Jugendfeuerwehr Seelze |
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| Orientierungsmarsch fördert Teamwork Jugendfeuerwehren in Dedensen zu Gast Von Uwe Kreuzer Dedensen. Nähen, Äpfel schälen, Bundesländern ihre Hauptstädte zuordnen – mit dem Einsatzalltag eines Feuerwehrmanns hat das auf den ersten Blick nicht viel zu tun. Aber der Orientierungsmarsch, den die Dedenser Jugendfeuerwehr gestern für andere Jugendgruppen aus der Region anbot, schulte die Nachwuchskräfte auf eigene Weise. Beim Annähen von Knöpfen ging es um Akribie. Beim Weiterreichen von Erbsen, die in fest auf Feuerwehrhelmen montierten Bechern lagen, mussten sich die Jugendlichen auf ihren Nebenmann verlassen können. Ein Wissensquiz schulte Konzentration und Gedächtnis – alles Fähigkeiten, die Nachwuchsbrandbekämpfer auch im Ernstfall brauchen. Vor allem die Fähigkeit zur Teamarbeit stand im Vordergrund. Beim Zielspritzen mit einer Kübelspritze, die erst noch befüllt werden musste, holten die Gruppen die meisten Punkte, die vorher die Aufgaben am besten verteilt hatten. Auch bei der Ersten Hilfe und anderen Stationen waren genaue Absprachen von Nutzen. Bei Aufgaben wie dem Schlauchkegeln etwa kam schließlich auch das zum Einsatz, was die Jugendlichen in ihren Übungsstunden lernen. 19 Mannschaften waren angetreten, mehr als 100 Kinder und Jugendliche waren am Start. Gümmer gewann vor Klein Heidorn und Fuhrberg 1. Die Dedenser Jugendfeuerwehr selbst stellte kein Team. „Die haben alle an den Stationen mitgeholfen“, sagte Jugendwartin Bettina Hampe. „Genau wie viele Eltern und aktive Feuerwehrleute. Ohne sie hätten wir das nicht machen können.“ Leine-Zeitung, 05.09.2011 Ein neuer Stadtteil in Leichtbauweise Bis Sonnabend leben 1184 Jugendliche im Zeltlager der Regionsfeuerwehr – und hoffen auf ruhiges Wetter von Susanne Döpke und Dirk von Werder Neustadt. Niemand wird ihn gehen wollen, doch der Weg zur Krankenstation ist einer der wichtigsten in der Zeltstadt vor den Toren Neustadts: 1184 Jugendliche leben dort seit Sonnabend – für eine Woche. Und für einen Jungen war der Weg zu den Sanitätern schon gleichbedeutend mit dem Ende des Aufenthalts: Er brach sich beim Ballspiel einen Unterarmknochen. „Ansonsten haben wir hier bisher nur Insektenstiche zu behandeln“, sagt Uwe Münkel, der die Krankenstation im Musikpavillon der KGS betreut. Fast 1200 junge Leute – da darf es an nichts fehlen, zumal sie in Bauten in Leichtbauweise untergebracht sind. Und entsprechend auf gutes Wetter hoffen. Doch, liebe Eltern, keine Sorge: Auch für Gewitter ist vorgesorgt. Dann stehen kurzfristig Sporthalle und Räume des Schulzentrums an der Leinstraße zur Verfügung. Neustadt hat sich bewährt: Die Lage der Zeltstadt ist optimal, die Organisation klappt wie am Schnürchen. Daher hat die Feuerwehr vom Rübenberge bereits zum zweiten Mal in Folge den Zuschlag erhalten, ist nach 2007 erneut Ausrichter des Zeltlagers. Einer der Höhepunkte ist der offizielle Besuchertag für Eltern und Angehörige morgen ab 18 Uhr. Leine-Zeitung, 12.07.2011 Schnitzel, Sauce und Kakao: Da wird was bewegt Das Leben im Zeltlager ist für viele eine Herausforderung Das stelle man sich nicht zu einfach vor: Organisationsleitung und Helfer im Zeltlager, überwiegend Mitglieder der aktiven Feuerwehren, stehen vor vielfachen Herausforderungen. Ein Blick auf den