Musiker durch den Ort und rufen die Kirchwehrener zur Maifeier zusammen. Gestern bewirteten 14 Haushalte das 40-köpfige Orchester um Dirigentin Tanja Taddey. Anschließend gab der Musikzug ein Platzkonzert am Dorfgemeinschaftshaus. Der Tuspo Almhorst konnte mit dem Denkmalsplatz wuchern, die Gäste genossen die Atmosphäre in der Ortsmitte. Neben Grillgut setzten die Sportler auf Handgemachtes: Die Frauenturngruppe verkaufte Dutzende feine Kuchen. n?Die Feiern blieben friedlich. Vier extra eingesetzte Polizisten kontrollierten auch die Einhaltung der Jugendschutzgesetze. Die Bilanz soll nächste Woche vorliegen. Leine-Zeitung, 02.05.2009 Ortsfeuerwehr Seelze macht 14. Platz bei Feuerwehrmarsch Feuerwehr Seelze macht Sieg unter sich aus Beim 2. Feuerwehrmarsch der Freiwilligen Feuerwehr Vinnhorst "Rund um Vinnhorst" absolvierten 40 Gruppen / Staffeln (28 Aktive und 12 Jugendfeuerwehren) aus dem Stadtgebiet und Region Hannover, Hamburg und Minden am 26.04.2009 eine Marschroute von ca. 10km Länge. Bei sommerlichen Temperaturen war voller Körpereinsatz an 9 Stationen von den Teilnehmern gefordert. Nicht nur feuerwehrtechnische Aufgaben wie einen Löschangriff simulieren waren den Teilnehmern als Aufgabe gestellt. An Stationen von anderen Hilfsorganisationen mussten beim THW aus einem einsturzgefährdeten Gebäude (als LKW simuliert) eine Person gerettet werden, die Johanniter prüften theoretisches und praktisches Wissen zum Thema 1. Hilfe einer verunfallten Person. Kraft und Zusammenarbeit war bei der Station der DLRG gefragt, wo ein See mit einem Schlauchboot mittels Seil überwunden werden musste. Weitere Aufgaben waren unter anderem 4er Skilaufen und "Spaß Fahrrad fahren". Die Sieg entscheidende Aufgabe nach dem ca. 5 - 7 stündigen Marsch war im Ziel das Ziehen eines 17,5 Tonnen schweren LKW´s, welches der Freiwilligen Feuerwehr Almhorst den ersten Platz bescherte. Die Kameraden aus Lohnde belegten Punktgleich, aber ein Augenzwinkern langsamer beim LKW ziehen, den 2. Platz sowie Ortsfeuerwehr Gümmer den 3. Platz. Hartmut Krüger Feuerwehr stellt Maibäume auf Letter/Seelze. Die Ortsfeuerwehren in Letter und Seelze stellen die Maibäume auf. Den Auftakt machen die Seelzer, die den Baumstamm am Donnerstag, 30. April, gegen 17 Uhr auf dem Bürgersteig zwischen Sparkasse und Rathaus in die Senkrechte hieven. Ortsrat und Feuerwehr Letter laden für Sonnabend, 2. Mai, 15 Uhr, zum Aufstellen des neuen Maibaumes vor dem Alten Rathaus ein. Das alte Exemplar war morsch geworden. Ab 16 Uhr spielt der Fanfarenzug Alt-Linden. Es gibt Speisen und Getränke.wal Leine-Zeitung, 28.04.2009 Graugänse und Mauersegler: Seelze wird zur vogelfreundlichen Stadt Seelze. Die Stadt Seelze wird immer vogelfreundlicher: Nachdem der Naturschutzbund (Nabu) Anfang April acht künstliche Schwalbennester an der Bremer Straße aufgehängt hatte, kümmerten sich die Naturschützer gestern um die Mauersegler. Mithilfe der Ortsfeuerwehr Seelze befestigte der Nabu vier Nistkästen an der Ostfassade der Regenbogenschule, in denen sich die Tiere ansiedeln sollen. Sie fänden sonst kaum noch Plätze für sich, sagte Paul Exner vom Nabu. Drei der vier Kästen hat Nabu-Mitglied Ralf Hilgerloh selbst gebaut. Seine Frau Marita Hilgerloh ist Rektorin der Grundschule. So kam das Projekt zustande. Da Mauersegler ortsgebunden sind, könnten sie jedes Jahr wieder nach Seelze kommen. Erfreut zeigte sich Exner auch über die Graugänse, die sich derzeit an der Bundesstraße 441 neben dem Gewerbegebiet