Plan von Sonntag: 2500 Brötchen galt es zu besorgen, 1800 Portionen Schoko- Creme, 1800 Portionen Marmelade sowie 240 Liter Milch. Die Milch wurde zur Hälfte sogleich mit Kakaopulver aufgerührt. Mittags wurden herangeschafft, verarbeitet und verteilt: 1300 Schnitzel, 110 Kilogramm Gemüse, 80 Kilogramm Kartoffeln und 50 Liter Sauce. Ein Tag im Zeltlager beginnt für die Jugendlichen mit dem Wecken um 7 Uhr (für manche Betreuer schon ein Stündchen früher), und er endet um 22.30 Uhr – dann ist offizielle Nachtruhe. „Urlaub geht anders“, sagen einige Helfer. Doch sie sind gern dabei. vw Leine-Zeitung, 12.07.2011 Moordorf und Hachland liegen an der KGS – im Feuerwehrzeltlager Neustadt. Stangen stecken, Planen ziehen und Proviant heranschaffen, heißt es für rund 1200 Jugendliche aus der Region Hannover. Sie verbringen ab heute eine Woche im Regionszeltlager der Jugendfeuerwehr, auf Freiflächen an der Kooperativen Gesamtschule (KGS). Das Lager ist in die Städte Großmoor, Moordorf und Hachland aufgeteilt, über die jeweils ein Bürgermeister wacht. Henning Schünhof ist in Großmoor Chef, Manfred Mötje schaut in Moordorf nach dem Rechten und Sven Rump steht den jungen Brandbekämpfern aus dem Hachland mit Rat, Tat und auch mal einem Pflaster zur Seite.sd Leine-Zeitung, 09.07.2011 Punktabzug fürs Fluchen im Wettkampf Feuerwehrnachwuchs zeigt sein Können VON HANNAH SYNYCIA PATTENSEN. Ein Feuer hätte gestern auf dem Pattenser Sportplatz keine Chance gehabt: Denn 37 Jugendfeuerwehren aus der Region traten an, um im Regionswettbewerb ihre Fähigkeiten zu zeigen. Die zehn- bis achtzehnjährigen Teilnehmer mussten in Teams mit neun Personen einen Hindernislauf und einen Löschangriff absolvieren. Der Löschangriff simulierte dabei eine reale Einsatzsituation, bei der die Jugendlichen über Hindernisse hinweg in sechs Minuten einen Wasserschlauch legen mussten. Der Lauf forderte Schnelligkeit und Konzentration. „Hinter den Übungen steckt natürlich ein tieferer Sinn. Sie sollen die Jugendlichen auf eine Tätigkeit bei der Feuerwehr vorbereiten“, sagte der stellvertretende Regionsjugendfeuerwehrwart Daniel Imhof. Die Übungen wurden von insgesamt 32 Wertungsrichtern überwacht. Die Bewertung war in einem Regelkatalog genau vorgegeben. Wichtig war der Gesamtauftritt, sodass für Fluchen schon mal Punkte abgezogen wurden. Doppelt erfolgreich war die Jugendfeuerwehr aus Nöpke: Die zwei angetretenen Mannschaften belegten die Plätze eins und drei. Der zweite Platz ging nach Klein Heidorn. Für den Bezirksentscheid im Juni sind die ersten VU Teams qualifiziert. Sie treten in Isernhagen gegen die Mannschaften der umliegenden Landkreise an. Leine-Zeitung, 23.05.2011 Platzierungen und Bilder auf myHeimat.de 30 Jahre Feuerwehrnachwuchs: Jugendliche wetteifern in Almhorst Almhorst. Hoch hinaus ist es für die Mitglieder von sechs Jugendfeuerwehren am Sonnabend in Almhorst gegangen: beim Kistenstapeln, gut gesichert mit einem Seil. Schließlich wurde gestapelt bis zum Umfallen. Die Übung bildete den Abschluss und im wahrsten Sinne den Höhepunkt eines kleinen Wettbewerbs. Die örtliche Jugendfeuerwehr feierte damit ihr 30-jähriges Bestehen. Aktuell gehören sieben Jungen und sechs Mädchen von zehn bis 15 Jahren zur Gruppe. „Über Verstärkung würden wir uns sehr freuen“, sagte Ortsbrandmeister Christian Kielhorn. Almhorst sei allerdings noch recht gut aufgestellt, andere Feuerwehren hätten größere Nachwuchssorgen. Um den Nachwuchs früher zu binden, wird über die Gründung einer Kinderfeuerwehr nachgedacht. Der Orientierungsmarsch führte die Jugendfeuerwehren aus Almhorst, Dedensen, Gümmer, Seelze, Lathwehren und Kirchwehren zu Stationen im ganzen Ort. Ob beim Torwandschießen, beim Pumpen an der Kübelspritze, beim Löschen gegen die Zeit, beim Unimog-Ziehen oder eben beim Kistenstapeln: die Jugendlichen waren mit Einsatz und Spaß bei der Sache. Mit 24 Kisten am höchsten hinaus und damit zum Siegerpokal ging es für die Kirchwehrener Jugendfeuerwehr, allerdings erst im Stechen gegen Gümmer. nic Leine-Zeitung, 23.05.2011 Jugendfeuerwehr Seelze belegt Platz 6 beim Orientierungsmarsch zum 30. jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr Almhorst Auf die Jugendlichen der Jugendfeuerwehren wartete am Wochenende viel Spiel und Spaß. Die Jugendfeuerwehr Almhorst hatte zu ihrem 30. jährigen Jubiläum eingeladen und 7 spannende Stationen vorbereitet, die die Jugendlichen meistern mussten. Treffsicherheit mussten dabei die Jungen und Mädchen beim Torwandschießen unter Beweis stellen. Beim Kisten stapeln ging es für die Jugendlichen hoch hinaus, hierbei mussten möglichst viele Kisten übereinander gestapelt werden, gesichert wurden sie durch die Drehleiter aus Seelze. An einer Station mussten Äpfel mit dem Mund aus einer mit Wasser gefüllten Schale gefischt und Fragen beantwortet werden. Kraftraubend war sicherlich das Unimog ziehen an einer der Stationen. Klicken Sie sich doch durch unsere Bilder-Galerie. Text: Webmaster Bilder: Ralf Bergmann Feuerwehr: Magazin für die Jugend Aktive können sich noch beteiligen VON ROBIN JANTOS REGION. Im vergangenen Jahr gab es erstmals ein myheimat-Magazin nur für die Jugendfeuerwehr. Die Resonanz war so positiv, dass jetzt eine Neuauflage geplant ist: Mitte November erscheint ein farbiges Heft mit den besten Beiträgen der Jugendfeuerwehren in der Region Hannover. Über die Jugendfeuerwehrwarte soll es kostenlos an die Mitglieder verteilt werden. Was für Aktionen gab es in den einzelnen Orten? Wie liefen die Wettkämpfe, die Zeltlager, die Übungsdienste? Warum lohnt es sich, bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen? Mehr als 100 Autoren aus der gesamten Region berichten darüber auf www.myheimat.de/jf im Internet. Beiträge, die dort eingestellt werden, erscheinen automatisch auch auf der Homepage der Regionsjugendfeuerwehr – und kommen in die Auswahl für das Magazin. Zusätzlich zu längeren Artikeln wird es Bilderseiten geben. So können auch Jugendfeuerwehren vertreten sein, die erst einmal nur einige Fotos im Mitmachportal veröffentlichen und noch keinen Text dazu haben. Jugendfeuerwehren, die bisher noch nicht auf myheimat dabei sind, können noch einsteigen: In die Auswahl für das Magazin kommen alle Beiträge, die bis einschließlich 31. Oktober auf der oben genannten Seite veröffentlicht wurden. Das Magazin aus dem Vorjahr können Sie auf www.myheimat.de/beitrag/188526 anschauen. Wer sich dafür interessiert, in dem Heft zu inserieren, erhält unter Telefon (0 50 32) 96 43 53 weitere Informationen. Leine-Zeitung, 14.10.2010 |