Seelze-Süd aufhalten. „Dass sie brüten, das gab es da noch nie“, sagte Exner.rah Leine-Zeitung, 24.04.2009 Die Frechdachse genießen den Ausblick Zwei Kindergartengruppen besuchen die Feuerwache in Seelze Seelze. Der Ausblick war toll, aber angesichts der ungewohnten Höhe wurden die kleinen Frechdachse ganz ruhig: Zwei Gruppen aus dem Kindergarten Lindenstraße haben gestern die Feuerwache in Seelze besucht. Höhepunkt für die Gruppe der Frechdachse und die der Glühwürmchen war die Fahrt mit der Drehleiter in luftige Höhen. Für die Ortsfeuerwehr war der Besuch der Kinder Familiensache: Ortsbrandmeister Alfred Blume erläuterte unter anderem, wie man einen Notruf absetzt. „Die Telefonnummer 112 kennt ihr ja alle schon“, sagte er beeindruckt. Sein Sohn, der Jugendwart Dennis Blume, sowie seine Tochter Annika, ebenfalls aktives Mitglied, unterstützten ihren Vater bei den praktischen Vorführungen. Dabei konnten die Nachwuchsbrandbekämpfer selbst mit einem Schlauch herumspritzen. Zur Fahrt mit der Drehleiter ließen sich die Kinder nicht lange bitten. „Wer will noch?“, fragte Annika Blume in die Runde. „Ich!!!“, riefen ein Dutzend Kinder im Chor. In 15 Metern Höhe und bei recht frischem Wind klammerten sich die Frechdachse dann aber doch lieber fest an den Korb und genossen schweigend, aber mit strahlenden Augen den Blick über Seelze.wal Leine-Zeitung, 23.04.2009 Feuerwehrleute helfen nicht bei Gartenarbeit Stadtbrandmeister Jürgen Rosummek wirbt um Verständnis dafür, dass sich die Seelzer Ortsfeuerwehren nicht als Gärtner oder Landschaftsbauer betätigen können. Gerade jetzt, kurz vor den Osterfeuern, gebe es regelmäßig Anfragen von Einwohnern, ob die Feuerwehrleute mit ihren Motorsägen nicht kurzfristig einen Baum im Garten fällen könnten. Der Grünschnitt könne dann beim Osterfeuer verbrannt werden. „Die Feuerwehren organisieren zwar vielerorts die Brauchtumsfeuer, aber wir sind keine Landschaftsbauer“, sagt Rosummek. Die Feuerwehr habe nicht vor, in Konkurrenz zu gewerblichen Anbietern zu treten. Mehrere Fachbetriebe aus dem Stadtgebiet hätten darauf hingewiesen, dass sie derartige Konkurrenz nicht dulden könnten. „Ich sehe das ganz genauso. Wir kommen sonst in Teufels Küche“, sagt Rosummek. wal Leine-Zeitung, 07.04.2009 |
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März 2009 Viele helfen in den Dörfern Stadtweiter Frühjahrsputz: In den zwei größten Stadtteilen ist die Resonanz gering Von Uwe Kreuzer Seelze. Eine Stadt macht sauber: Nicht überall war die Resonanz auf die Aktion Frühjahrsputz groß. Almhorsts Ortsbürgermeister Klaus-Peter Scholz freute sich über zwei Dutzend Helfer. Die fanden kaum Müll im Ort, also zogen einige Gruppen in die Feldmark. Miroslav Brinkmann, Georg Kapitza und Dietrich Schäfer waren an der Almhorster Straße unterwegs. Schon nach einer Stunde hatten sie drei Müllsäcke gefüllt. Im Ortskern konnten sich die Helfer darauf konzentrieren, Stiefmütterchen zu pflanzen und den Spielplatz am Hopfenbruch auf die Sommersaison vorzubereiten. Auch in Döteberg war kaum Müll zu finden. 30 Freiwillige putzten das Dorfgemeinschaftshaus, einige Helfer gestalteten das Blumenbeet davor neu. Andere reinigten die Obentraut-Kapelle. In den größten Stadtteilen Seelze und Letter war die Resonanz gering. Seelzes Ortsbürgermeister Walter Mill konnte immerhin auf die Feuerwehr zählen, so reinigten zwei Dutzend Helfer den Bürgerpark. Verwaltungsmitarbeiter säuberten das Rathausgelände. In Letter kamen nur acht Helfer zusammen. „Wir müssen künftig die Vereine anschreiben“, sagte Ortsbürgermeister Hubertus Gärtner. Zehn Freiwillige säuberten in Harenberg Grünflächen, die Feuerwehr half ebenfalls. „Hier wird nicht viel weggeworfen“, sagte CDU-Politiker Willi Lindhorst. „Aber es gibt viel Dreck, weil die Kehrmaschine nicht überall hinkommt.