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Leistungsspangenabnahme 2010 Leistungsspange der Jugendwehr Für 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus den Seelzer Stadtteilen Seelze, Letter, Gümmer und Kirchwehren (Mannschaft 1) und Lohnde und Velber (Mannschaft 2) hat sich das wochenlange harte Training am Sonntag ausgezahlt. Die jungen Feuerwehrleute konnten die begehrte Auszeichnung, die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr, in Empfang nehmen. Die Abnahme der Leistungen auf Regionsebene fand in diesem Jahr in Wennigsen auf dem Sportplatz der Sophie-Scholl-Gesamtschule statt. Insgesamt 32 Gruppen mit 260 Jugendlichen aus der Region Hannover beteiligten sich an dem Wettkampf, der aus fünf Disziplinen besteht. In einer Schnelligkeitsübung müssen acht Schläuche in 75 Sekunden zusammengekuppelt werden. Auch beim Kugelstoßen und beim Staffellauf wurden die sportlichen Leistungen bewertet. Natürlich gehörte für die angehenden Brandschützer auch der fehlerfreie Aufbau eines kompletten Löschangriffs mit drei Rohren und einer Wasserentnahmestelle zu den Aufgaben. Am Schluss galt es noch mehrere Fragen zu beantworten, die überwiegend den Feuerwehrbereich betrafen, aber auch Allgemeinwissen erforderten. Bei allen Übungen stand aber der Gemeinschaftsgeist im Vordergrund, da immer die Leistung der ganzen Gruppe zählte. Am Ende waren beide Mannschaften aus Seelze erfolgreich und konnten die Leistungsspange als höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr in Empfang nehmen. Umschau Nr. 38 22.September 2010 Feuerwehr rührt die Werbetrommel Die Jugendfeuerwehren der Region stellen in Wunstorf die Weichen für das Jahr 2010 VON NADINE SCHLEY WUNSTORF. Jugendfeuerwehr ist mehr als Schläuche rollen und rote Autos – so bringt es Jasmin Wrede am Rednerpult auf den Punkt. Das 14-jährige Mädchen im blau-orangenen Overall ist Jugendsprecherin der Regionsjugendfeuerwehr. Sie ist jung, und selbstbewusst – geradezu ein Musterbeispiel für das neue Image des Verbandes. Die Bereitschaft zum aktiven Ehrenamt geht zurück, auch in den Feuerwehren ist der Mitgliederschwund spürbar. So stand der diesjährige Regionsjugendfeuerwehrtag in Wunstorf am Freitagabend ganz im Zeichen der Nachwuchsgewinnung. Fast 1000 Betreuer und Helfer kümmern sich in 186 Jugendfeuerwehren um 3000 Jungen und Mädchen. „Bei uns kommt ein Betreuer auf drei Jugendliche. Das sind fast schon paradiesische Bedingungen“, sagt Regionsjugendfeuerwehrwart Michael Homann. Dennoch sei die Zahl der Mitglieder leicht rückläufig. Technische Ausbildung, gemeinsame Ausflüge, Gruppenabende, Zeltlager sowie Wettbewerbe – wie vielfältig Jugendarbeit bei der Feuerwehr sein kann, wurde während der Tätigkeitsberichte des Vorstands deutlich. Homann forderte die mehr als 200 Delegierten auf, sich verstärkt um die Gründung von Kinderfeuerwehren zu kümmern. Bislang gibt es in der Region 60 solcher Gruppen. Nachholbedarf hat die Jugendfeuerwehr der Region auch in Sachen Integration. Der Ausländeranteil unter den Mitgliedern betrage nur ein Prozent, sagte Homann. Mit einem neuen Projekt will das Innenministerium jetzt mehr Einwandererkinder für die Jugendfeuerwehr begeistern. Einen Wechsel gibt es im Führungsteam der Regionsjugendfeuerwehr. Der Barsinghäuser Daniel Imhof wird künftig für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein. Er löst Michael Herwigk ab, der ebenfalls aus Barsinghausen kommt. Leine-Zeitung, 08.03.2010 |