“ Die Ortsbürgermeister in Kirchwehren, Velber und Lohnde konnten jeweils etwa zwei Dutzend Helfer begrüßen. „Bei uns läuft das gut“, sagte Jens Seegers aus Kirchwehren. Leine-Zeitung, 23.03.2009 Dritter Platz für Seelze Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Seelze hat bei den 15. Deutschen Skimeisterschaften der Feuerwehren in St. Andreasberg im Oberharz einen bemerkenswerten dritten Platz erreicht. In der alpinen Kategorie, die als Riesenslalom ausgetragen wurde, mussten André Rosinski aus Seelze sowie Dominik Stürzekarn und Frank Scharenberg aus Velber nur den Teams aus Partenkirchen und Haselbach den Vortritt lassen. Dominik Stürzekarn errang in der Altersklasse Jugend sogar einen hervorragenden zweiten Platz. Insgesamt waren 45 Feuerwehren aus ganz Deutschland sowie Belgien, Polen und Tschechien gemeldet. In Ihren einzelnen Altersklassen waren die drei die besten norddeutschen Starter. Warme Temperaturen und einsetzender Regen führten im Verlauf des Freitags zu zunehmend schwierigen Bedingungen. Umschau, 04.03.2009 Seelzer Ortsfeuerwehr beteiligt sich an Jubiläumsfeier des Bahnhofs Die Ortsfeuerwehr Seelze beteiligt sich am Jubiläum des Rangierbahnhofs: „Wir zeigen, wie wir dort für Sicherheit sorgen“, sagte Ortsbrandmeister Alfred Blume bei der Hauptversammlung am Sonnabend. Er blickte auf Einsätze und Übungen zurück, 2008 wurden 23?500 Dienststunden abgeleistet. Norman Riedel, Ursula Krüger und Lars Kiene wurden befördert. Blume ehrte Horst Natho sowie Renate und Heinz Zingel für ehrenamtliches Engagement, Rolf Knust für 40 und Ingo Steinmeyer für 25 Jahre aktiven Dienst. Die Fördermitglieder Erwin Aberfeld und Dieter Weisbach unterstützen die Feuerwehr seit 25 Jahren. n Lathwehren: Bei der Feuerwehr stand die Planung für den 75. Geburtstag im Mai im Fokus. 32 Aktive haben 2008 exakt 1045 Dienststunden abgeleistet. Ortsbrandmeister Rolf Hennies erinnerte an den Unfall im Juni, bei dem zwei Menschen starben.hei/uk Leine-Zeitung, 02.03.2009 Üben für die große Prüfung Von Stefanie Heitmüller Harenberg. Langsam wird es ernst für Marina Schmidt und Thorsten Schob. Für sie und 17 andere angehende Feuerwehrleute rückt die Abschlussprüfung der Truppmannausbildung immer näher. Am nächsten Wochenende müssen sie ihr Können beweisen, am Sonnabend konnten sie noch einmal üben. Der Umgang mit Leitern und Schläuchen sowie die Verkehrssicherung standen auf dem Lehrplan. Die Anwärter bekamen an drei Stationen letzte Instruktionen für die Prüfung. Den am Wochenende geübten Löschangriff müssen sie dann ebenso beherrschen wie das Absichern einer Einsatzstelle und das fachgerechte Aufstellen einer Leiter. Schmidt blickt der Prüfung gelassen entgegen: „Vieles kenne ich aus der Jugendfeuerwehr. Das macht es einfacher“, sagte sie. Diesen Vorteil hat Schob als Quereinsteiger nicht. Er zeigt Respekt vor dem 200 Aufgaben starken Fragenkatalog: „Das ist viel Stoff. Man muss sich wirklich ransetzen und lernen“, sagte er. Aber ich bin da ganz zuversichtlich.“ Ausbilder Thomas Ruhkopf sieht den Quereinstieg nicht als Nachteil an. Er ist sich sicher, dass alle Kandidaten die theoretische und praktische Prüfung bestehen. Auch die angehenden Feuerwehrleute fühlen sich von Stadtausbildungsleiter Frank Wollny und seinen neun Ausbildern aus den Ortsfeuerwehren gut angelernt: „Wir schaffen das schon“, sagte Simon Walesch von der Ortsfeuerwehr Lohnde. Leine-Zeitung, 02.03.2009 |
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Februar 2009 Hinweiskasten beschädigt Unbekannte haben am helllichten Tag die Glasscheibe des Hinweiskastens der Ortsfeuerwehr Seelze an der Wunstorfer Straße 2 zerschlagen. Die Tat ereignete sich laut Polizei am Sonnabend zwischen 11.45 und 15.50 Uhr. „Der Kasten hängt da schon gefühlt 100 Jahre“, sagt Ortsbrandmeister Alfred Blume und ärgert sich über die sinnlose Zerstörung. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Telefon (0?51?37) 82?70 im Kommissariat zu melden.wal Leine-Zeitung, 09.02.2009 Angehende Feuerwehrleute üben Umgang mit Schlauch und Spreizer Schläuche verlegen, Einsatzstellen ausleuchten und Verletzte aus Fahrzeugen retten – Feuerwehrleute müssen viel beherrschen. Am Wochenende zeigten 16 Teilnehmer beim letzten Ausbildungsabschnitt, was sie in den vergangenen zwei Jahren gelernt haben. Bei einer Übung im Gewerbegebiet Lohnde hatten die angehenden Brandbekämpfer die Aufgabe, eine Wasserförderung über eine lange Wegstrecke herzustellen. Dabei verlegte eine Einheit ausgehend vom Zweigkanal eine 400 Meter lange Wasserversorgung zu der fiktiven Einsatzstelle. Ein anderer Teil der Gruppe übernahm den Part der Brandbekämpfung mit Wasser und Schaum. Auf dem Hof der Feuerwache Seelze trainierten die Anwärter aus dem Stadtgebiet technische Hilfeleistungen. Dabei wurde der Umgang mit Rettungsschere, Spreizer und Sprungbrett geübt. Auch die patientengerechte Rettung, der Umgang mit Krankentragen und das Heben von Lasten standen auf dem Lehrplan. Nach bestandener Prüfung am 7. März dürfen sich die Absolventen dann Feuerwehrmann beziehungsweise Feuerwehrfrau nennen.hei Leine-Zeitung, 09.02.2009 Sechs Frauen nehmen an Lehrgang teil Mit 19 Teilnehmern hat am Dienstagabend in Letter die diesjährige Ausbildung der Seelzer Feuerwehrfrauen und -männer begonnen. Die sogenannte Truppmannausbildung sieht zunächst theoretische Seminare vor. In etwa einer Woche beginnt der praktische Teil: Die Anwärter für den aktiven Dienst in den Ortsfeuerwehren lernen dann unter anderem das Abseilen, mit langen Leitern umzugehen und die verschiedenen Rollen bei einem Einsatz auszufüllen. Unter den Teilnehmern sind sechs Frauen, sechs Quereinsteiger und vier Mitglieder der Werkfeuerwehr des Chemieunternehmens Honeywell.rah Leine-Zeitung, 05.02.2009 Nachwuchs der Feuerwehr drückt die Schulbank Truppmannausbildung beginnt in Seelze von Ralf Heußinger Seelze. Thorsten Schob könnte eigentlich schon längst Feuerwehrmann sein. „Ich hatte mich einmal bei der Berufsfeuerwehr in Hannover beworben“, sagt der Gümmeraner. Daraus ist nichts geworden, doch jetzt, mit 41 Jahren, nimmt Schob einen neuen Anlauf. Er ist einer von 19 Teilnehmern der Truppmannausbildung in Seelze und lernt bis Anfang März den Umgang mit Leitern, Schläuchen und Seilen. Auch Marina Schmidt aus Lathwehren saß am Dienstagabend im Chemiesaal des Georg-Büchner-Gymnasiums, wo der Lehrgang mit Funkbelehrung und Notfallseelsorge begann. Während Schob mit 41 Jahren als Quereinsteiger gilt, geht die 16-jährige Schülerin den üblichen Weg. Als Zehnjährige wurde sie Mitglied in der Jugendfeuerwehr, jetzt kann sie in den aktiven Dienst wechseln. „Ich habe Spaß daran“, sagte sie. Acht weitere Mitglieder aus den Jugendfeuerwehren der Stadt Seelze machen es wie Schmidt. Schob dagegen ist erst im vergangenen Sommer der Feuerwehr beigetreten – ein Zufall. „Ich bin in das Haus des Ortsbrandmeisters von Gümmer eingezogen“, berichtete er. Dieser habe ihm die Feuerwehr nähergebracht. Bald sei klar gewesen: Das passt, das ist ein guter Haufen, sagte Schob. Der Lehrplan für Schob, Schmidt und die anderen Anwärter ist voll und eng. Heute wird die Ausbildung fortgesetzt. Technische Hilfeleistung und Gefahren an der Einsatzstelle stehen auf dem Lehrplan. Fast jeden zweiten Tag müssen die künftigen Feuerwehrfrauen und -männer zu theoretischen oder praktischen Übungen anrücken. Höhenangst dürfen sie nicht haben, denn Abseilen und auf Leitern zu steigen gehört dazu. Aber das ist kein Problem für Schob: „Ich bin Dachdecker“, sagte er. Auch Schmidt hat eher andere Sorgen: „Das frühe Aufstehen“, sagte sie. Die Übungen an den Sonntagen beginnen nämlich schon um 8 Uhr. Leine-Zeitung, 05.02.2009 Vereine erhalten Spenden aus dem Gewinnsparen Die Volksbank gibt 9750 Euro für Soziales, Kultur und Sport Die Hannoversche Volksbank unterstützt 13 Vereine aus Seelze, Garbsen und Wunstorf mit 9750 Euro. Gestern übergaben die Filialdirektoren Roswitha Pfau aus Seelze und Thomas Scholz aus Garbsen Vertretern der Vereine aus den Bereichen Sport, Kultur und Soziales die Schecks. Der DRK-Kindergarten in Seelze und die Lohnder Pfadfinder freuten sich über jeweils 1000 Euro. Der Förderverein Die Qualle aus Letter erhielt 1000 Euro für ein Beatmungsgerät. Die Ortsfeuerwehr Seelze nahm 1500 Euro entgegen. Die Arbeit des DRK Dedensen wird mit 300 Euro unterstützt. Je 450 Euro erhielten die Jugendfeuerwehren aus Luthe und Garbsen sowie die Feuerwehr Horst. 1000 Euro gingen an die Kleinkunstbühne Horster Harlekin. Der Förderverein der Grundschule Osterwald und das Varieté Träumer, Tänzer und Artisten erhielten je 800 Euro, der Förderkreis Leselust in Garbsen und der Förderverein der Realschule Berenbostel je 500 Euro. Das Geld stammt aus den sogenannten Reinerlösen des Gewinnsparens. Die Volksbank verteilt das Geld regelmäßig an soziale und kulturelle Organisationen.rah Leine-Zeitung, 04.02.2009 Bild und Bericht (Frank Walter) |
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Januar 2009 Vorführung eines WLF's Vor dem Dienst am 23.01.2009 wird ab 18 Uhr ein WLF auf Basis Scania vorgestellt. Interessierte Kameraden sind eingeladen sich diese Vorführung anzuschauen. | |||
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DRK-Mitglieder besuchen die Seelzer Ortsfeuerwehr und lernen viel Einsatzfahrzeuge, Wasserschläuche und ein Vortrag des Ortsbrandmeisters: Zwei Dutzend DRK-Mitglieder haben sich gestern bei der Seelzer Ortsfeuerwehr über deren Arbeit informiert. Die Gruppe lernte viel. Ortsbrandmeister Alfred Blume berichtete von den unterschiedlichen Einsätzen und lieferte so Beispiele, die den Senioren die Notwendigkeit von Brandprävention deutlich machten. „Brandmelder sollte es in jedem Haus geben“, sagte Blume. Die DRK-Vorsitzende Gabriele Kallus sagte: „Es ist wichtig, dass wir über Brandschutz Bescheid wissen.“ Ehrensache: Feuerwehrleute chauffierten die Senioren nach Hause.uk Leine-Zeitung, 21.01.2009 DIE FEUERWEHR RÄT Bewahren Sie immer die Ruhe Wohnungsbrände setzen Bewohner einer extremen Situation aus, das jüngste Beispiel am Haberkamp ist Beleg dafür. Zugführer Ulf Kreinacker gibt Tipps: n?Bei Feuer immer die Notrufnummer 112 wählen, alles andere kostet wertvolle Zeit. n?Ruhe bewahren und dem Disponenten in der Rettungsleitstelle klar verständlich mitteilen, wer anruft, wo der Notfall vorliegt und was passiert ist – die drei W?s im Kopf zu haben, kann ebenfalls Zeit sparen und Missverständnisse vermeiden helfen. Nach dem Notruf nicht auflegen, falls die Leitstelle Rückfragen hat. n?Um Katastrophen vorzubeugen, Rauchmelder unter der Decke anbringen. Idealer Platz sei dafür der Flur, am besten in der Nähe des Schlafzimmers. n Schaumfeuerlöscher sollten gut erreichbar sein, abseits möglicher Brandherde wie Fernsehgeräten, Herden und Heizungen. Denn wenn der Heizkessel brennt, wird der Löscher daneben unerreichbar.lz HAZ, 16.01.2009 Eispanzer verdeckt Hydranten Ortsbrandmeister: Bitte freiräumen Von Frank Walter Seelze. Hunderte Unterflurhydranten stellen in Seelze die Versorgung mit Löschwasser sicher. Doch derzeit sind die meisten Metallkappen im Gehweg von einem zentimeterdicken Eispanzer bedeckt. „Wenn wir die Hydranten im Brandfall erst suchen und freihacken müssen, vergehen wert- volle Minuten“, warnt Ortsbrandmeister Alfred Blume. Er bittet alle Grundstückseigentümer, aber auch den städtischen Winterdienst und private Räumdienste, beim Räumen der Fußwege besonderes Augenmerk auf die Hydranten zu legen. „So richtig verantwortlich fühlt sich leider niemand dafür.“ Die Position der Unterflurhydranten ist auf weißen Schildern mit rotem Rand abzulesen, wie sie an zahlreichen Zäunen und Mauern zu finden sind. Dort ist angegeben, in welcher Entfernung und in welcher Richtung die ovalen Metalldeckel im Pflaster liegen. Die Ortsfeuerwehren haben im Spätherbst bereits Folienstücke zwischen Deckel und Umrandung gelegt, damit die Metalldeckel nicht festfrieren. „Wir können die Deckel aber nicht auch noch immer wieder von Eis und Schnee befreien“, sagt Blume und bittet deshalb die Einwohner um Unterstützung. „Die Bürger haben ja auch ein Eigeninteresse, dass wir im Brandfall schnell helfen können.“ Leine-Zeitung, 08.01.2009 |
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Dezember 2008 Wir sagen Danke ![]() |
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28. November 2008 Festlicher Kranz soll Seelze künftig jedes Jahr beleuchten Feuerwehr hat mit Sponsorenhilfe Weihnachtsschmuck erstellt Er hat einen Durchmesser von vier Metern und hängt rund 3,80 Meter hoch: Ein neuer Adventskranz ziert seit Freitagabend den Stadtkern von Seelze. Die Ortsfeuerwehr Seelze hat den festlichen Kranz zusammengebaut und an der Stelle, an der sonst der Maibaum steht, aufgestellt. Wenn es dunkel wird, leuchten vier Kerzen von dem Kranz, der an einer rund fünf Meter hohen, roten Stange hängt. „Die Idee kam aus der Feuerwehr“, sagte Ortsbrandmeister Alfred Blume. „Mit unserem echten Weihnachtsbaum waren wir nie richtig glücklich.“ Also beschloss die Feuerwehr, einen künstlichen Adventsschmuck herzustellen. Mit der Kreissparkasse, der Volksbank, der Gemeinschaft für Handel und Gewerbe (HGS) und dem Ortsrat fand man Sponsoren, die sich die Materialkosten von rund 3500 Euro aufteilten. Auch in den nächsten Jahren soll der Kranz an der Stelle hängen.rah Leine-Zeitung, 01.12.2008 |
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19. November 2008 Unternehmen spendet der Ortsfeuerwehr 3500 Euro Die Seelzer Feuerwehr freut sich über 3500 Euro. Honeywell-Chef Peter Degenkolb übergab die Spende gestern an Ortsbrandmeister Alfred Blume. Die Feuerwehr will von dem Geld Brandschutzkleidung kaufen und die Fahrausbildung junger Mitglieder unterstützen. „Einen Teil der Führerscheingebühren zahlt die Stadt“, erläuterte Blume. „Aber wir versuchen auch, etwas zuzuschießen.“ Die Feuerwehren beklagen immer wieder die hohen Kosten, die den freiwilligen Mitgliedern entstehen, wenn sie die Fahrerlaubnis für die Einsatzfahrzeuge erwerben. Degenkolb freute sich, der Feuerwehr helfen zu können: „Wir pflegen eine ganz enge Verbindung, das ist uns wichtig.“ Er versprach, das Unternehmen werde auch 2009 Geld spenden.uk Leine-Zeitung, 19.11.2008 |
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01. November 2008 Am 01.11.2008 wurden in Seelze die Hydranten Winterfest gemacht. |
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31. Oktober 2008 Halbjahresversammlung 2008 Am 31.10.2008 fand um 19:00 Uhr die diesjährige Halbjahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Seelze in der Feuerwache Mühlenstraße 4A zu Seelze statt. Befördert wurden Jana Hiller (Feuerwehrfrau), Timo Lorenz (Feuerwehrmann), Michael Wehbeh (Feuerwehrmann), Wiebke Blume (Oberfeuerwehrfrau), Dennis Müller (Oberfeuerwehrmann). Bei den durchgeführten Wahlen wurden Peter Blume (1. Zugführer), Dennis Blume (Jugendwart), Marcus Weber (stellv. Jugendwart), Olaf Grone, Fabian Skubgich, Christian Hinrichsen, Viktor Hoffmann (Gerätewarte), Dieter Wollny und Norbert Steinmeyer (Festausschuss), Eric Hinze (Beisitzer), sowie die taktischen Führer Carsten Nordsieck und Bernd Hiller in Ihrem Amt bestätigt. Neu ins Kommando wurden Ursula Krüger (Kassiererin und Schriftführerin), Sven Kiene (Beisitzer), Annika Blume (Festausschuss), Uwe Zimmermann (Sicherheitsbeauftragter) und Kai Zerbe (stellv. Sicherheitsbeauftragter) gewählt. Die Ortsfeuerwehr Seelze leistet 10?156 Stunden Dienst 80 Einsätze - Bilanz und Wahlen in der Halbjahresversammlung Von Uwe Kreuzer Seelze. Die Seelzer Ortsfeuerwehr hat am Freitagabend im wahren Sinne alle Hände voll zu tun gehabt. Allerdings mussten die Feuerwehrleute nicht zu einem Einsatz ausrücken, sondern fleißig Hände heben: In der Halbjahresversammlung standen Wahlen an. Ortsbrandmeister Alfred Blume konnte sich ganz auf sein Amt als Sitzungsleiter beschränken, sein Amt stand nicht zur Wahl. Ein wichtiges Amt allerdings wurde neu vergeben: Uwe Zimmermann ist jetzt Sicherheitsbeauftragter der Ortsfeuerwehr. Bei 80 Einsätzen, die im vergangenen halben Jahr zu absolvieren war, kann Zimmermann mit viel Arbeit rechnen. Erster Zugführer bleibt Peter Blume, Jugendwart Dennis Blume. Als Taktische Einsatzleitung bestätigten die Feuerwehrleute Carsten Nordsieck und Bernd Hiller im Amt. Außerdem wählte die Versammlung den Festausschuss, Beisitzer für den Vorstand, Gerätewarte und Kassierer. Ortsbrandmeister Blume konnte etliche Beförderungen aussprechen. Gute Stimmung auch beim Rückblick auf die vergangenen Monate: Die Feuerwehrleute bewiesen bei 17 Brandeinsätzen gute Nerven und Professionalität. Auch die restlichen Einsätze, von der Tierrettung bis zur Bergung eines gestohlenen Lastwagens aus dem Kanal, meisterte die Ortsfeuerwehr ohne Probleme. Mit Übungen und Fortbildung kamen so 10?156 Arbeitsstunden im Halbjahr zusammen. Leine-Zeitung, 03.11.2008 |
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23. Oktober 2008 Am 23.10. wurde als Ersatz für unser altes Sprungpolster ein neues Sprungpolster SP 16 geliefert! |
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